23.09.09 12:32 Uhr
 231
 

Verödete Innenstädte: So sollen Stadtzentren wieder attraktiv werden

Nach Pleiten von Großunternehmen wie Kartstadt oder Hertie, befürchtet der Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen einen Attraktivitätsverlust deutscher Stadtzentren. Der Verband besteht auf ein Umdenken in der Förderungspolitik.

Die Sanierung von Plattenbauten sollte in den Hintergrund und dafür Förderung der Innenstädte in den Vordergrund treten, so heißt es von Seiten des Landesverbandes Mitteldeutschland. Eine Sanierung "vom Zentrum aus", soll dazu beitragen, wieder Mieter für leer stehende Wohnungen zu finden.

In Thüringen hingegen herrscht eine Wohnknappheit. Rahmenbedingungen für Investoren müssen erst geschaffen werden. Insbesondere an Barrierefreien Wohnungen werde in Zukunft ein großer Mangel bestehen, welche jedoch auch bis zu 50 Prozent höhere Baukosten verursachen.


WebReporter: jukado
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Stadt, aktiv, attraktiv
Quelle: news.immobilo.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nach Florida-Massaker lösen erste US-Firmen Verbindung zur NRA
Milliardär aus China übernimmt 9,69 Prozent der Aktien von Daimler
Chinesische Gefangene arbeiten für Modeketten C&A und H&M

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.09.2009 12:50 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Wie wärs mal mit Nutzbarem P&R?

Wenn ich in der Innenstadt einkaufen will, sollte es doch ned zu viel verlangt sein, daß ich da auch vernünftig hinkomme und ggf. mit meiner gekauften Ware wieder zurück.

Wie das im Detail zu regeln ist, soll mal Sache der Stadtplaner sein, aber es ist zu beobachten, daß seitdem der PKW immer mehr aus den Innenstädten verbannt wird, auch der Handel leidet.
Kauf mal beim Aldi ein, wenn du ned weißt, wie du die Ware danach heimkriegst! OK - Aldi ist ned grade der Vorbild-Innenstadt-Laden, aber wohl ein Beispiel, der die Probleme verdeutlicht.

S-Bahn in München? Da zahlst so viel für die S-Bahn und parken aufm P&R Parkplatz, daß es sich gar nimmer rentiert, für eine Festplatte in die Innenstadt zu fahren, weils Summa-Summarum beim Händler draußen auch ned teurer ist.

Vom Zeitbedarf her werden es sicher auch einige überlegen, ob es denn den Stress mit Parken, S-Bahn, ewig weit latschen, auf-Zug-warten, usw. überhaupt wert ist.
Kommentar ansehen
23.09.2009 14:36 Uhr von kingoftf
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
DAs ist: doch nicht erst jetzt aktuell.
Als ich früher noch im Ruhrpott gelebt habe, konnte man das doch auch schon feststellen. Angefangen von den ganzen tollen Bäckereien, die durch Kamps gekillt worden sind, über das fantastische Kaufhaus KORTUM, dichtgemacht, bis hin zu den überall wie Unkraut aus dem Boden sprießenden 1-Euro-Ramsch-Geschäften.
Und in den Vororten (ich komme aus Bochum Hamme) nur noch türkischen Obstläden, türkische ....... Die Jungs haben, zumindest in Bochum, ganze Strassenzüge aufgekauft.

Das hat also nicht erst durch das Sterben von Karstadt und Co. begonnen.

Und wenn ich bedenke, dass ich schon vor 15 Jahren oder länger 6 DM die Stunde im Parkhaus bezahlt habe und das jetzt die gleiche Stunde 6 Euro kostet, wundert mich die Verödung der Städte überhaupt nicht, wenn ich im CentrO oder in anderen Hyper dann umsonst parken kann und alles unter einem Dach habe.

Refresh |<-- <-   1-2/2   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trump macht Videospiele für Amokläufe an Schulen mitverantwortlich
Schweiz: Zwei Menschen in Zürich auf offener Straße erschossen
Olympia 2018: Eishockey-Silber für Deutschland


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?