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Kuba: Exilkubaner drohen mit der Ermordung von Juanes

Rund eine Million Menschen verfolgten am Wochenende in Havanna ein Konzert der kolumbianischen Poplegende Juanes. Das Konzert unter dem Motto "Frieden ohne Grenzen" erboste dabei die in den USA lebenden Exilkubaner. Sie drohten mit der Ermordung des Sängers.

Außerdem riefen sie zum Boykott seiner CDs und Konzerte auf. Juanes strich nach seiner Ankunft in Havanna heraus, dass es sich nicht um ein politisches Konzert handele. Freilich sei es als ein weiteres Sandkorn zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und Kuba gedacht.

Bei dem vierstündigen Megakonzert traten auch Silvio Rodriguez, Olga Tanon, die Salsaband Los Van Van und diverse Gastmusiker aus Italien und Spanien auf. Die Veranstalter hatten mit lediglich 250.000 Besucher gerechnet.


WebReporter: pirata
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kuba, Ermordung
Quelle: tagesschau.sf.tv

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.09.2009 07:32 Uhr von pirata
 
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Leider muss man solche Drohungen von radikalen Exilkubanern ernst nehmen. Sie zündeten in der Vergangenheit auch schon Bomben auf Kuba und verübten einen Anschlag auf ein Passagierflugzeug, bei dem alle Insassen starben.
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21.09.2009 08:36 Uhr von La_Voce
 
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und warum sind die exilkubaner sauer ??????


egal ....erst mal ermorden ....bescheuert
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21.09.2009 08:38 Uhr von kingalca
 
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Die haben: wohl nicht den gleichen Musikgeschmack...
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21.09.2009 08:46 Uhr von pirata
 
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die sind sauer, weil Juanes den Karibikstaat mit so einem Konzert aus der Isolation hilft.
Viele Exilkubaner sind so verblendet, haben sich dem Motto "Kampf dem Sozialismus bis zum Tod" verschrieben und schrecken eben auch vor terroristischen Anschlägen nicht zurück. Die haben auch schon mal den kubanischen Botschafter bei der UNO in New York in die Luft gebombt. Peinlich ist auch, dass der Flugzeugbomber, der eine Maschine auf dem Weg von Venzuela nach Havanna sprengte, in den USA sich frei bewegen kann. Obwohl dieser mit Interpol-Haftbefehl gesucht wird, halten die US-Regierungen stets ihr schützendes Händchen über ihn, weil der Terrorist früher auch mal CIA-Agent war und die Exilkubaner bei einer Verhaftung ihres Helden wohl auch Amok laufen würden.
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21.09.2009 08:50 Uhr von Shenade
 
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Warum die sauer sind??? Einfach mal Kuba googeln.

Kuba ist - welch überraschung - kein demokratischer Rechtsstaat. Nach dem Sturz der Militärregierung wurde diese - durch eine Militärregierung der Revolutionäre ersetzt.
Die Erschießungen der Militärregierung wurden durch Erschießungen der Militärregierung der Revolutionäre ersetzt.

Klingt komisch, ist aber so, und darum gibt es gaaanz viele Exil-Kubaner, vor allem in den USA und auch in Spanien.

Das rechtfertigt natürlich in keiner Weise die diversen Attentate und Anschläge der Exil-Kubaner, erklärt aber wohl, warum die sauer sind, wenn Popstars so tun, als wäre Kuba ein Rechtsstaat und ein Auftritt dort könnte unpolitisch sein.
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21.09.2009 09:22 Uhr von pirata
 
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Ob sich da die kubanische Regierung: einen Gefallen getan hat? Schon vor dem Besuch stellte Juanes klar, dass er kein Kommunist sei und die Regierung nicht unterstütze. Beim Konzert, das auch live im kubanischen TV übertragen wurde, sagte er dann gleich nach dem ersten Song:
"Wir sind alles Brüder. Dies ist ein Konzert für die Jugend von Kuba. Die Zukunft ist in Euren Hände, Ihr könnt sie ändern."
Youtube hat imposante Konzertmitschnitte.
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21.09.2009 09:53 Uhr von pirata
 
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lol: fand gerade einen TV-Mitschnitt, wie Exilkubaner in Miami T-Shirts von Juanes zerstören und mit dem Vorschlaghammer seine CDs auf der Straße zertrümmern.
Selbst Julio Iglesias musste seine Unterstützung für Juanes erklären.
Verrückte exilcubanische Welt.
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21.09.2009 10:46 Uhr von Latinoboy
 
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Rechtsstaat? Viele Künstler sind auch in der DDR aufgetreten..., einige World Tours besuchen Länder wie China..... und gibt es deshalb Proteste?
Diese ewig-gestrigen Exilkubaner sind meist weit über 50 Jahre alt, solche Leute kann man leider in ihren Ansichten nicht mehr ändern. Eine solche Minderheit kann man wirklich nicht wirklich ernst nehmen...selbst die jetztigen USA-Administration beginnt eine langsame Annährung zu Kuba.
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21.09.2009 18:48 Uhr von TrangleC
 
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Zitat: " Terrororganisation gegründet von den USA zu Destabilisierung Kubas.

Humor hat, wer trotzdem lacht..."

Noch nie von der Invasion in der Schweinebucht gehört?

Ausserdem hat die Bacardi Familie, also die die mit ihrem Rum reich geworden ist, mehrere Attentatsversuche auf Fidel Castro finanziert.


Wer sich heutzutage über das kommunistische Kuba aufregt, der sollte sich mal informieren wie es vor der Revolution dort zuging. Das ganze Land war ein einziges großes Hurenhaus für reiche Amerikaner. Sowas wie ein karibisches Bankok, in dem eine kleine, reiche Elite ihr Land, seine Recourcen und seine arme Bevölkerung ausgebeutet und an die Amerikaner verkauft hat. Als dann die Revolution kam waren es vorallem diese reichen Ausbeuter, Mafiosis und Zuhälter und ihre Familien die in die USA geflohen sind und seit dem versuchen - oft auch mit Gewalt - den alten Status Quo wieder herzustellen. Mit dieser Art von Flüchtling hab ich kein Mitleid. Die sind noch glimpflich davongekommen, gemessen daran was sie verdient hätten.

Und die Bacardi Familie ist das prominenteste Beispiel. Die haben bis zur Revolution noch Sklaven gehalten auf ihren Zuckerrohr Plantagen.

Das Pack ist rechtens und verdient davongejagt worden und jetzt spielen sie sich als die armen Opfer des bösen kommunistischen Unrechtssystems auf.

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