23.09.09 08:31 Uhr
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Hormontherapie bei Prostatakarzinom erhöht das Risiko für Herzkrankheiten

Eine britische Forscherin hat die Daten von über 30.000 schwedischen Männern, die an einem fortgeschrittenen Prostatakarzinom erkrankt waren und mit einer antihormonellen Therapie behandelt wurden, bezüglich des Risikos für Herzerkrankungen ausgewertet.

Dafür verglich sie die Erkrankten mit einer vergleichbaren Gruppe von gesunden schwedischen Männern. Sie stellte bei den Krebskranken ein um 19-28 Prozent erhöhtes Risiko für verschiedene Herzerkrankungen (Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche) fest.

Die Forscherin nimmt an, dass männliche Sexualhormone eine protektive Wirkung gegen Herzerkrankungen haben. Durch die antihormonelle Therapie, die durch Unterdrückung der Produktion der männlichen Sexualhormone das Prostatakarzinom am Wachstum hindert, wird dieser Schutz gemindert.


WebReporter: Krebstante
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Risiko, Erhöhung, Hormon, Prostata
Quelle: www.oe24.at

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