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Tirol: Querschnittsgelähmtes Kind operiert - Es kann wieder gehen

Als "das Wunder von Tirol" wird eine medizinische Glanzleistung zweier Chirurgen angesehen. Die zehnjährige Maria aus Bulgarien hatte im Winter 2005 über heftige Rückenschmerzen geklagt. Als eine Lähmung einsetzte, wurde dem Mädchen bei einer Operation Lebensgefahr prophezeit.

Die schreckliche Diagnose lautete: Ein Hundebandwurm-Befall habe Knochen ihrer Wirbelsäule angegriffen und zerstört. Hervorgerufen wahrscheinlich über Hundekot oder Verunreinigung von Trinkwasser. Ihr Rückgrat verkrümmte sich, wobei die Nerven so eingeklemmt wurden, dass sie nicht mehr gehen konnte,

Durch eine sonst für niemand möglich geglaubten erfolgreiche Operation der Fachärzte für Neuro-Chirurgie und Orthopädie schafften sie das Unglaubliche: Nach der 12-stündigen OP und einer langen Genesungszeit kann Maria jetzt wieder laufen.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Tirol, Querschnittsgelähmt
Quelle: www.oe24.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.09.2009 13:07 Uhr von anderschd
 
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Wer sich auskennt wird wissen, wie hier mit einer miesen Überschrift Punkte gesammelt werden sollen. Sie hatte Druck auf den Nerven, der genommen wurde. Glück für die Kleine. Aber mit einer echten Querschnittlähmung hat das soviel zu tun wie Merkel und gute Politik. Denn die kann man operativ nicht beseitigen. Beide! lol
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24.09.2009 13:22 Uhr von Allmightyrandom
 
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Querschnittslähmung ist Querschmittslähmung, egal durch was Sie verursacht wird. Ob Druck auf die Nerven durch eine Geschädigte Wirbelsäule, einen Tumor oder eben eine Durchtrennung der Nervenstränge.

Wobei es hoffentlich nur eine Frage der Zeit ist, dass sich auch letzteres kurieren lässt.
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24.09.2009 13:25 Uhr von anderschd
 
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Nein, eben nicht. Frag mal Betroffene, ob es egal ist.
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24.09.2009 15:23 Uhr von rolf.w
 
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@anderschd: "...mit einer echten Querschnittlähmung..."

Wahrscheinlich ist für Dich, wie auch für mich bis eben, eine Querschnittlähmung nur dann eine echte Querschnittlähmung, wenn die Nerven durch sind und sich darunter nichts mehr tut. Ich habe da gerade mal bei Wiki vorbeigeschaut und musste feststellen, dass ich da falsch liege. Es gibt unterschiedliche Arten der Lähmung, darunter auch reversible. Von daher ist der Begriff schon richtig gewählt.
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24.09.2009 18:33 Uhr von anderschd
 
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Dem ist nicht so. Diesen feinen Unterschied kenne ich sehr wohl. Auch eine starke Quetschung, z.B. durch Unfall, kann eine dauerhafte Lähmung zur Folge haben.
Nur das der Großteil den Unterschied nicht kennt, ist der Grund für meinen Frust.
Denn nur die wenigsten QL sind durch Operationen weg zumachen. Dann gehört "reversible" in den Titel.
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24.09.2009 19:26 Uhr von rolf.w
 
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@anderschd: "Dann gehört "reversible" in den Titel."

Nein, warum sollte es? Zumal es aus dem Titel ja hervor geht, dass es reversibel gewesen sein muss.
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24.09.2009 20:14 Uhr von anderschd
 
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Doch gehört es. Da in der Gesellschaft ein falsches Bild derartiger Dinge besteht, wird permanent ausgenutzt um Schlagzeilen zu drucken. Pfui.
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24.09.2009 21:15 Uhr von rolf.w
 
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@anderschd: Es wäre vielleicht ein fairer Zug, aber kein zwingendes Detail. Wie gesagt, allein aus dem Titel kann man heraus lesen, dass es sich um eine, wenn auch nicht unbedingt leicht, heilbare Form handelt. Für Missverständnisse in der Gesellschaft kann der Autor nichts.

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