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Oberstes Arbeitsgericht bestätigt: Flashmobs im Arbeitskampf nicht verboten

Gewerkschafter hatten 2007 während Tarifverhandlungen per Internet zu sogenannten Flashmob-Aktionen aufgerufen. Ca. 40 Menschen hatten in einem Supermarkt billige Artikel gekauft und so lange Kassenschlangen provoziert. Auch wurden Einkaufswagen gefüllt und im Laden stehen gelassen.

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg wollte dies unterbinden lassen und hatte geklagt. Das oberste Arbeitsgericht wies die Klage gegen die Gewerkschaft Verdi ab, wie auch alle vorherigen Instanzen.

Derartige Flashmob-Aktionen seien erlaubt, wie auch andere Aktionen von Gewerkschaften, die allgemein auf eine Beeinträchtigung des Betriebes der Arbeitgeber ausgelegt seien. Verboten seien allerdings Aktionen, die zu einer Beschädigung von Waren führen würden


WebReporter: killozap
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arbeit, Flash, Flashmob, Arbeitsgericht
Quelle: www.netzeitung.de

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