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"Ruhrstadt" statt Ruhrgebiet?

Die Initiative "Pro Ruhrgebiet" hat nun einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der die Wandlung des Ruhrgebietes in eine "Ruhrstadt" ermöglichen soll. Der Plan sieht unter anderem einen Bürgermeister, ein gemeinsames Parlament sowie die Olympischen Spiele für 2024 in der "Ruhrstadt" vor.

Auch soll es eine einzige Vorwahl und ein gemeinsames Nummernschild geben. Kritiker geben der Initiative aber keine Chance. Es sei nicht umsetzbar, weil sich die Stadtparlamente selbst auflösen müssten. Außerdem würde die "Ruhrstadt" ein "bürokratisches Monstrum" werden.

Allerdings fordern auch viele Kritiker der "Ruhrstadt" Veränderungen für das Ruhrgebiet. So sollte die Anzahl der Regierungsbezirke verringert, der Nahverkehr in einem Unternehmen gebündelt und auch im kulturellen Bereich mehr zusammen gearbeitet werden.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Olympische Spiele, Ruhrgebiet, Nahverkehr
Quelle: www.derwesten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2009 17:54 Uhr von W.Marvel
 
+0 | -0
 
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Als linksrheinischer Niederrheiner, dessen Kreis offiziell dem Ruhrgebiet angehört, bin ich von dem Plan einer "Ruhrstadt" alles andere als begeistert. Ich möchte die Möglichkeit nicht verlieren, über die Angelegenheiten meiner Stadt mitbestimmen zu können. Insofern hoffe ich, dass es zwar Veränderungen für das Ruhrgebiet geben wird, aber eben nicht auf einen Moloch "Ruhrstadt".
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23.09.2009 18:05 Uhr von licence
 
+2 | -9
 
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Kosten ohne Ende: So enstehen doch kosten Ohne Ende, wen Ich da schon an mein Navi denke^^ Da müssten die Herrsteller erst mal alles updaten
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23.09.2009 19:12 Uhr von Schlinz
 
+5 | -0
 
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Find ich gut: Ich fänds gut wenn die das machen würden... würde vll ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl schaffen... ;)

@licence: ich würd eher sagen das verringert die kosten, da jetzt alle gemeinden und städte jeweils einen bürgermeister und einen stadtrat haben... würd das zusammengelegt, hätte man einen Oberbürgermeister, also einige weniger als jetzt, welche dann nicht mehr bezahlt werden müsset.... dasselbe bei den stadträten .....
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23.09.2009 20:33 Uhr von Thingol
 
+3 | -1
 
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"Bürokratisches Monstrum": Glaub ich kaum. Das wär dann eine Verwaltung einer europäischen Großstadt, wie London, Paris oder Berlin.
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23.09.2009 20:54 Uhr von W.Marvel
 
+2 | -3
 
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@Thingol: Nur das "Ruhrstadt" flächenmäßig um einiges größer ist als diese Metropolen:

Ruhrstadt: 4.435 km²
London: 1.572 km²
Berlin: 891,85 km²
Paris: 105,40 km²

Aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte (im Gegensatz zu den anderen Großstädten) wäre die Verwaltung um einiges "aufgebauschter" als in anderen Metropolen, wäre aber genauso zentralistisch organisiert. Das würde längere Verwaltungswege bedeuten und wäre wohlt tatsächlich eher ein Bürokratiemonstrum sein.
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23.09.2009 22:21 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+1 | -1
 
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Böse Idee: ganz böse Idee.

Ich hätte ne bessere:
Dortmund von der karte streichen! ( Bochum soll muss Unna reichen :D )
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23.09.2009 22:23 Uhr von Jesus_From_Hell
 
+1 | -1
 
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edit: *muss bis
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24.09.2009 00:21 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -1
 
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Nicht Ruhrstadt, sondern Ruhrstett: Man kann ja wie mit der EU einiges zusammenwachsen lassen was das Leben vereinfacht. Die völlige Stadt in allen Bereichen ist wegen der Baulücken aber nicht erreichbar und stellt daher keine Vollendung dar. Und dann sollte man sie auch nicht Ruhrstadt nach der Seuche Ruhr nennen, sondern Ruhrstett das sich mehr nach dem Fluß anhört.
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24.09.2009 02:45 Uhr von NightWolf.Alpha
 
+0 | -3
 
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Nahverkehr in ein Unternehmen bündeln: Grubel

wo war den noch gleich dieser bloede VRR

hmm berlin ? NÄÄÄ
Hamburg ?? Kopf kratz !

Also ich mein das die region wichtigere probleme hat !!

Das man evtl. die Staedte anhält Regional Cooperationen einzugehen ist ja viecht die bessere Idee. Nur
Mal so halb hinter dem Rücken getuschelt, das sind WESTFALEN !. Das sacht man den nicht so von oben herab, sowas verkauft man den als eigene Idee !

Schmunzel `AUF ! in die alte Heimat !

Charlie !

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