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Verdi-Chef: Massenentlassungen und Insolvenzen rollen erst nach der Wahl an

Nach Ansicht des Verdi-Vorsitzenden Frank Bsirske hat die Wirtschaftskrise den größten Teil ihres Ausmaßes bisher gut verbergen können. Nach der Bundestagswahl jedoch würde es reihenweise Insolvenzen und Massenentlassungen geben. Er habe hierzu entsprechende Hinweise aus der Industrie erhalten.

Der Gewerkschaftschef spricht sich daher für eine "sozialökologische Erneuerung" mit Hilfe eines neuen Konjunkturpakets in Höhe von 100 Milliarden Euro aus. Auch warnt er davor, leichte Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung überzubewerten. Diese seien in allen Krisenzeiten völlig normal.

Weiterhin wartet Bsirske mit der Forderung nach einer Zerschlagung derjenigen Finanzinstitute auf, die "too big to fail" sind, also zu riesig, als dass sie insolvent werden könnten. Diese "Entflechtung" sei nötig, da die Krise auch daher rühre, dass sich Finanzkapital zu sehr konzentriert habe.


WebReporter: ohne_alles
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Wahl, Insolvenz, Masse, ver.di
Quelle: www.mmnews.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2009 20:06 Uhr von Dendorian
 
+2 | -1
 
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Bla Bla Politik: "Er habe hierzu entsprechende Hinweise aus der Industrie erhalten. "

Dann soll er doch gleich Klartext reden.
Welche Partei? Welche Unternehmen ?

Aber nein, Herr Bsirkse spielt die Deutsche "Bla-Bla-Politik" wie alle anderen auch mit.
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24.09.2009 20:32 Uhr von supermeier
 
+3 | -1
 
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Sollte eigentlich: jedem mit ein wenig gesundem Menschenverstand von Anfang an klar gewesen sein.
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24.09.2009 20:48 Uhr von fortimbras
 
+3 | -2
 
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@Dendorian: diese hinweise aus der industrie erhalte ich auch

die dienstleister die ihr hauptgeschäft in der automobilindustrie machen sind zum großteil auf kurzarbeit
das heisst die automobilindustrie hält aufträge zurück
anlagen werden nicht optimiert und neue anlagen nicht gebaut
das kann nur heissen dass die absatzzahlen schlecht sind
wenn die absatzzahlen schlecht sind machen die konzerne keine gewinne sondern verluste
weil sie an der börse sind müssen sie trotzdem gewinne machen also sind einsparungen nötig
da sie einsparen müssen und weniger autos verkaufen reduzieren sie die produktion
am einfachsten indem sie von 2 auf 3 schichten runter gehen
das heisst dann dass sie je nach größe der anlage oder gegebenenfalls der anlage hunderte bis tausende arbeiter nicht mehr gebrauchen können und diese entlassen

ist natürlich nur einer von vielen hinweisen man muss nicht immer darauf warten dass sich irgendwelche selbsternanten experten melden
manchmal reicht es die augen zu öffnen
oder noch einfacher mit den leuten zu sprechen die direkt betroffen sind
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24.09.2009 21:23 Uhr von Sonny61
 
+3 | -2
 
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Logisch denn das war doch klar oder gibt es wirklich noch so naive Bürger die das alles geglaubt haben.

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