24.09.09 14:02 Uhr
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Online-Banking: Tippfehler bei der Eingabe - 43.000 Euro weg

Ein Niederländer aus der Stadt Wageningen wollte seinem Sohn Geld per Online-Banking überweisen. Wegen einem Tippfehler landete nun das Geld jedoch bei einer Frau in Almelo.

Die Frau gab daraufhin das komplette Geld aus. Sie kaufte sich unter anderem ein neues Auto und beglich Spielschulden, die sie hatte.

Bemühungen, das Geld unverzüglich rücküberweisen zu lassen, blieben erfolglos. Vor Gericht versucht nun der Geschädigte wenigstens einen Teil des Geldes zurück zu bekommen.


WebReporter: gizemo
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Euro, Online, Onlinebanking, Tippfehler
Quelle: de.news.yahoo.com

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44 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2009 13:41 Uhr von gizemo
 
+0 | -0
 
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Tja das nenne ich mal Pech.. aber trotzdem frag ich mich wie so etwas überhaupt möglich sein kann. Normale ist das jedenfalls nicht!
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24.09.2009 14:08 Uhr von wohlstandskind1983
 
+37 | -3
 
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tja: schöne neue bargeldlose welt
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24.09.2009 14:14 Uhr von Allmightyrandom
 
+61 | -8
 
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Wenn mir ein Tippfehler passiert, passen Namen und Bankverbindung nicht mehr zusammen. Wenn die Bank trotzdem überweist, haftet Sie auch dafür.

Wie soll so etwas passieren? Märchenstunde?
Kann ja gar nicht sein, die Quelle scheint Seriös...

[/Ironie Off]
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24.09.2009 14:15 Uhr von Tridecanol
 
+27 | -8
 
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Gesetze schützen nur Reiche "Bemühungen das Geld unverzüglich rücküberweisen zu lassen blieben erfolglos."

Aber wenn der Bank so ein Fehler passiert und der Empfänger das Geld ausgibt, dann macht er sich strafbar...

Da sehen wir mal wieder das Gesetze nur die reichen schützen...
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24.09.2009 14:27 Uhr von Krebstante
 
+34 | -2
 
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Ich mache auch Online-Banking und habe mich auch schon mal vertippt. Die Daten von Kontoinhaber und Kontonummer werden anscheinend in Echtzeit abgeglichen, denn es kam eine Fehlermeldung und ich hatte keine Möglichkeit, den Vorgang fortzusetzen, ohne vorher die Daten zu korrigieren.
Also eine sehr sichere Sache.
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24.09.2009 14:28 Uhr von ingo1610
 
+23 | -1
 
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Ohje: der sieht das Geld nie wieder.

Aber man schaut doch bei so einer Summe mindestens 10 mal ob die Zahlen stimmen.
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24.09.2009 14:48 Uhr von Andy666
 
+10 | -10
 
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"Wenn mir ein Tippfehler passiert, passen Namen und Bankverbindung nicht mehr zusammen. Wenn die Bank trotzdem überweist, haftet Sie auch dafür."

totaler blödsinn.
die ausführende bank haftet in keinem fall.
und die gutschriftsbank ebenso nicht es besteht keine pflciht zum namensableich
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24.09.2009 14:49 Uhr von DtSchaeferhund
 
+18 | -14
 
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Märchenstunde! Wie bereits mehrfach vorher geschrieben, werden die Daten "Kontoinhaber", "Kontonummer" von der Bank geprüft! Es kann also garnicht so passiert sein, wenn doch, dann haftet die Bank.

Die Frau muss allerdings auch mind. einen mittleren Hirnschaden haben, fremdes Geld ohne zu überlegen sofort auszugeben. Man merkt es doch, wenn plötzlich 43.000 Euro zuviel auf dem Konto sind und man keine Ahnung hat, woher das Geld kommt. Man könnte das Geld vielleicht noch irgendwo hin schieben, wo es Zinsen bringt, bis es wieder zurück geht, aber mehr auch nicht ;)
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24.09.2009 14:50 Uhr von hugrate
 
+12 | -1
 
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rein rechtlich: ist er eigtl. auf der sicheren seite, denn durch einen fehler muss die frau ihrer mitwirkungspflicht nachkommen und DARF das geld nicht ausgeben, da es als offensichtlich angesehen werden muss, dass es sich um einen fehler handelte - blöd für den geschädigten ist natürlich, dass die frau das geld wohl nicht zahlen KANN...und selbst wenn... recht haben und recht bekommen... usw. usw. usw.
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24.09.2009 14:57 Uhr von EvilMoe523
 
+8 | -6
 
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Märchenstunde - III: Selbst wenn es wahr WÄRE (was eigentlich schon wie oben mehrmals erwähnt, nicht sein kann) finde ich die Reaktion der Empfängerin ja mal krass daneben...

