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Ältere Lehrer klagen über Überbelastung: "Wir sind am Ende"

In einer Urabstimmung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben in Hamburg viele Lehrer für einen Streik gestimmt. Sie wollen ins Besondere eine Arbeitsentlastung für ältere Lehrer erreichen.

GEW-Chef Klaus Bullan sagte: "Für Donnerstag fordern wir alle Lehrer zum Streik auf, die älter als 50 Jahre sind." Dies dürfte an vielen Schulen zu organisatorischem Chaos führen.

Hamburg sei das einzige Bundesland, in dem ältere Lehrer keine Arbeitsentlastung bekämen. Dies wurde in Hamburg vor neun Jahren abgeschafft. Befürchtet wird eine Zunahme von Burnouts.


WebReporter: urxl
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Ende, Lehrer, Ältere
Quelle: archiv.mopo.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2009 15:21 Uhr von urxl
 
+0 | -0
 
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Wenn ein Lehrer seinen Job ernst nimmt, dann kann ich solche Klagen verstehen. Und meiner Meinung muss man von den vielen guten und fleißigen Lehrern ausgehen und nicht von den schwarzen Schafen. Und bei dem anstrengenden und komplexen Beruf ist die Angst vor dem Burnout nicht unbegründet.
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23.09.2009 15:39 Uhr von pirata
 
+16 | -27
 
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23.09.2009 15:41 Uhr von theG8
 
+24 | -1
 
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@urxl: So ist es! Aber leider werden wir hier gleich wieder Zeugen des allgemeinen Lehrerbashings...

Und das warscheinlich mehrheitlich (ACHTUNG: Das schließt nicht alle Kommentatoren mit ein!!!) von Eltern, die die Kinder zur Erziehung lieber vor den Fernseher setzen als sich mit ihnen zu beschäftigen. Die schreien nämlich immer am lautesten, dass die Lehrer ihre Kinder gefälligst besser erziehen sollen (Aussage meines Vaters, der muß sich nämlich als Lehrer mit solchen Eltern vornehmlich rumschlagen.).
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23.09.2009 15:56 Uhr von urxl
 
+22 | -0
 
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@theG8: Das Problem ist ja auch, dass die Lehrer alleine die Kinder gar nicht erziehen können. Ein Kind ist 5 Tage die Woche 7 Stunden in der Schule bzw. auf dem Weg zur/von der Schule. Macht also 35 Stunden. Es schläft dann noch 56 Stunden. Bleiben also noch 168-35-56=77 Stunden, in denen die Eltern verantwortlich sind. Also mehr als doppelt so viel Zeit wie die Zeit mit den Lehrern. Und das ist auch richtig so: Für die Erziehung meiner Kinder bin zuerst ich verantwortlich und dann lange nichts und dann die Schule.
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23.09.2009 16:16 Uhr von schwarzwurst
 
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Na ja: aber die Lehrer sollten schon verstehen können, dass nun für Bildung kein Geld mehr übrig ist, da ja die notleidenden Banken gerettet werden mussten...Ich denke mal, dass sich die Lehrkörper auf einen noch stressigeren Job die nächsten Jahre "freuen" dürfen. Ich würde deren Job bei Gott nicht haben wollen. Ein Hoch auf unsere Politik, die doch immer wieder weiß, wie sie die Prioritäten setzen muß^^
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23.09.2009 16:29 Uhr von TheEagle92
 
+3 | -30
 
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23.09.2009 17:14 Uhr von Jackobi
 
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tja so hatten sich das die alten nicht vorgestellt...die sind zu einer zeit lehrer geworden als das noch eine respektsperson war, die lehrer über 50 waren es mal gewohnt das die schüler mehr oder weniger gehorchen. heute haben sie doch schon glück wenn sie nicht abgeknallt oder abgestochen werden, von den beleidigungen die sie sich sicher ständig anhören müssen mal ganz abgesehn. ich kann das echt verstehn wenn einem das zu viel wird. wer sich mal einen tag 6 stunden und mehr vor so eine klasse stellt ohne mord- oder selbstmordgedanken zu bekommen hat respekt verdiehnt.
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23.09.2009 17:34 Uhr von pr0digy1
 
