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Brunsbüttel: Angetrunken und überladen in die Schleuse

Bei der Kontrolle eines aus Dänemark stammenden Tankschiffes an der großen Schleuse des Nordostseekanals in Brunsbüttel musste die Wasserschutzpolizei am Sonntag gleich zwei Verstöße gegen geltendes Recht feststellen.

Zum einen war die Fracht des Schiffes um 98 Tonnen zu schwer. Zum anderen hatte der Schiffsführer gut 1,95 Promille im Blut.

Das Schiff durfte die Reise erst nach Sicherheitsleistung und Entladung um die überladene Last fortsetzen.


WebReporter: ottokar vi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schiff, Last, Fracht, Brunsbüttel, Schleuse
Quelle: www.shz.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2009 09:15 Uhr von ottokar vi
 
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Hmm. In der News steht nicht, ob das Schiff auch unter dem alkoholisierten Kapitän weiterreisen durfte. Wobei Alkohol in der Seefahrt sicher nicht so gefährlich ist, wie an Land. Selten sind Reaktionszeiten von Millisekunden nötig, außerdem lenkt der Kapitän nicht, so dass er auch keine Schlangenlinien fährt. Trotzdem sind 1,95 % natürlich ganz ordentlich für ein ungeübten Trinker.
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23.09.2009 09:50 Uhr von PatMcGuinness
 
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@ Autor: "Wobei Alkohol in der Seefahrt sicher nicht so gefährlich ist, wie an Land(...)"

> Genau. Oder in der Luft. Daher sollten auch auf See und in der Luft ne 2,5 Promille-Grenze vorgeschrieben werden. Ist ja kein Problem. Reaktionszeit und so...

Alkohol beeinflusst einfach und gehört daher in keinen Bereich wo Maschinen bedient werden und/oder Menschenwohl davon abhängt!
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23.09.2009 10:38 Uhr von vmaxxer
 
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Macht ja nichts ???? Ja Hallo ????

Ich mein, wenn einem das nicht stört das ein Tankschiff vieleicht ein anderes rammt und die Ladung dann womöglich ins Wasser geht (oder auch der Inhalt des Treibstofftanks).

Besoffen (und mit 1,9 ist man sternhagelvoll) ein Schiff zu führen ist blanker wahnsinn. Man kann ein Schiff nicht mal eben anhalten wenn etwas in die quere kommt...Bremsweg ca 500m oder mehr.

Dem Kapitän sollte man direkt die Lizenz abnehmen.
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23.09.2009 10:47 Uhr von Ottokar VI
 
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@ PatMcGuinness: Dein Kommentar beweist zum ersten, daß Du keinen Schimmer von der Seefahrt hast, wenn Du ernsthaft Vergleiche mit der Luftfahrt anstellst.

In Kanälen und Hafeneinfahrten wird der Kapitän immer von einem Lotsen unerstützt, der das Schiff führt. Auf See ist ein Kapität zwar Verantwortlich, gefahren wird das Schiff von der jeweiligen Wache. Im Unterschied zum Flugzeug muß ein Schiff nicht ständig aktiv in Fahrt gehalten werden. Im Gegensatz zum Auto sind Brettern kommen sich selten zwei Schiffe mit jeweils 100 km/h auf ein Meter Abstand entgegen. Wenn ein Schiff tatsächlich auf Kollisionskurs ist, bleiben meist mehrere Minuten zur Reaktion. Reagieren muß selten der Kapitän, der ist im Zweifel nichtmal auf der Brücke.

Außerdem habe ich nicht für 2,5, auch nicht für 1,9%o plädiert. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, daß ein Schiff mit einem angetrunkenen Kapitän noch lange nicht so gefährlich ist, wie ein Auto mit einem angetrunkenen Fahrer.
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23.09.2009 10:48 Uhr von Ottokar VI
 
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Nachtrag: Im Übrigen wird der Kapitän bei 1,9%o natürlich die Lizenz verlieren. Das ist auch berechtigt.
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23.09.2009 10:56 Uhr von PatMcGuinness
 
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@ Ottokar VI: Es geht ja nicht um Hafeneinfahrten oder Abstände auf See. Es geht z.B. um Flussschifffahrt (3x ´S´ + 3x ´F´? Wow!), wo Abstände enger sind, Untiefen vorkommen und eine leichte Havarie schon zu Unglücken etc führen kann.

Von Seefahrt hab ich allerdings tatsächlich keine wirkliche Ahnung. Nur als Passagier. Ist aber auch nicht nötig.

Dass Du allerdings denkst Alkohol sei auf See "eher zu tolerieren" kann ich trotzdem nicht nachvollziehen - ungeachtet vom Gefahrenpotential.
Gut ist es mit Sicherheit nicht. Oder?
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23.09.2009 12:34 Uhr von vmaxxer
 
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1,95: Und wie gesagt: 1,95 Promille ist nicht mehr "angetrunken".
Auf Flüssen bzw Kanälen ist es eng genug, da muss der Steuermann ein gutes Auge haben.

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