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Medizinstudenten plaudern über Krankheitsgeschichten der Patienten im Internet

Einige Patienten in den USA können jetzt wohl ihre eigene Krankheitsgeschichte bei Facebook nachlesen. Ein Student schrieb über seine Patienten im Internet Dinge, die eigentlich unter die ärztliche Schweigepflicht fallen.

Forscher warnen nun davor das, dass das Vertrauen zu Ärzten in Gefahr geraten könnte. Eine Studie des Magazins "Jama" belegt, dass sich Krankenhaus-Horror-Stories im Internet gut verkaufen würden.

Für die Studie wurden 130 medizinische Universitäten angeschrieben. Nur 78 Universitäten nahmen an der Studie teil, 60 Prozent davon gaben zu, dass Studenten ihrer Universität derartige Texte schon im Internet veröffentlicht haben.


WebReporter: gizemo
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Internet, Krank, Krankheit, Medizin, Patient
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2009 15:24 Uhr von reallydeep
 
+2 | -28
 
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23.09.2009 15:25 Uhr von MNR
 
+19 | -1
 
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Solange keine Namen genannt werden und auch nichts anderes, an dem man den Patienten erkennen kann, ist das ja im Prinzip auch nicht weiter schlimm, wenn die "Storys" nur zu Lernzwecken veröffentlicht werden. Wenn aber die Geschichten zur Unterhaltung veröffentlicht werden, ist das natürlich nicht in Ordnung, wenn der Patient dazu nicht explizit sein OK gab
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23.09.2009 15:40 Uhr von Jensmann
 
+10 | -2
 
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@reallydeep: Zumindest im dt. Gesetz steht, dass Mediziner und Angehörige andere Heilberufe unter die Schweigepflicht fallen, sowie alle die in Vorbereitung zu diesem Beruf stehen
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23.09.2009 17:02 Uhr von Dracultepes
 
+9 | -1
 
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Sofern keine Namen genannt werden ist alles i.o. zumindest habe ich das als Zivi so gelernt.
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23.09.2009 19:48 Uhr von La_Voce
 
+4 | -1
 
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ach: was denn wenn ich bei mir im wartezimmer sitze bekommt man alles mit über den neben dir ..die arzthelferinnen blöken das über den thresen ..naja soooooooooooooooo übrerrascht bin ich jetz nicht .!



aber wieder n grund für deren ihre zensur *kotz*
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23.09.2009 20:11 Uhr von Soref
 
+1 | -0
 
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@Jensman: ergänzend zu deinem Kommentar, möchte ich noch hinzufügen, dass das sogar für einen Teil der Zivildienstleistenden gilt. Zumindest bei uns im Krankenhaus.
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23.09.2009 22:12 Uhr von Krebstante
 
+1 | -1
 
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"Nur" 78 von 130 Universitäten ist doch eine gute Response.

Wenn keine Namen und Orte genannt werden und es sich nicht gerade um sehr seltene Krankheiten handelt, die Rückschlüsse auf Personen zulassen, ist das zwar nicht gerade kritisch, sollte aber dennoch in solchen öffentlich zugänglichen Foren auf jeden Fall unterlassen werden.

Medizinische Krankengeschichten gehören nicht in solche Klatschspalten. Sich mit guten Freunden oder Kollegen über besondere, vielleicht auch belastende Erlebnisse auszutauschen, dürfte auch legitim sein, wenn die Anonymität gewahrt wird. Ins Internet gehört sowas aber auch nicht.
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24.09.2009 00:07 Uhr von Gorli
 
+3 | -1
 
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@ reallydeep: Du würdest auch Augen machen, wenn auf Facebook deine nichtbehandelbare Syphillis oder AIDS stehen würde. ;)
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24.09.2009 09:58 Uhr von Cosmopolitana
 
+0 | -1
 
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das , dass das das: das ist wirklich ein Unding !
Traurig, dass die Studis so unüberlegt mit solchen Informationen umgehen.

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