+9 | -22
 
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23.09.2009 17:39 Uhr von urxl
 
+14 | -2
 
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@pr0digy1: Soll man deinen Kommentar ernst nehmen? Ein Lehrer hat keine Verantwortung? Wenn das so wäre würde ich meine Kinder nicht in die Schule schicken!
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23.09.2009 17:40 Uhr von pr0digy1
 
+9 | -13
 
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Und kann mir: mal jemand erklären wer die Bauarbeiter/Straßenarbeiter entlastet die mit 50 einen krummen Rücken haben ?

Die haben ihr Leben lang 1200€ netto auf dem Konto gehabt !

Ich finde es doch immer wieder unglaublich wie die Beamten die Realität zum wirklichen Arbeiten verloren haben !
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23.09.2009 17:43 Uhr von pr0digy1
 
+7 | -17
 
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23.09.2009 17:56 Uhr von Briefbote
 
+8 | -2
 
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@ pr0digy1: Immer wieder diese Beamtenleier...
Nicht alle Lehrer sind verbeamtet. Es gibt auch viele angestellt Lehrer. Vor allem im Beitrittsgebiet.
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23.09.2009 18:11 Uhr von urxl
 
+14 | -2
 
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Verantwortung der Lehrer: Es fragt tatsächlich jemand, ob Lehrer eine erhöhte Verantwortung haben? Zwei Lehrer mit 30 16-Jährigen in Berlin/München/Hamburg auf Klassenfahrt, mehr Verantwortung geht kaum.
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23.09.2009 18:51 Uhr von Simulacrum
 
+11 | -3
 
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@pr0digy1: bei dem Mist, den du da verzapfst, fragt man sich, ob du überhaupt jemals eine Schule von innen gesehen hast!
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23.09.2009 19:10 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -0
 
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@Simulacrum: Nein er hat gleich verantwortung übernommen ist doch klar !
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23.09.2009 20:45 Uhr von stufstuf
 
+7 | -4
 
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@ pr0digy1: 1) Kommt das auf´s Bundesland an. Und verbeamtet werden heutzutage kaum noch welche.
2) FALSCH! Lehrer haben Urlaubstage wie andere auch, der Rest sind unterrichtsfreie Tage. Da müssen Arbeiten vorbereitet werden, korrigieren, Konferenzen, Stunden vorbereiten, usw.
3) a) Viele Lehrer entwerfen auch mal neue Stunden, soll ja nicht immer das selbe sein. Außerdem gibt es Fächer, wo der Unterricht auch mal an aktuelle Ereignisse angepasst werden muss (z. B. Sozialkunde Bundestagswahl, Europawahl).
b) Wer glaubt, ein Lehrertag geht von 8-13 Uhr hat keine Ahung! Da kommen noch Konferenzen, Arbeiten korrigieren, Hefte benoten, Vorbereitung, Elterngespräche, usw. Von Nachmittagsunterricht ganz zu schweigen.

Wenn einer wohl die Fresse halten sollte, dann du.

Und zum Thema Verantwortung: Als Lehrer steht man immer mit einem Bein im Knast! Wenn das keine Verantwortung ist weiß ich auch nicht.
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23.09.2009 21:21 Uhr von cloppenburg_rulzz
 
+3 | -1
 
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@ Kritiker: Lehrer haben ganz klar respekt verdient.
Diejenigen die den Lehrerjob mit dem eines Bauarbeiters oder eines Informatikers vergleichen tun mir einfach nur Leid.
Lehrer haben im Gegensatz zu anderen Berufstätigen eine ewig lange Ausbildung hinter sich und haben mehr Geld etc. sehr wohl verdient.
Wir sollten für jeden Lehrer dankbar sein, denn mit deren Ausbildung würden sie in der freien Wirtschaft weitaus mehr verdienen.
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23.09.2009 22:41 Uhr von Animefreak
 
+3 | -0
 
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Also: ich verdien auch nicht mehr als dein Bauarbeiter und arbeite im Einzelhandel.