Da bekommt man aus heiterem Himmel 43 Mille und weiß ganz genau, dass das Geld jetzt Jemanden fehlen muss und verbrät das Geld erstmal fleißig und sich Gedanken zu machen, rein theoretisch Jemanden sein leben dadurch zu zerstören. Gut, die Frau war sicher selbst in Not, hatte Schulden aber ein neues Auto zeugt ja dann doch von einer gewissen Skrupellosigkeit oder?
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24.09.2009 14:57 Uhr von DtSchaeferhund
 
+7 | -28
 
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24.09.2009 15:07 Uhr von G.ott
 
+7 | -1
 
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@DtSchaeferhund: Laut Aussage meiner Hypovereinsbank wird nur bei Blegen die Kto.nr. mit dem Namen abgeglichen, bei Onlinebanking nicht. Ist mir bei 500 Euro auch schon passiert, der Ktoinhaber dem es fälschlicherweise gutgeschrieben wurde hat aber verantwortungsoll gehandelt und das Geld zurücküberwiesen.

mfg
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24.09.2009 15:07 Uhr von Allmightyrandom
 
+8 | -4
 
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Haftung - Ja oder Nein? Die Bank hat auf jeden Fall eine Pflicht, die Angaben zu überprüfen - genauso wie Sie z.B. auch die Unterschrift auf einem Check in dieser Höhe unbedingt prüfen muss.

Tut sie Dich nicht ist das eine grobe Pflichtverletzung, die mit einer Haftung einher geht.
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24.09.2009 15:13 Uhr von Allmightyrandom
 
+10 | -3
 
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Ach ja? "Kontonummer oder Empfängername stimmen nicht
Bei beleggebundenen Überweisungen muss die Bank Kontonummer und Empfängername miteinander abgleichen. Stimmen diese nicht überein, ist der Name des Adressaten maßgeblich. Das heißt: Wer die falsche Kontonummer angibt, hat keinen Nachteil. Die Bank hat in diesem Fall die Überweisung falsch ausgeführt und muss ihrem Kunden den Betrag erstatten.

Geschützt sind Verbraucher auch bei einer Online-Überweisung oder bei Überweisungen am Bankterminal. Geht das Geld an den falschen Empfänger, weil die Bank sich nur nach der Kontonummer richtet und nicht den Namen des Begünstigten beachtet, steht sie ebenfalls in der Haftung. Denn auch hier muss die Bank Kontonummer und Name abgleichen (BGH-Urteil v. 15.11.2005, Az: XI ZR 265/04)."

http://www.vzb.de/...
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24.09.2009 15:17 Uhr von can1971
 
+1 | -0
 
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ist nicht ganz korrekt was da einige sagen...

hierzu:

aus "Urteilsdienst der IHK Nord Westfalen Juni 2006

<Zitat>

Klauseln in Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kreditinstituten, nach denen Zahlungsverkehrsaufträge eines an der elektronischen Kontoführung teilnehmenden Unternehmers ausschließlich anhand der numerischen Angaben bearbeitet werden, sind wirksam.

Gibt der Kunde bei einer Überweisung
versehentlich eine falsche, nicht zu dem namentlich aufgeführten Empfänger passende Kontonummer an, haftet - so der Bundesgerichtshof - seine Bank nicht für den (teilweisen) Verlust des Geldes, weil die Überweisung auf das
Konto eines insolventen Unternehmens ging.
Hinweis: Die Entscheidung hat nur Bedeutung für die Vereinbarung einer elektronischen Kontoführung, der die
Sonderbedingungen für Datenfernübertragung zugrunde liegen.
Beim „normalen“ Online-Banking oder bei Überweisungen über ein Selbstbedienungsterminal findet stets ein Kontonummer-Namensvergleich statt.

