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Barack Obama: Zu großes Erstarken von Blogs könnte zur Gefahr für Demokratie werden

Die Zeitungsindustrie in den USA befindet sich derzeit in einer Krise. Aufgrunddessen möchte US-Präsident Barack Obama ihr unter die Arme greifen. Dies könne seiner Ansicht nach durch Gesetze geschehen, die den Zeitungsverlagen Steuererleichterungen einbrächten.

Bekomme man die Lage nicht in den Griff, so würden Blogs die Vorherrschaft in der Medienwelt übernehmen, was letztendlich eine Gefahr für die Demokratie darstellen würde.

Würden Nachrichten nur noch aus der Blogosphäre stammen, ohne seriöse Überprüfung von Fakten und ohne ernste Bestrebungen, Zusammenhänge herzustellen, werde man am Ende nur noch Leute haben, die sich gegenseitig anschreien, aber nichts verstehen würden, so der amtierende US-Präsident.


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WebReporter: ohne_alles
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gefahr, Barack Obama, Demokratie
Quelle: www.businessinsider.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2009 18:50 Uhr von Ossi35
 
+27 | -9
 
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Richtig, Bürger die ihre Meinung äußern (sei sie auch noch so bekloppt) sind eine akute Gefahr für die Demokratie! Alle Wegsperren und mundtot machen, damit wir endlich wieder Redefreiheit und Demokratie haben!
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21.09.2009 19:00 Uhr von siyman
 
+11 | -2
 
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naja: Irgendwie verstehe ich seine Argumente, allerdings ist seine Metapher des schreienden Brügers absolut haarsträubend. Es ist wichtig, dass eine Demokratie durch Pluralismus und Medienoffenheit bestärkt wird, jedoch sterben in den USA nicht alle Zeitungen auf einmal. Außerdem wird es in den Vereinigten Staaten auch noch genügend Bürger ohne Internet geben, welche sich nicht begierig die Finger nach irgendwelchen dubiosen Blogs lecken, sondern klassisch auf "alte" Printmedien angewiesen bleiben.
Das alles scheint für mich schon wieder eine Art Panikmache und Begründung zu sein, um dem amerikanischen Pressewesen gerechtfertigt Kohle zuschieben zu können. Die könnten ja ansonsten Dinge in der Wirtschaftsankurbelung der anderen aufdecken, was wiederum der amtierenden Regierung sicherlich so nicht in den Kram passen würde.
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21.09.2009 19:07 Uhr von dinexr
 
+17 | -1
 
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Zeitungen: Mittlerweile überflieg ich die Papierchen nur noch. Ich hab festgestellt, dass da sehr oft wichtige Details fehlen und auf anderen Aspekten viel zu sehr rumgeritten wird. Kommentare sind Raritäten.

Da hol ich mir meine News lieber ausm Inet, u.a. hier auf ShortNews :-)

Einige Bekannte wundern sich dann, warum ich immer viel mehr weiß als die und vorallem, warum ichs viel früher weiß :-)
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21.09.2009 19:14 Uhr von fortimbras
 
+11 | -2
 
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ganz ruhig barack: demokratie gibt es doch erst wieder in rund 4 jahren
also keine sorge
in amerika läuft das doch so wie hier in deutschland
demokratie gibt es nur zu den wahlen
dazwischen wird die in nem sdafe im hochsicherheitstrakt eingeschlossen und von der frisch gewählten diktatur verteidigt
damit ja niemand die demokratie kaputt machen kann...
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21.09.2009 19:26 Uhr von T¡ppfehler
 
+3 | -0
 
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Man muß, wenn man wieder gewählt werden: will, die Presse hinter sich haben, so früh, wie möglich.
Hoffen wir mal, dass er es nicht so meint, wie er es sagt.
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21.09.2009 19:55 Uhr von Suppenhund
 
+4 | -0
 
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Ups. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Wenn ich mir die Ereignisse unter Bush, die Rüstungsausgaben und die Macht der großen Banken in den USA anschaue, dann bezweifle ich, dass die USA überhaupt eine funktionierende Demokratie ist.
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21.09.2009 19:55 Uhr von Spafi
 