Ich habe auch eine gewisse Verwantwortung...
...Lehrer haben eine viel viel höhere Verantwortung als du und ich zusammen. Sie lehren und erziehen (zumindest teileweise) unsere Kinder, sprich die Zukunft.

Wir hatten früher oft Freistunden oder Vertretungsstunden, weil Lehrer gefehlt haben....

...es teilt deswegen keiner deine Meinung, weil genau Die realitätsfremd ist.
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23.09.2009 22:57 Uhr von Mondelfe
 
+3 | -1
 
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@pr0digy1: - wenn du vorher nicht weißt, was du nach deiner Lehre / bzw. Studium verdienst, selber Schuld!

- Viele Lehrer haben heute Probleme, die es früher nicht gab: eine Bekannte hat mir mal erzählt, dass sie, als sie ein Praktikum in einer Grundschule (1. oder 2. Klasse, da bin ich mir nicht mehr sicher....) gemacht hat, sich wunderte, dass die Lehrerin mit den Schülern Gedichte auswendig lernte.
Sie war früher in der selben Schule und war es gewohnt, dass sie Gedichte zu Hause lernen musste, ggf. mit Hilfe der Eltern.
Die Lehrerin erklärte ihr, dass ein Elternpaar sich bei einem Elternabend dagegen (!) entschieden hatte, so etwas mit den Kindern zu machen. Dafür hätten sie keine Lust / Zeit... etc. Andere Eltern haben sich darauf ebenfalls dafür entschieden, dass es nicht von ihnen gemacht wird.

Die Lehrerin hat es dann kurz später trotzdem probiert und festgestellt, dass die meisten Eltern sich trotzdem weigerten, ihre Kindern zu unterstützen und ihnen zu helfen.

Dementsprechend heißt es, dass Sachen, die eigentlich als HA geplant waren, jetzt in der Schule gemacht werden mussten. Und ich fürchte, es war nicht die einzige Schule, bei der es aufgetreten ist...

Kein Wunder also, dass viele Lehrer sich aufregen und ggf. sogar Burnout bekommen und / oder früher aufhören wollen zu arbeiten.
Der Unterricht heutzutage macht einfach nicht mehr soviel Spaß wie noch vor einigen Jahren...
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23.09.2009 23:45 Uhr von Shizzl
 
+2 | -1
 
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erstaunlich, dass immer noch viele leute denken, ein lehrer hätte so angenehme arbeitszeiten.

stunden vorbereiten, arbeiten korrigieren, organisatorisches, etc, etc. die viele "freie zeit", die ein lehrer hat, geht zum ganz großen teil für die arbeit drauf.

abgesehen davon genießen sie nicht das (nicht zu unterschätzende) privileg ihre arbeit nicht mit nach hause nehmen zu müssen.
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23.09.2009 23:52 Uhr von donwolff
 
+6 | -4
 
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Ihr Unwissenden! Eigentlich verkneife ich es mir häufig irgendwelche Kommentare hier abzugeben, weil ich einfach keinen Sinn sehe, meine Meinung zu äußern, da die Meinung vieler hier sowieso nicht dadurch beeinflusst wird.

Aber bei diesem Thema platzt mir der Kragen!

Folgendes schreibt sich meine Mutter (Grundschullehrerin, 56 Jahre, Witwe) seit ca. einem halben Jahr auf:

Seit dem 23.08.09:
Konferenzen: 18,5 Stunden (seit 20.8.)
Unterrichtsstunden pro Woche: 40 Stunden
Elterngespräche: 9,5 Stunden (Hausbesuche seit 20.8.)
Elterngespräche: 4,5 Stunden (Telefonisch seit 20.8)
1x Fortbildung: (5 Stunden unterwegs selber bezahlt)
Unterrichtsvorbereitung & Bürokratie: 72 Stunden (seit 20.8)
macht ca. 270 Stunden Arbeit und Stress.

