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Jagdgeschwader 74 fängt mit Eurofightern russisches Flugzeug über Baltikum ab

Flugzeuge vom Typ Eurofighter Typhoon patrouillieren regelmäßig im Luftraum im Baltikum. Da die Staaten Lettland, Litauen und Estland den großen Luftraum über ihren Staaten nicht selbst kontrollieren können, hat die NATO entschieden, den Ländern zu helfen.

Dies wird seit Ende August 2009 vom deutschen Jagdgeschwader 74 durchgeführt. Jetzt musste eine Staffel von Eurofightern zu einem Abfangeinsatz aufsteigen, um einen Eindringling zu identifizieren. Die Flugzeuge stiegen schon nach sechs Minuten auf und hatten nach 15 Minuten das Fremdflugzeug erkannt.

Es handelte sich um eine zweistrahlige Antonow AN-72, die u. a. als Kampfzonentransporter benutzt wird. Der Eindringling wurde von der Eurofighter Staffel rund 50 Minuten lang begleitet. Für den Notfall hätten die Jagdflugzeuge der vierten Generation über MBDA Iris T-Lenkwaffen verfügt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Flugzeug, Eurofighter
Quelle: www.fliegerweb.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2009 12:58 Uhr von jsbach
 
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Aber innerhalb von sechs Minuten startbereit, da bin ich schon erstaunt. Auch die Tatsache, dass die deutsche Luftwaffe diese drei Staaten unterstützt, war mir neu. (Bild zeigt im Vordergrund die Antonow-72 und hinten einen Eurofighter)
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25.09.2009 13:35 Uhr von Jlaebbischer
 
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Bissle komisch geschrieben ;): "Für den Notfall hätten die Jagdflugzeuge der vierten Generation über MBDA Iris T-Lenkwaffen verfügt." liest sich, als seien gar keine Waffen an Bord gewesen.

"Für den Notfall verfügten die Jagdflugzeuge der vierten Generation über MBDA Iris T-Lenkwaffen."

Liest sich irgendwie besser.

Aber ansonsten eine sehr intressante News. Bin übrigens der Meinung, dass dies ein sinnvoller Einsatz ist. Schliesslich kann man dies wohl als Amtshilfe bezeichnen, im Vergleich zur Besetzung gewisser anderer Staaten.
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25.09.2009 14:46 Uhr von flokiel1991
 
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Also: ich denke man kann beides Schreiben, hab das auch so richtig verstanden, aber als Autor sollte man immer versuchen dem Leser mögliche Komplikationen zu ersparen^^.

So welche Einsätze sind gut für beide Seiten. Deutsche Piloten bekommen Training in anderen "Gebieten der Welt" und gleichzeitig helfen wir anderen Staaten. Sonst würden die Flugzeuge über Deutschland den ganzen Tag Trainingsflüge machen, aber so sind sie viel besser eingesetzt. (Ohne erhöhte Gefahr.)
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25.09.2009 15:13 Uhr von RU-Wolf
 
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Die Grenzen nehmen die Länder schon recht ernst, wir haben 2006 mal ein paar Seemeilen mit unserem Boot (Marine) durch polnische Hoheitsgewässer abgekürzt und dafür nen gigantischen Einlauf bekommen.
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25.09.2009 15:35 Uhr von Bleifuss88
 
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Erstaunlich: dass man für sowas Lenkwaffen braucht. Die Bordkanone hätte es im Ernstfall auch getan.

Naja, kleiner Zwischenfall, kommt mehrfach im Jahr vor.
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25.09.2009 15:35 Uhr von biberstern
 
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Ist das ein Millitärtransporter oder Civiltransporter naja erlich man kann Lettland,Estland in 10min durchfliegen dafür aber einen Eurfighter hochsteigen lassen ich finde übertrieben.
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25.09.2009 15:51 Uhr von Ashert
 
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Hmm: ist das so intelligent? Nachher schießen die noch ausversehen ein russisches Promiflugzeug ab und schon haben wir den dritten Weltkrieg, das muss doch nicht sein!

