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Langjährige Angestellte aßen Brötchen und wurden fristlos entlassen

Zwei langjährige Angestellte des Bauverbands Westfalen waren beauftragt, für eine Konferenz ein Essen vorzubereiten. Dabei aßen die beiden Frauen insgesamt zwei ganze belegte Brötchen und eine Frikadelle. Sie versäumten, ihren Arbeitgeber über ihr Verhalten zu informieren.

Die beiden Sekretärinnen, die eine ist seit 34 Jahre in der gleichen Firma angestellt, die andere seit knapp 20 Jahren, flogen auf und wurden fristlos entlassen. Der Arbeitgeber begründete diese Maßnahme mit einem "gestörten Vertrauensverhältnis".

Die beiden Frauen haben gegen ihre Kündigungen Klage eingereicht. Anfang Oktober findet am Dortmunder Arbeitsgericht ein Gerichtstermin statt.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Entlassung, Angestellte, Frist
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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58 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2009 11:12 Uhr von Frioaf
 
+108 | -4
 
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Lächerlich: Liebe Arbeitgeber, warum zieht ihr immer wieder auf so einer Grundlage den Menschen den Boden unter den Füßen weg, die jahrelang für euch geschuftet haben?

Ich bin mir sicher, dass jeder Manager schon größeren Bockmist gebaut hat als zwei Brötchen und eine Frikadelle zu "klauen".

Für mich einfach unverständlich und ich hoffe für die beiden Frauen, dass sie vor Gericht Erfolg haben.
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25.09.2009 11:24 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
+129 | -10
 
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Taktisch klug: vom Unternehmen!!!
Diese beiden Damen kann man jetzt gegen neue, billigere Kräfte austauschen! Denen erst 3 mal befristete Arbeitsverträge andrehen und dann schauen wie wichtig die Stellen eigentlich noch sind und über kruz oder lang komplett streichen!

Gesetzlich ok, moralisch ähnlich krank wie Kinderfi*ker!

Am Sonntag sind Wahlen, immer daran denken wer sowas auf den Weg gebracht hat ;)
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25.09.2009 11:29 Uhr von byzantiner
 
+58 | -2
 
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die standen bestimmt schon länger auf der abschussliste, jetzt hat man endlich einen grund und eine billige möglichkeit gefunden sie los zu werden, nach einer so langen betriebszugehörigkeit würde eine normale kündigung zu teuer für die firma werden

ich hoffe die arbeitsschutzklage kostet den chef richtig viel kohle
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25.09.2009 11:33 Uhr von a.maier
 
+13 | -0
 
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So wird gespart: Wenn man die Tarife für Neueinstellungen sieht wundert einen nichts mehr. Die neuen Kollegen bekommen doch ca. 10-30% weniger Lohn als einer der schon länger in der Firma ist.
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist eine Utopie geworden. Und um den "Geringverdienern" keine Möglichkeit zur Klage zu lassen, bekommen die langjährigen Arbeiter nicht mehr Lohn sondern eine Zulage.
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25.09.2009 11:40 Uhr von AugenAuf
 
+14 | -106
 
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25.09.2009 11:49 Uhr von AugenAuf
 
+10 | -63
 
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25.09.2009 12:03 Uhr von Jorka
 
+12 | -0
 
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So produziert man neue 2 Arbeitslose: Einfach wegen nem Bagatelldelikt fristlos kündigen und dank ihres Alters kriegen die beiden Mitarbeiterinnen eh keine Jobs mehr.
Mal ehrlich ne Abmahnung häts doch auch getan!

Ich hoffe das die Mitarbeiterinnen recht bekommen und wieder eingestellt werden.
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25.09.2009 12:04 Uhr von Chris9988
 
+26 | -1
 
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warum bestraft man solche Firmen nicht mal zusätzlich mit einem "Absurdum-Bußgeld" aber so das es auch weh tut.

Noch nie was von Abmahnung gehört, das ist nämlich lt. Gesetz der erste schritt vor einer entlassung.
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25.09.2009 12:13 Uhr von anderschd
 
+6 | -30
 
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25.09.2009 12:16 Uhr von LastManStanding
 
+3 | -0
 
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Interessant wäre doch tatsächlich, auf welchem Weg der Arbeitgeber darüber informiert wurde.

Entweder durch Überwachungskameras oder durch "Petzen" anderer Mitarbeiter, die man nun wegen Mobbings auch vor den Kadi ziehen könnte. Die Vermutung, dass beide durch billigere Kräfte ersetzt werden sollen, teile ich ebenfalls. Ist aber natürlich klar, dass das nicht der Grund ist (Ironie)...
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25.09.2009 12:17 Uhr von -Sandhase-
 
+21 | -1
 
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höchstrafe für diese gemeine räuberinen ! ich hoffe sie trifft die volle härte des gesetzes !!!
was sollen denn jetzt die armen manager ohne frikadele und brötchen bloss tun...jetzt geht die firma den bach runter und alles wegen so böse frauen^^
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25.09.2009 12:23 Uhr von AugenAuf
 
+6 | -24
 
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25.09.2009 12:34 Uhr von blumento-pferde
 
+15 | -0
 
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@AugenAuf: Wir reden hier nicht von einem Kapitalverbrechen, sondern von 2 belegten Brötchen und einer Frikadelle. Preislich sicherlich unter der 3 Euro-Marke anzusiedeln.