Bei ihrem Verdienst von 3400€ netto...
Unterm Strich macht das ca 12-13€ die Stunde.

Sie ist eine Lehrerin, die ihren Job ernst nimmt, ich weiß ja nicht was Leute wie pr0digy1 in ihrer Schulzeit gemacht haben...

Aber wenn du nur 1200netto Verdienst, hättest du dich wohl in der Schule mehr anstrengen sollen und dich weniger damit beschäftigen Lehrer zu verpöhnen.

Okay nicht jeder hat das Zeug einen gewinnbringenden Job, vorallem in dieser Zeit zu bekommen. Aber das gibt niemanden das Recht über hart arbeitende Menschen herzuziehen.

Die Meinung "Lehrer ist total einfach, Lehrer kann jeder sein, Lehrer sind faul" kann ich absolut nicht nachvollziehen.

Die Leute tun mir einfach nur Leid, ihr habt keine Ahnung von einem wirklich anspruchsvollen und wichtigen Beruf.

Die Verantwortung die auf den Schultern eines Lehrers lasten sind riesig und auch meine Mutter denkt mittlerweile darüber nach, ob sie nicht als Witwe in Rente gehen sollte. Dann hat sie immer noch 2400€ NETTO!

Dafür hat sie Stress, Stress...

Im letzten Jahr wurde sie gar von einem türkischen Vater bedroht, da sie dessen Kind auf Grund mangelnder Sprachkenntnisse das 1. Schuljahr wiederholen lassen wollte. Der Vater bedrohte sie verbal und drohte der Schule gegen die Entscheidung meiner Mutter (bzw. der Konferenz) zu klagen. Das Kind kam in die 2. Klasse und wurde nach einem halben Jahr zurückgestuft, da der Vater es eingesehen hatte.

Wollt ihr als über 50 Jährige Frau von einem ca 25 Jährigen Vater bedroht werden und Angst haben auf die Straße zu gehen?

Von malochen auf dem Bau bekommst du vielleicht einen schiefen Rücken.. Aber deine Verantwortung ist minimal und die psychische Belastung ist nie im Leben mit der eines Lehrers zu vergleichen.

Ich kann nur an alle sagen: Informiert euch mal was ein fleißiger Lehrer leistet/leisten muss, bevor ihr eueren Mund öffnet.

Gruß
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24.09.2009 00:23 Uhr von Tzimisce
 
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jo klar Niemals der Normalzustand, den deine Mutter da hat.

40 Unterrichtstunden pro Woche?
Die Kleinen sind von 8:00 bis ca. 16:30 Uhr in der Schule?
Und dann noch Unterrichtsvorbereitung extra?

Also erstmal ist das ganze Schulsystem ja immernoch Ländersache. Folglich kann ich mir vorstellen, dass der Arbeitsalltag eh sehr unterschiedlich ausfällt.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann war die Arbeitswoche von einem Lehrer so ca. 40 Std. die Woche, wovon 20 Std. auf Unterricht und 20 Std. auf Vorbereitung/Korrektur... zu Hause fallen.

Klar haben Lehrer Vorbereitung und Fortbildungen ... aber bitte ... buhuuu ist ja wirklich schlimm in der eigenen Wohnung bei Kaffee und u.U. Fernsehen im Hintergrund Stegreifaufgaben zu korrigieren.
Also ich kann mir wirklich schlimmere Dinge vorstellen.

Bei der Korrektur bzw. Vorbereitung kommt es dann auch mal stark auf die Fächer an.
Hat man Deutsch, so hat man halt verloren und muss jeden Aufsatz durchlesen.
Bei "richtig / falsch"-Fächern fällt die Korrektur um einiges einfacher.

Die Vorbereitung kommt auch auf die Fächer an.
Lehrt man Informatik sieht die Arbeit der regelmäßigen Aktualisierung anders aus, als bei dem Lehrfach Latein.