Also ich finde der Luftraum dort muss uns überhaupt nicht intressieren, solange die Russen dort keine Bomben abwerfen stört der doch überhaupt niemanden!
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25.09.2009 16:28 Uhr von Hebalo10
 
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@Ashert, aus diesem Grund steigen auch Abfangjäger auf, identifizieren den Eindringling, fangen ihn ab, bzw. begleiten ihn bis zur Grenze!

Im äußersten Fall bleibt der Abschuss!

@Jlaebbischer, die Ausdrucksweise mit "HÄTTEN" geht vollkommen in Ordnung!
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25.09.2009 19:08 Uhr von p-v-k
 
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An alle Kritiker: Für die Kritiker ;)

Ein Flugzeug wird per Radar geortet, kann jedoch nihct identifiziert werden bzw. gibt nicht bekannt, warum er dort ist und wer er ist. Demnach muss man vom extremsten ausgehen: ein entführtes Flugzeug! ... nur als Beispiel.... ...

DAFÜR sind Abfangjäger. z.b. das Jagdgeschwader 74 (Neuburg a.d.Donau / Bayern). Die flugzeuge gehen hoch und identifizieren das Objekt.

Wenn keine Gefahr vom Objekt ausgeht, wird es dennoch begleitet, da es ein MUSS für die Piloten ist, sich in Flugzonen zu identifizieren.

Warum Lettland etc so kleinen Länder? Diese Länder haben ein Abkommen mit der NATO. Diese Länder sind soklein, dass sie sich solche Abfangjäger "nicht leisten" können (inkl. alles drumherum)

Bitte erspart euch solche Sprüche: "Sinnlos... Geldverschwenderei... Steuergelder... etc." Das solche Einrichtungen von Nöten sind, seht ihr WIEDER, wenn irgendwelche Taliban ein Flugzeug in der Berliner Innenstadt oder im Frankfurter Börsenviertel landen wollen.....
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25.09.2009 20:31 Uhr von The_Darkside
 
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hmmm. Alles schön und gut, aber es verwirrt mich etwas, daß im eher friedlichen Balkan unsere teuren Eurofighter russische Flugzeuge begleiten und andererseits unsere Jungs in Afghanistan zum Einen extrem unterbesetzt sind und -was ih noch viel schlimmer finde- mit selbstgekauften Schutzwesten und von daheim mitgebrachten Navis in schrottreifen Fahrzeugen rumtuckern und dank Sparkurs und Fehlplanung täglich in -mit dem richtigen Equipment strak dezimierbarer- Lebensgefahr schweben. Vom Mangel an Flugequipment und anderer Ausrüstung mal gar nicht zu sprechen.
Irgendwo prallen da für mich 2 Welten auf einander...
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25.09.2009 21:34 Uhr von Bleifuss88
 
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@The_Darkside: Weil es ja kein Krieg ist, dürfen dort auch keine eurofighter hin. Die Diskussion hier bei SN hättest du damals miterleben müssen, als es hieß , dass Aufklärungstornados nach Afghanistan verlegt werden sollten...
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25.09.2009 22:17 Uhr von The_Darkside
 
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@Bleifuss: hmmm...wenn Afghanistan kein Krieg ist, wüsste ich gerne mal wie man "Krieg" sonst definieren soll. Wobei die Tornado- Schrottschüsseln hätte ich auch nicht da hin verlegt - alleine schon, um mich nicht lächerlich zu machen, wenn nur die Hälfte heil ankommt und die dann binnen Tagen auch am Ende sind. Aber gut, anderes Thema. Jedenfalls ist anscheinend genug Geld da, um Russen im Balkan zu eskortieren, aber für unsere Soldaten in Afghanistan reicht´s dann nicht mehr. Anscheinend müssen die froh sein, nicht die Wehrmachtsuniformen auftragen zu müssen...löl
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26.09.2009 02:29 Uhr von Un4given
 
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Tja, das gäbe halt ganz schlechte Schlagzeilen, wenn unsere sauteuren Tornados von jahrzehnte alten Stinger Raketen[sozusagen aus der Hüfte] vom Himmel geholt würden. Fragt mal bei den Russen nach;-)
Wenn wir aber überhaupt Soldaten nach Afghanistan schicken, sollten unsere Jungs schon das beste Equipment haben.
So ist es nicht nur gefährlich sondern auch noch peinlich.
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26.09.2009 08:13 Uhr von Goofy2666
 
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"BUNDES"wehr??? Sagt mal, gehts überhaupt noch? Sind die Deutschen denn nun wirklich schon wieder auf der ganzen Welt im Einsatz? Da hätten wir ja gleich den Österreicher behalten können.

