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PC: 100 Gbit/s schon bald für jeden

Im Rahmen der IDF hat Intel nun eine neue Schnittstelle vorgestellt, die Daten-Transfer-Raten von 10 Gbit/s in Notebooks und PCs möglich machen soll. Das System soll sogar das Potenzial für bis zu 100 Gbit/s bieten, welches nach einiger Zeit auch ausgeschöpft werden soll.

Bisher waren mit PCI Express 2.0 lediglich eine realistische Nettoleistung von 500 MByte/s möglich, was auch der Leistung des neuen USB 3.0 entspricht. Auch externe 1-Gbit/s-Schnittstellen wie z. B. das Gbit-Ethernet erreichen tatsächlich gerademal 120 MByte/s.

Die sogenannte Light-Peak-Technik nutzt optische Signale und könnte laut Intel bereits nächstes Jahr verfügbar sein. Sie könnte interne Datenströme wie z. B. von USB und HDMI bündeln und weniger fehleranfällig machen.


WebReporter: achtung_querdenker
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: 100, PC, Computer, Notebook, Laptop, USB, Schnittstelle, HDMI, MByte, Gbit
Quelle: www.heise.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2009 09:19 Uhr von saber_
 
+4 | -1
 
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dauert dann leider noch einige jahre;(

waer auch nett wenn man bis dahin auch festplatten bekommt die mit solchen datenraten klarkommen (und das fuer wenig geld:P)
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25.09.2009 09:24 Uhr von SpyHunter
 
+19 | -2
 
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1Gbit…: "Auch externe 1-Gbit/s-Schnittstellen wie z. B. das Gbit-Ethernet erreichen tatsächlich gerademal 120 MByte/s"

Wenn man sich die Mühe machen würde, 1 Gbit in MByte um zu rechnen, sieht man das es ca. 128 MByte sind…
da von "tatsächlich gerademal 120 MByte/s" ist ja wohl lächerlich O.o
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25.09.2009 09:29 Uhr von achtung_querdenker
 
+4 | -1
 
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@ SpyHunter: . . . das gerademal bezieht sich auf die möglichen 100 Gbit/s der neuen Technik, nicht auf den unterschied zwischen brutto- und netto-leistung (sry vielleicht bissl uneindeutig formuliert)
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25.09.2009 09:39 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Die Gbit-Ethernet-Schnittstelle hat aber den Vorteil, dass diese relativ gute Geschwindigkeit mehrfach erreicht wird, man also von 3 Netzwerkplatten gleichzeitig ziehen kann ohne dass es das System merklich belastet. Und es ist es ein Unterschied ob ich 30 oder 300 Euro für einen 1-GB-Switch ausgebe.
Und ich stelle im täglichen Betrieb keine Fehler fest, obwohl ich HardDisc-Recording über mehrere Quellen über 1-GB-LAN betreibe und das über Kabel die über 20 Meter sind.
Man hat schon die FireWire-Schnittstelle ausgebremst, an denen mein Scanner doppelt so schnell wie unter USB2 ist, weil USB das System bremst - nicht wegen der Geschwindigkeit.
Man kann also gespannt sein ob die angekündigte schnelle Datenrate eine Einbahnstrasse ist.
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25.09.2009 09:55 Uhr von Xampia
 
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theoretisch - nicht praktisch die übertragunsrate ist theoretisch vorgesehen, bei optimalen bedingungen... praktisch wird man den wert nicht erreichen.
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25.09.2009 11:03 Uhr von applebenny
 
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boah -.-: wenn ich das lese! Wie SpyHunter schon sagte, 1 Gigabit sind 128 Megabyte, dann ist es eigentlich schon sehr gut, wenn "tatsächlich" 120 Megabyte erreicht werden. Keine Ahnung ham aber alles schlechtreden.
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25.09.2009 11:11 Uhr von achtung_querdenker
 
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niemand . . . . . . redet hier etwas schlecht . . . wie ich schon sagte, wenn es etwas blöd formuliert ist sorry - aber das "nur 120 MByte/s" bezieht sich auf den vergleich mit der neuen technik, die brutto das hundertfache erreichen soll . . . selbst wenn netto nur das 20 fache rauskommt ist das schon ein gewaltiger sprung
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25.09.2009 11:23 Uhr von seehoppel
 
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naja Die Frage ist wohl, wer momenan zu Hause so eine schnelle Verbindung zwischen Computerkomponenten braucht. Wenn ich mir z.B. überlege, dass bei USB-Sticks mit USB2.0 geworben wird, was theoretisch 480Mbit/s übertragen kann und der Flash-Speicher in den Dingern maximal 5 MB pro Sekunde abspeichern kann...

