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Versicherungsschutz in Gefahr bei heimlich getunten Fahrzeugen

Der Versicherungsschutz gilt nicht, wenn ein Fahrzeug durch Änderungen am Antrieb oder dem Fahrgestell verändert wird und diese Änderungen dem Versicherer nicht mitgeteilt werden. Dies gelte auch, wenn die Änderungen nicht direkt für einen Unfall als Ursache gelten.

So urteilte das Oberlandesgericht Koblenz. Im zu verhandelnden Fall ging es um ein Audi 80 Cabrio, welches bei einem Unfall einen Totalschaden erlitten hatte. Der Sohn des Halters und dessen Freund waren stark alkoholisiert unterwegs, der Freund hatte die Handbremse in voller Fahrt gezogen.

Der Wagen hatte sich überschlagen, der Freund verstarb noch an der Unfallstelle. Es stellte sich heraus, dass der Wagen tiefergelegt war und 15 kW mehr Leistung hatte. Die Richter gingen davon aus, dass solche Änderungen das Fahrverhalten der Fahrer veränderten und das Unfallrisiko steigerten.


WebReporter: killozap
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Sicherheit, Gefahr, Versicherung, Fahrzeug
Quelle: www.kfz.net

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2009 14:31 Uhr von killozap
 
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Die Quelle hat etwas mehr Platz zur Verfügung :)

Ich finde es schon heftig, wie der Unfall abgelaufen ist. Alkohol am Steuer, da ist nicht zu Spaßen mit ...
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25.09.2009 15:33 Uhr von vmaxxer
 
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Hmnaja: Nicht sooo neu das bei nichteingetragenen technischen Veränderungen am Fahrzeug der Versichungsschutz erlöschen kann.

Mich würde allerdings mal interessieren wie die bei einem Totalschaden festellen konnten das das Fahrzeug 15Kw Mehrleistung hatte.
Theoretisch ist das ja nur möglich wenn das Fahrzeug auf einem Leistungsprüftand "fahren" kann.
Alles andere wäre ja nur geraten, da zb Chiptuning nicht immer mit Mehrleistung zusammenhängt.
(Oder war gar ein anderer Motor eingebaut gewesen?)
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25.09.2009 15:35 Uhr von killozap
 
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In der Quelle: steht etwas von einem anderen Motor ... Aber der Platz war zu knapp ...
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25.09.2009 15:50 Uhr von Faxendicke
 
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vmaxxer: Sonnenbrille abnehmen und hinschauen. Jede technische Änderung kann man am sichergestellten Objekt ohne Zweifel nachweisen.
Wenn Du mit deinem Roller abgehauen bist, kann man natürlich nie nachweisen, ob das Objekt zum angegebenem Zeitpunkt die oder jene Änderung aufwies.
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25.09.2009 16:19 Uhr von Python44
 
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Mich wundert: das die Versicherung (auch bei Vollkasko) überhaupt was gezahlt hätte, wo der Fahrer stark alkoholisiert war...
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25.09.2009 18:00 Uhr von Faxendicke
 
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wenns erst mal so weit ist: Die Richter gingen davon aus...
kann man davon ausgehen, das ganz andere Gremien sich am Beteiligtem schadlos halten.
Der Beschuldigte sollte schon mal den Ball flach halten und sehn das er Land gewinnt.
Für die Versicherungen ist sowas natürlich ein aufgezwungenes Fressen, an dem die sich freudvoll schadlos den Hals vollfressen. Dafür sind die Kollegen ja auch ausgebildet. Versicherungsnehmer steht nur im Vertrag, aber wir wissen ja...Beitragspflicht...ansonsten zieht immer die Pflicht des einzelnen, seiner Sorgfalt zu entsprechen. Wenn man das nicht kann, droht der Entzug der Fahrerlaubnis. Frage: wann entzieht man solchen Menschen nicht gleich den Lebensberechtigungsschein? Natürlich nicht ohne vorher die entsprechenden Gebühren, die selbstverständlich im öffentlichem Interesse erhoben werden, zu entrichten.
Entrichten, passt scho!
Wann entmachtet man die gerechten, die Richter und Politiker?
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26.09.2009 14:28 Uhr von Sparker
 
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@hostmaster: Meinen Respekt. Sehr schönes Wortspiel. Ich musste lachen :)
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26.09.2009 17:47 Uhr von killozap
 
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Na ja, lieber heimlich schlau als unheimlich dumm...
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27.09.2009 17:26 Uhr von WTMReaper
 
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tieferlegung soll die unfall gefahr erhöhen??
dann müssten ja porsche und co. reihenweise im straßengraben liegen ;-)
also ich weiß vom bekannter (dessen auto tiefergelegt ist) eine bessere straßenlage hat
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28.09.2009 08:23 Uhr von XeNoN_SR20DET
 
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@WTMReaper: Darum gehts in der Sachlage aber nciht. Du machst veränderungen am Fahrzeug, die nicht getestet bzw. als OK befunden wurden (durch Eintragung), das KANN die Unfallgefahr erhöhen, muss aber nicht. Außerdem, bessere Strassenlage, schnelleres Auto --> Man traut sich mehr --> höhere Unfallgefahr.

Muss allerdings auch sagen, dass es hier wohl weniger ums Tuning gehen sollte, als um die Tatsache, dass er getrunken hat. Weiß garnicht, warum da verhandelt wurde oO

Ansonsten ist das eig. schon lange bekannt...

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