Dann müsste man nochmal überlegen wieviele Brötchen und Frikadellen nach der Konferenz liegengeblieben und weggeschmissen werden.

Das Höchstmögliche wäre eine Abmahnung.
Der AG hatte sicherlich Interesse daran die Angestellten loszuwerden.
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25.09.2009 13:06 Uhr von Finalfreak
 
+7 | -2
 
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Ist es denn überhaupt strafbar?
Zählt das nicht unter Mundraub?
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25.09.2009 13:06 Uhr von omar
 
+8 | -0
 
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Überzogene Entscheidung: Eine Abmahnung hätte es auch getan.
Bei uns im Vertrieb durften wir uns auch immer bedienen.
Wir mussten aber die Kunden vorlassen. Wenn dann was übrig war, dann war es unser... Warum auch wegwerfen?
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25.09.2009 13:10 Uhr von John2k
 
+7 | -0
 
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Ich und einige Arbeitskollegen: haben letztens im Besprechnungsraum einige Flaschen O-Saft getrunken. Ohje XD
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25.09.2009 13:11 Uhr von syndikatM
 
+2 | -22
 
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25.09.2009 13:16 Uhr von AugenAuf
 
+1 | -14
 
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25.09.2009 13:36 Uhr von TheDude1977
 
+0 | -6
 
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schade das einige Leute nicht in der Lage sind, zu diskutieren bzw. vernünftig zu argumentieren. Schade auch, dass aus dem Thema ein Politikum gemacht wird. Wenn es nach den Linken (u die scheint es hier doch öfter zu geben) geht, hat der Arbeitgeber bald keine Rechte mehr und der Arbeitnehmer darf alles. Dumm nur, dass wir dann beides nicht mehr haben...
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25.09.2009 13:42 Uhr von U.R.Wankers
 
+1 | -7
 
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wer sich erwischen lässt: ist am Ende immer der Dumme.

Ich wundere mich immer wieder, wegen welchen Nichtigkeiten
die Leute ihren Job riskieren.
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25.09.2009 13:57 Uhr von Slaydom
 
+11 | -1
 
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@Augenauf: Ohne Arbeitnehmer würde der Arbeitgeber unter der Brücke leben...
Die Arbeitnehmer sind die Menschen die eine Firma hoch halten...
Sie verdienen für die Firmen, je nach Firma Millionen von Euro und dann sollen sie bestraft werden, wenn sie ein Brötchen essen. Oh man, wach auf Junge...
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25.09.2009 14:14 Uhr von Indemion27
 
+6 | -1
 
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...genau - was ist los in diesem Land, wo man für zwei Brötchen entlassen wird und es tatsächlich noch Abschaum gibt, der dies sogar befürwortet.

Dieser ganze scheiß verdammte Planet sollte echt einfach explodieren, wär vermutlich das beste für alle Beteiligten :p
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25.09.2009 14:21 Uhr von mr.verzal
 
+5 | -1
 
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@syndikatM: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halte. Frei nach Dieter Nuhr.

Eine Konferenzvorbereitung gehört nunmal zum Aufgabenbereich einer Sekreträrin und das beinhaltet u.a. auch die Bereitstellung von Getränken und Snacks. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie den Job 14 Tage oder 14 Jahre ausübt.

@augenauf
Schon mal was von Verhältnismäßigkeit gehört? Wahrscheinlich nicht. Es stimmt schon was du schreibst, Diebstahl bleibt Diebstahl. Aber ist ein bedeutender Unterschied, ob der Arbeitnehmer einen Kugelschreiber oder gar einen Toner mitnimmt. Sieht das Arbeitsgericht übrigens genauso. Ergo wollte der Arbeitgeber die beiden Damen wohl loswerden ohne teure Abfindungen zahlen zu müssen. Ich denke, das Arbeitsgericht macht denen einen Strich durch die Rechnung.
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25.09.2009 14:26 Uhr von RayAyama
 
+1 | -7
 
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Ich finde: es auch ein wenig übrtrieben.
Aber eigentlich ist es richtig so,es war Diebstahl, fertig aus.
Wenn man sowas mal betrachtet üer mehrere Jahre gesehen wo sie sich villt nicht erwischen lassen haben ist das schon eine hohe Summe.
1 Monat ca 31 tage. in dem einem monat villt 10 Caterings machen und immer für 3€ essen.3*10*12= sind 360€ die sie im Jahr hätten stehlen können, wenn man davon ausgeht das es nicht das erste mal ist denn man weis es ja nicht.
noch ein vergleich wäre wenn man sagt.:ich bestehle einen millionär um 1000€, für ihn ist es ja nicht viel Geld.
Kommt immer auf die sichtweise an,aber es hatt den beiden nicht gehört und es ist nunmal Diebstahl

Gesetze sind nicht umsonst da und ich finde es lächerlich das so viele minuse verteilt werden nur weil man nicht deren meinung ist.
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25.09.2009 14:32 Uhr von anderschd
 
+4 | -10
 
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@RayAyama, noch besser. Wenn hier die Arbeitgeber mit Kinderschänder verglichen werden, hagelt es Plus, das es raucht. Sehr verschobene Strafauffassungen hier in SN.
Ich sage ja nicht, dass es richtig ist, diese Reaktion der AG, aber das geht dann doch zu weit.

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