Ich weiß noch gut, wie uns in den 80ern eingetrichtert wurde,dass die Bundeswehr ausschließlich Einsätze innerhalb der Staatsgrenzen der BRD, und diese ausschließlich zu Verteidigungszwecken hat. Und was ist heute? Krieg wo man hinschaut und mittendrin immer ein paar von den Deutschen.

Eines ist für mich sicher, ich werde meine Kinder davon abhalten, dass sie sich den Arsch für diesen Sch...staat wegballern lassen.
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26.09.2009 09:58 Uhr von sebix
 
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@Darkside: Erklär mir nochmal eben die geografische Lage des Balkan...
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26.09.2009 10:16 Uhr von Johnny Cache
 
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@The_Darkside: Selbstverständlich ist der Ausflug nach Afghanistan kein Krieg.
Für mich und hoffentlich viele andere gehört zu einem Krieg dazu daß mehrere Länder gegeneinander Kämpfen um irgendeinen Konflikt auszutragen. Weder haben wir dort einen Konflikt, noch kämpfen sie gegen Deutschland. Folglich ist das auch kein ordentlicher Krieg.

Das ist ungefähr so wie wenn mal wieder drei Bullies auf dem Schulhof den armen kleinen Depp vom Dienst in Grund und Boden strampfen. Mit ein viel Glück kann er vielleicht einem von denen mal eine ans Schienenbein treten, aber deswegen ist das immer noch keine Schlägerei...
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26.09.2009 17:22 Uhr von Zbig
 
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Verknüpfung: Wenn der Autor die sechs Minuten beeindruckend findet, kennt er vermutlich das seit über 50 Jahren in allen Luftwaffen der NATO praktizierte System des "air policing" nicht. jeden Tag, 24 Stunden lang, werden bei definierten Jagdgeschwadern (Deutschland: Neuburg und Wittmund) 2 Alarmflugzeuge bereitgehalten, die in 10 Minuten nach Auslösung eines Alarmes wegen einer ungeklärten Luftlage oder bei einem Luftnotfall in der Luft sein müssen. Diese beiden Jagdflugzeuge nebst ihren Piloten dürfen für keine andere Aufgabe eingesetzt werden, sie nehmen auch nicht am Routineflugbetrieb des Verbandes teil. Was ich beeindruckend finde: keiner der Kommentatoren wundert sich darüber, dass die größte und beste Luftwaffe der Welt trotz der obigen Vorgaben für ihre Jagdgeschwader mehr als zwei Stunden lang die Angriffe des 11. September nicht verhindert hat.
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26.09.2009 17:40 Uhr von Johnny Cache
 
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@Zbig: Es waren ja auch keine unidentifizierten Maschinen, sie waren nur dort wo sie eigentlich nicht hingehören. Wobei spätestens bei der zweiten jemand hätte stutzig werden müssen.
Und warum hätte die beste und größte Lustwaffe der Welt was dagegen unternehmen sollen? Die USA haben doch selber Kampfflugzeuge. ;)
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26.09.2009 17:57 Uhr von Zbig
 
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Johnny Cache: Aber es waren akute Luftnotfälle und : Nach 20 Minuten lauteten die Laufbänder bei CNN und ABC: "America under attack". Es reicht im Übrigen völlig aus, wenn "sie nicht dort waren, wo sie eigentlich nicht hingehören", um bei Nichtreagieren des betreffenden Piloten das geschilderte Verfahren in Gang zu setzen. So läuft das, standardisiert wie bei einem Notarzteinsatz.
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01.10.2009 09:44 Uhr von LupoXXL1965
 
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@The_Darkside: Übrigens ist nicht der Balkan, sondern vielmehr das Baltikum genannt. Baltikum kann man auch mit "Ostsee" gleichsetzen

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