Dazu kommt, dass viele Lehrer in Frühpension gehen da sie ja den emotionalen Druck nicht mehr aushalten.

Über Lehrer, welche ihre Machtposition gegenüber Schülern ausnutzen, die sie nicht leiden können sag ich jetzt eh mal nichts ... A/%($($ gibt es überall.

Punkt ist, dass Lehrer immer jammern obwohl es nun wirklich schlechtere Jobs gibt.
Außerdem sollte ihnen bekannt gewesen sein, worauf sie sich einlassen.
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24.09.2009 00:33 Uhr von Schwertträger
 
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@Tzimisce: >Niemals der Normalzustand, den deine Mutter da hat.

40 Unterrichtstunden pro Woche?
Die Kleinen sind von 8:00 bis ca. 16:30 Uhr in der Schule?<

Du vergisst bei Deiner Skepsis, dass eine Lehrerin nicht nur eine Klasse unterrichtet. Heutzutage gibt es Vormittags- und Nachmittags-Klassen.

Und ja, die Schüler sind teilweise 8 Stunden in der Schule, weil heutzutage auch noch Hausaufgabenbetreuung und Förderunterricht angeboten wird.
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24.09.2009 07:29 Uhr von urxl
 
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Wieso: Wenn der Job so einfach ist und so wenig zu tun ist, wieso haben wir dann Lehrermangel?
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24.09.2009 08:33 Uhr von pr0digy1
 
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Also jetzt ist aber echt mal schluss: Zum Thema Lehrer und Überstunden !

Ich hatte in der Berufsschule einen Lehrer der hat sich seine Unterrichtstage so gelegt das er Freitags frei hat ! Grund: er ist Vater geworden und wollte mehr Zeit mit seinem Kind verbringen. DER HAT 4 TAGE DIE WOCHE GEARBEITET !

Unser Deutschlehrer hat mit uns Herr der Ringe (alle 3 Teile EXTENDED), und Lola rennt geguckt. Besser gesagt wir haben bei den nur Fernsehen geguckt.

Unser Lehrer in AWE hatte keine Ahnung. Da sollten wir einfach Counterstrike spielen.

Ganz zu schweigen von dem Kollegen der an der Berufsschule nur Sport unterrichtet hat.

Wo liegt da die Verantwortung ihr Sparten ?

Und auf der Realschule war es nicht anders. Die Klassenarbeiten (vor allem in Mathe/Info) waren von Stufe zu Stufe die gleichen !

Ich weiß das Lehrer sein in manchen Gebieten echt nicht der Traum ist, aber über 3000€ netto verdient man in der freien Wirtschaft kaum !

Und mal zum Thema Urlaub. Ich weiss auch das Schulungsmaßnahmen etc. im Ferienplan der Lehrer stehen, aber mal ehrlich: Das ist doch nur eine Ausrede die vielen Urlaubstage zu rechtfertigen.

Wenn man die vermeintlichen ´ Überstunden´ mal gegen die Tage Urlaub rechnet die die Lehrer so haben, dann haben die keinen 8 Stunden Tag !

Ach und mal zum Finanziellen: Ein Lehrer erhält 3000€ netto und erhält nachher von diesem Gehalt ca 70% Rente ! Das sind 2100€ im Ruhestand !

Ein Bauarbeiter der nur bis 50 Arbeiten kann weil er dann ein körperliches Wrack ist erhät 1200€ netto und erhält ebenfalls 60-70% Rente. Das sind ca 800€

Ach und wusstet Ihr das Lehrer durch Lohneinbußen in der Lage sind 1 Jahr lang Urlaub am Stück zu bekommen ?

Aber jaja, ich weiß mit einer 40 Stundenwoche, mit gutem Gehalt, mit einer guten gesicherten Rente, als privatversicherte Person, in einem Land mit Lehrermangel hat man es soooo schwer das man bei jeder Gelegenheit rumheulen muss !

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