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Diskussionsbedarf in der CDU: Wie christlich ist die CDU?

In der CDU mehren sich die Kritiker, die von der CDU-Spitze ein klareres Eintreten für die christlichen Wertvorstellungen fordern. Kritiker, darunter auch hochrangige CDU-Politiker, mahnen, dass die ehemals katholisch geprägte CDU ihre Identität verlieren würde und damit auch Wählerzuspruch.

Viele CDU-Politiker verweisen auf das Buch des katholischen Publizisten und CDU-Mitgliedes Martin Lohmann: "Das Kreuz mit dem C - wie christlich ist die CDU?". Buch und Autor sind ein "rotes Tuch" für Frau Merkel. Aber die Kritiker achten nun genau auf Merkels Äußerungen zu christlichen Werten.

Die Kanzlerin erklärt das "C" mit Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit und dass man sich mit Arbeitnehmerinteressen befasst. Dies ist aber vielen Parteimitgliedern zu wenig, so dass Mitglieder der CDU damit drohen, ihre Stimme auf dem Wahlzettel ungültig zu machen.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Diskussion
Quelle: www.rp-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.09.2009 08:43 Uhr von Mistbratze
 
+7 | -1
 
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Haha CDU und Nächstenliebe: Ist damit die Liebe zu Bimbeskoffern gemeint.
Oder ist das ganze doch scheinheilig wie damals Mielke vor der Volkskammer sagte: "Ich liebe – Ich liebe doch alle – alle Menschen – Na ich liebe doch – Ich setzte mich doch dafür ein."
Wenn damit natürlich die Partys mit den Ackermännern und Co. gemeint sind, dann stimmt es ja wieder.
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23.09.2009 08:52 Uhr von fortimbras
 
+11 | -3
 
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cdu ist christlich: ich find aber eigentlich schon dass die cdu noch sehr christlich ist

die christen haben die hölle erfunden um ihre untergebenen gefügig zu machen
später haben sie sich mehrere vorhöllen ausgedacht um ihre untergebenen ausnehmen zu können um sich selbst denkmähler und kathedralen zu errichten

die cdu geht heutzutage genauso vor
sie hat sich zum beispiel eine ernstzunehmende terrorgefahr in deutschland ausgedacht
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23.09.2009 09:00 Uhr von Suppenhund
 
+4 | -1
 
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Demokratie: Ethik ohne Gott: Das säkulare Europa habe politisch seinen Anfang in der französischen Revolution.

Vom Volk geht alle Macht aus. Aus ihr heraus ist auch alle Rechtsprechung und das gültige Wertesystem als ausschließlich vom Menschen gegeben gesetzt. Alle Institutionen und jeder Einzelne im Volk ist an die Verfassung gebunden und zu ihrer Durchsetzung und Einhaltung verpflichtet.
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23.09.2009 09:42 Uhr von Mond-13
 
+5 | -3
 
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Angela Merkel - diese gefühlstumbe Wachsfigur - weiss doch gar nicht, was Nächstenliebe und Gerechtigkeit ist :-D
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23.09.2009 09:50 Uhr von atrocity
 
+5 | -4
 
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Noch christlicher? Religion hat in der Politik nichts verloren...

Naja, ob mehr oder weniger christlich ist mir egal, wählen würde ich die Polit-Versager so oder so nicht^^
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23.09.2009 10:16 Uhr von mueppl
 
+3 | -0
 
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ich finde schon, dass "christliche" Werte Inhalte eines Parteiprogramms sein können bzw. müssen - gerade dann, wenn "christlich" Bestandteil des Namens ist.

Entweder man trennt sich von dem christlich im Namen oder man bekennt sich zu den christlichen Werten - entweder oder!

Übrigens: keiner wird gezwungen eine Partei zu wählen die christlich orientiert ist.
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23.09.2009 10:34 Uhr von atrocity
 
+4 | -0
 
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Nichts gegen christliche Werte: Auch als nicht Christ bin ich für Nächstenliebe und andere christlichen Werte.
Ein christlicher Politiker darf diese Werte die er auf Grund seines Glaubens hat gerne in die Politik einbringen, immerhin ist es ein teil seiner Persönlichkeit.

Aber die Parteien an sich, die Parlamente und Gesetze sollten so neutral gefasst werden das sie eben nicht explizit den christlichen Moralvorstellungen entsprechen. Der Großteil der deutschen ist nun mal nicht christlich, also sollten deren Moralische Grundsätze auch nicht in Gesetze einfließen. (Stichworte: Abtreibung, Ehebruch, Passive Sterbehilfe, Gleichberechtigung von Homosexuellen Beziehungen mit der Ehe, Feiertagesgesetze [ja, in Bayern und BaWü darf am Karfreitag z.B. keine Tanzveranstaltung stattfinden..] etc pp)
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23.09.2009 10:45 Uhr von W.Marvel
 
+1 | -1
 
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@atrocity: ich kann Dir im Großen und Ganzen voll zustimmen.

Allerdings ist die Mehrheit der deutschen noch in christlichen Kirchen, da stimmt Deine Aussage nicht ganz.

PS: Karfreitag sind auch in NRW die meisten Unterhaltungsangebote verboten. Ich hoffe, dass das Verfassungsgericht diese Verbote endlich kippt.
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23.09.2009 10:51 Uhr von atrocity
 
+3 | -1
 
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@W.Marvel: Oh, du hast Recht, ich dachte das sich das mit den Mitgliederzahlen langsam gibt, aber anscheinend haben die beiden großen Kirchen zusammen immer noch fast 50Mio Mitglieder in Deutschland. Aber, laut Umfragen sind davon längst nicht alle wirklich Gläubig ;-) Sie sind nur in Mitglied in einer der Kirchen, was nicht heißt das es wirklich Christen sind :P

Aber selbst wenn es die Mehrheit ist, in Deutschland gibt es (theoretisch zumindest) eine Trennung von Staat und Kirche, Religion hat also nichts in der Gesetzgebung zu suchen.
Außerdem dürfen auch Minderheiten (in dem Fall Atheisten, Ungläubige und Anhänger anderer Glaubensgemeinschaften) nicht benachteiligt werden oder ihnen Moralische Werte aufgedrückt werden die sie nicht wollen.
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23.09.2009 11:16 Uhr von fortimbras
 
+1 | -1
 
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@ W.Marvel: du hast schon recht
die meisten sind noch in den kirchen
das aber sicher nur weil man grundsätzlich eingezogen wird und man selbst austreten und dafür sogar bezahlen muss

auch wenn man das geld üblicherweise nach spätestens 3 monaten wieder drin hat schreckt das erstmal ab

ausserdem wollen sich viele noch möglichkeiten aufhalten die einem mit dem austritt genommen wird
zum beispiel kirchliches heiraten oder estattung aufm friedhof mit priester/pastor
in deutschland beweisst man schliesslich seine liebe zu gott nicht durch nächstenliebe gebete oder kirchbesuche sondern durch monatliche gebühren
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23.09.2009 11:33 Uhr von Yoshi_87
 
+2 | -4
 
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Man sollte die CDU verbieten: Staat und Religion gehören strickt getrennt, die CDU steht dazu in einem klaren widerspruch.
Die CDU ist gefährlicher als die FDP, die NPD, die APPD und die DVU zusammen. Grade aus dem GRund das sie so oft gewählt wird. Demokratie funktioniert nur mit einem Informierten Volk, blöderweise ist das dumme Wahlvieh nicht umsonst dumm....

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