Urteil des BGH vom 15.11.2005
XI ZR 265/04
BGHR 2006, 311
RdW 2006, 117

Zitat ende

und beim "normalen" online banking vergleicht die Bank auch nicht jede überweisung auf richtigkeit, das wär zu aufwendig(teuer)
aber sie haftet dann, wenn das Geld beim falschen ankommt!!

also muss die news kein fake sein...wer weiss bei welcher Bank, oder was für ein Konto er hatte !?
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24.09.2009 15:19 Uhr von Allmightyrandom
 
+7 | -7
 
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Rofl, wozu die Minus? Ist jetzt jemand beleidigt weil er unrecht hatte? Iszueinfach zum Beispiel?! ^^
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24.09.2009 15:24 Uhr von Raubkopierer1911
 
+2 | -1
 
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Also wenn ich Geld auf andere Kontos Überweise, Kontrolliere ich IMMER MEHRMALS, ob ich alles Korrekt angegeben habe!
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24.09.2009 15:25 Uhr von anderschd
 
+3 | -2
 
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@can1971: So hab ich das vor 3-4 Wochen erlebt. Ist die Kontonummer existent, geht das Geld raus. So einfach ist das.
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24.09.2009 15:28 Uhr von buzzensteiner2008
 
+3 | -6
 
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blahblah: rechtens und nicht rechtens und irgendwelche Gerichtsurteile hier zu posten ist wohl ziemlich am Fakt vorbei, daß dieser Mann NICHT aus Deutschland ist, und hiesiges Recht in seinem Fall nicht unbedingt gelten muß...
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24.09.2009 15:29 Uhr von Andy666
 
+4 | -2
 
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falsch falsch falsch: in diesem fall: bank des überweisenden ungleich bank des empfängers => keine möglichkeit zur namensüberprüfung => keine haftung und auch keine pflicht
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24.09.2009 15:37 Uhr von Hase25
 
+1 | -0
 
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kann mir nicht passieren: ich betreibe auch und das regelmäsig oft online-banking, weil es bei meiner Bank so entscheidend günstiger ist und das geld im nu am Ziel ist. Die wichtigsten und regelmäßigen Zahlungen sind bereits alle als vorlage gespeichert. Bei meiner Bank jedenfalls kann so ein Fehler nicht passieren und außerdem kommt noch einmal eine Übersicht zum Abgleich der Daten. Ich bin mir sicher, das die bank für fälschliche Überweisung nicht haftet.Les solche AGB´s nie so gründlich bzw. sie mir überhaupt mal anschau. Ansonsten könnte man damit ja große Abzocken starten.
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24.09.2009 15:42 Uhr von Perisecor
 
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Zumindest in Deutschland ist Geld, welches unwiederbringlich ausgegeben wurde (Auto gekauft), also nicht nur abgehoben und unter´s Bett gelegt, verloren.

Die Bank kann eine Mitschuld treffen, muss aber nicht.
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24.09.2009 15:43 Uhr von Hase25
 
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@anderschd: da haste aber ne schlechte Bank, als ich noch bei der Abzocker-Spaskasse, kam bei mir das Geld zurück (vor Jahren mal, manuell am Terminal eingegeben). Jedenfalls kam das Geld zurück mit dem Text auf dem Auszug: Kontonr. nicht mit Kontoinhaber identisch.
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24.09.2009 15:54 Uhr von politikerhasser
 
+5 | -0
 
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Schön zu wissen, dass derartige Vorkommnisse auch außerhalb Deutschlands so geregelt sind, dass der kleine Verbraucher immer der Dumme ist.

Auch mir ist schon einmal ein Zahlendreher in einer Kontonummer passiert. Da es die verdrehte Nummer nicht gab, kam das Geld glücklicherweise zurück.

Warum werden die Banken nicht einfach verpflichtet, nur Überweisungen durchzuführen, bei denen sämtliche relevanten Angaben übereinstimmen (Name, Bankleitzahl, Kontonummer, Institut).

Stattdessen trägt wieder einmal der Verbraucher das Risiko - und das zu Gebühren, die teilweise Wucher sind (Bareinzahlung auf institutfremdes Konto (Sparkasse auf Deutsche Bank: ca. 8,00 Euro)!

Auch so bezahlen wir die Wirtschaftskrise (zum x-ten Mal)!
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24.09.2009 15:55 Uhr von @rnoo
 
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Mhmm Die einzige Märchenstunde hatte wohl die Frau.
Diesen Zeitraum hatte sie anscheinend benötigt, um diese große Summe auf einen Schlag auszugeben.

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