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Ärger um "Politik-Rentner" im Aufsichtsrat des RWE

Nach der "Wahlbetrugs-Affäre" um den scheidenden Dortmunder OB Gerhard Langemeyer (SPD), gibt es erneut Ärger um seine Person, aber nicht nur um seine. Langemeyer ist genau wie der scheidende OB Essens Wolfgang Reiniger (CDU) Mitglied des RWE Aufsichtsrates. Beide wollen diese Posten auch behalten.

Da diese Kommunen Anteilseigner des RWE sind, ist es üblich den amtierenden Oberbürgermeister als Vertreter der Städte in den Aufsichtsrat zu entsenden. Da allerdings die Hauptversammlung die Mitglieder des Aufsichtsrates bestimmt, sind diese Ämter nicht aneinander gekoppelt.

Es ist für beide Politiker demnach möglich, ihre Aufsichtsratsposten beizubehalten. Finanziell ist das sogar sehr lukrativ. Langemeyer erhielt im Jahr 2008 rund 209.000 Euro vom RWE, Reiniger 139.000 Euro. Reiniger kündigte aber an, bis auf 6.000 Euro monatlich den Überhang der Stadt zu übergeben.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Rentner, Ärger, Aufsichtsrat, RWE, Aufsicht
Quelle: www.derwesten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.09.2009 03:57 Uhr von W.Marvel
 
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Sollte Langemeyer Aufsichtsrat bleiben und die gesamte Summe einbehalten (er ist auch im Aufsichtsrat der West-LB) müsste er in dieser Zeit wohl auf seine Pension verzichten. Dennoch ist es ein sehr lohnenswertes Geschäft für ihn. Genauso wie für Reiniger, der wohl zusätzlich zu den 6.000, seine Pension weiter beziehen dürfte. Insgesamt ist es beschämend (aber leider sehr normal geworden) wie sehr viele Politiker nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind.
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25.09.2009 09:15 Uhr von schwarzwurst
 
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jetzt tun wieder alle so, als hätte man es nicht gewusst. Politiker nutzen den sog. Drehtüreffekt schon seit Jahrzehnten, aktuell ist dies bei J. Fischer zu beobachten. Legale Korruption. Und dann wundert man sich noch, dass der Wirtschaft ständig die Gesetzgebung entgegen kommt. Und am Sonntag wählt sich das Dummvolk dann die Schlimmsten (DCDU & FDP) in die Regierung...ich bin wohl echt zu alt, um unser Land noch zu verstehen.
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25.09.2009 09:17 Uhr von schwarzwurst
 
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Vor lauter Wut: doch glatt vertippt: aber auch die Nicht-Politik-Interessierten werden erkannt haben, dass ich die CDU gemeint habe.
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25.09.2009 09:22 Uhr von Katzee
 
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Soziale Marktwirtschaft: Eigentlich sollte die Politik im Rahmen der "sozialen Marktwirtschaft" die Wirtschaft kontrollieren und regulierend eingreifen, um soziale Spannungen auszugleichen. Leider wird die Kontrollfunktion seit Jahren ausgehebelt durch Politiker, die in den Aufsichtsräten der Unternehmen sitzen und an ihnen verdienen und Lobbyisten, die in den Ministerien sitzen und Gesetzestexte verfassen. Hier müßte sich dringend etwas ändern, doch leider werden sich dazu weder Politiker noch Unternehmen bereit finden, da die jetzige Situation beiden Seiten nur Vorteile bringt. Der Leidtragende ist der Bürger, der über keine "Lobby" verfügt.
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25.09.2009 09:47 Uhr von kannon
 
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Geld, regiert die Welt !!!

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