Selbst die internen Festplatten können mit SATA2 gerade mal theoretisch 300Mbit/s übertragen. Was soll man also mit einer 10Gbit Übertragungsmöglichkeit anfangen, wenn man die Daten weder mit 10Gbit bereitstellen noch mit 10Gbit beim Empfang abspeichern kann?

Irgendwann in der Zukunft macht das vielleicht mal Sinn. Daher ist es auch sinnvoll, daran zu forschen. Trotzdem sollte man aber nicht so blauäugig sein, sondern die Rahmenbedingungen beachten.
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25.09.2009 12:46 Uhr von John2k
 
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Ich brauche Gigabit @seehoppel: Denn wenn man z.B. Aufgenommene Videos auf ´nem HTPC mit ´nem externen Gerät bearbeiten möchte, dann wartest du dich tot auf die Daten mit ´ner 100 Mbit Schnittstelle. Auch ist es Sinnvoll, wenn man mal Daten von Gerät zu Gerät kopieren möchte und nicht unbedingt einen Tag damit zubringen möchte. Zumal USB die Computer viel zu doll belastet. 25% Cpu- Auslastung sind da keine Seltenheit und bei XP führt so ein Usb-Transfer fast zur Ohnmacht des OS, wenn man 5 MInuten keine Eingabe tätigt.
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25.09.2009 14:26 Uhr von seehoppel
 
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@ John2k: also 1Gbit erachte ich ja auch noch gerade so als sinnvoll, denn das ist ja die Bruttodatenrate. Davon müssen dann die Protokolldaten abgezogen werden, dann kommt man schnell in einen Bereich den man auch noch auslasten kann.

Allerdings würd ich ja gerne mal wissen für welches externe Gerät du 10 oder gar 100Gbit brauchst. Dafür bräuchtest du schon ein NAS mit RAID 0 und ner ganzen Menge schnellen Festplatten. Für große Rechenanlagen macht das ja Sinn, da gibts aber auch schon ne Zeit lang schnelle Lösungen, die sich etabliert haben. Für den Privatgebrauch seh ich allerdings bisher keinerlei Verwendungsmöglichkeit, denn die externe Festplatte, auf die du zugreifen willst, braucht ja auch eine gewisse Zeit um die Daten zu lesen und hat somit ne weit geringere Datenrate als die 1GB. Wie gesagt: Der momentane Standard SATA2 hat eine Maximaldatenrate von 300Mbit, d.h. um ein Gigabit LAN (abzüglich overhead) ausreizen zu können bräuchtest du schon ein RAID 0 mit zwei Platten...
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25.09.2009 17:57 Uhr von Johnny Cache
 
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@seehoppel: Du hast es vollkommen erfaßt, nur weißt du es noch nicht. ;)
Wenn es schon problemlos möglich ist Gigabit-LAN mit gerade mal zwei Platten an seine Grenzen zu bringen wird es mehr als Zeit schnellere Schnittstellen einzusetzen.
Ich für meinen Teil habe in meiner Kiste gar keine aktiven Platten mehr, da sie mir schlicht und ergreifend zu laut sind. Dafür hängen mehrere per iSCSI im Server, welche das Netz also schon hart ans Limit bringen können.

Daß es normale Leute noch nicht brauchen ist klar, aber Poweruser stoßen eben jetzt schon an die Grenzen des bezahlbaren, weswegen es unbedingt weitergehen muß.
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25.09.2009 22:30 Uhr von seehoppel
 
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@johnny cache: Deshalb hab ich ja auch ausdrücklich gesagt es macht Sinn das zu entwickeln. Aber momentan ist das halt einfach auch bei Powerusern (noch) nicht nötig. Denn die 1Gbit kannst du entweder dafür benutzen um Daten zu kopieren, was aber von der Geschwindigkeit nicht geht, es sei denn du hast auch intern ein RAID-System. Oder du benutzt es für Berechnungen, die du mit den Daten auf den NAS-Platten vornimmst, aber den Prozessor, der bei sinnvollen Berechnungen einen (Netto) Nutzdatendurchsatz von 1Gbit hat und im privaten Bereich benutzt wird würd ich gerne sehen :-D
Ich glaub das krieg ich selbst unter Linux mit meinem Quadcore nicht hin...

Ok, ich geb zu: In dem unwahrscheinlichen Fall, dass man von einer Netzwerkplatte liest, die Daten dann verarbeitet und danach auf ner anderen Netzwerkplatte speichert, macht das Sinn, sofern man einen extrem schnellen Prozessor hat. Mir fällt aber im Privatbereich keine Anwendungsmöglichkeit ein, wo man das so oft betreibt, dass man die Geschwindigkeit wirklich braucht. Und für kommerzielle Benutzung greift man da wohl auch eher auf andere Bussysteme zurück.

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