+2 | -0
 
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@Suppenhund: Es gibt doch sowieso keine funktionierenden Demokratien, sobald mehr als eine handvoll Leute dara beteiligt sind
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21.09.2009 20:06 Uhr von Thingol
 
+5 | -1
 
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Deutungshoheit in Gefahr: Darum geht es doch nur. Politik, Wirtschaft und Presse wollen mit aller Macht die Meinungs- und Deutungshoheit behalten. Was würde denn passieren, wenn die Bürger zu allem eine andere Meinung bekommen und nicht nur den vorgekochten Müll der Mainstream-Medien erfahren!?
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21.09.2009 20:12 Uhr von Joker01
 
+4 | -2
 
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Pressefreiheit ist für ihn wohl ein Fremdwort. Langsam wird dieser Obama gefährlich.
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21.09.2009 21:56 Uhr von Runeblade
 
+4 | -0
 
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..."würden Nachrichten nur noch aus der Blogosphäre stammen, ohne seriöse Überprüfung von Fakten... "

dem möchte ich hinzufügen:

"... und ohne staatliche Kontrolle und Zensurmassnahmen,..." und zum Schluss noch:

"... das wäre schon arg schlimm für die Machthabenden in unserer Welt, die gerne die Bevölkerung dumm halten möchten."
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21.09.2009 22:44 Uhr von selphiron
 
+2 | -1
 
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Der Obama möchte halt nur unterstreichen, dass wenn die Zaitschriften wegfallen, dass sich dann alle auf die Blogs stürzen.Und diese Blogs kann eben jeder erstellen und da liegt das Problem.
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21.09.2009 22:58 Uhr von Pitbullowner545
 
+3 | -0
 
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lol: die presse überprüft doch ihren mist auch nicht..
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22.09.2009 00:54 Uhr von Blubbafish
 
+1 | -1
 
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Wenn man sieht wie viele hier gleich losbrabbeln, die Pressefreiheit angegriffen fühlen und kein bisschen nachdenken, dann kann man Obamas Meinung verstehen.

Wenn alle Zeitungen von solchen Steuererleichterungen profitieren, dann ist das keineswegs ein Angriff auf die Pressefreiht. Es hilft den einzelnen Zeitungen weiterhin ihre Arbeit zu machen und stärk die Pressefreiheit. Diese wird in den USA im gegensatz zu Deutschland sogar noch sehr groß geschrieben.
Blogs beinhalten zum größten Teil einfach Schwachsinn und es gibt wenige, die lesenswert sind. Leider gibt es aber viele Menschen, die im Internet veröffentlichte Sachen als bare Münze nehmen und durchaus vergessen, dass hinter jedem Blogger eine Einzelperson steht, die teils durch die Anonymität des Netzes geschützt ist und ungehindert Müll verbreiten kann, wenn sie denn wollte.
Manche Bloggs sind durchaus wichtig und interessant, aber viele einfach nur überflüssig und da muss ich Obama recht geben, ein Blog kann niemals eine gute Zeitung ersetzen.
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22.09.2009 05:04 Uhr von ingridban
 
+1 | -1
 
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Das Obama falsch liegt beweisen Blogs wie: PI News, oder bildblog
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22.09.2009 08:43 Uhr von zillibus
 
+0 | -1
 
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hmpf: Also wenn "Die Masse" das glaubt was einer erzählt = Demokratie
Aber wenn sich rudelweise Leutchens zusammenschließen und sich div. Thesen an den Kopf werfen, wo man erst mal 10 Sekunden drüber nachdenken "könnte/müsste" was nun stimmt, schadet dass der Demokratie weil das "Volk" dann anschließend nicht mehr all das "frisst" was "Chef" so von sich gibt?

Und ich ahne das Merkelchen etc. die sinnbefreite Interpretation von Obama total toll finden :(
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22.09.2009 10:10 Uhr von theG8
 
+0 | -2
 
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@BastB: Aber diese Leute laufen auch Zeitungen wie blind hinterher. Siehe BILD! Nur das man bei BILD alles Geschriebene immer blind glauben kann - ist ja schließlich ne Zeitung... oder?!

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