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Hormonersatztherapien stellten sich als Lungenkrebsfördernd heraus

In den USA mussten Langzeitstudien bei Verabreichung von Ersatzhormonen an Frauen, nach der Menopause, abgebrochen werden. Es stellten sich verstärkt Symptome von Lungenkrebs ein. 73 Frauen starben, die acht Jahre lang eine Hormonkombination verabreicht bekamen.

Auch andere Begleiterscheinungen und Risiken wie Brustkrebs, Schlaganfälle, Thrombose und Herzkranzgefäßerkrankungen traten bei längerer Hormonbehandlung auf. Lediglich die Anfälligkeiten für Darmkrebs und Knochenkrankheiten schwanden.

Abschließend hatte einer der Autoren des Studienberichtes, Dr. Apar Kishor Ganti vom Medical Center der Universität Nebraska, den Ratschlag erteilt, generell auf eine künftige Hormonersatztherapie zu verzichten beziehungsweise zumindest zu überdenken.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Lunge, Hormon
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.09.2009 13:21 Uhr von lina-i
 
+4 | -2
 
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Sehr schlecht umgesetzt Zitat aus der Quelle:
"Die Studie wurde jedoch vorzeitig abgebrochen, als sich herausstellte, dass die Hormonersatztherapie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen der Herzkranzgefäße, Schlaganfälle, Thrombose und Brustkrebs erhöhte."

Im Zeitraum der Studie wurden bei 73 von 8506 Frauen Lungenkrebs diagnostiziert, wärend es in der Kontrollgruppe ohne Hormongabe nur 40 von 8102 Frauen waren. Angaben über Zigarettenkonsum fehlen in der Quelle vollständig.

Die oben genannten Risiken sind übrigends identisch mit denen der Pille...
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20.09.2009 13:59 Uhr von 08_15
 
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lina-i: erst wach werden, dann schreiben.

Zitat aus dem umgesetzten Artikel:
... bei Verabreichung von Ersatzhormonen an Frauen, nach der Menopause, abgebrochen werden. Es stellten sich verstärkt Symptome von Lungenkrebs ein. 73 Frauen starben, die acht Jahre lang eine Hormonkombination verabreicht bekamen.

Auch andere Begleiterscheinungen und Risiken wie Brustkrebs, Schlaganfälle, Thrombose....

Was fehlt denn noch? Wen interessiren denn da die Zahlen?

Aber schlecht machen den Artikel ... weia!
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20.09.2009 14:02 Uhr von 08_15
 
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und noch was zur Pille: das entscjeidet ja wohl jeder selber ob er die (bekannten) Risiken eingeht. Bei den Beschwerden nach der Menopause galt das bisher als recht harmlos.

Aber vom Namen her denke ich das Du das irgendwann selber erfahren wirst und es hoffentlich andere Möglichkeiten gibt. Es soll schon Frauen gegeben haben, die haben darunter sehr gelitten ...

Nu kipp Dir nen Kaffee und dann nochmal lesen.
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21.09.2009 07:54 Uhr von Krebstante
 
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Der Anteil an kleinzelligen Bronchialkarzinomen war in beiden Gruppen gleich, das kann bedeuten, dass das Rauchen als Risiko in beiden Gruppen gleich war, da Kleinzeller überwiegend bei Rauchern auftreten. Dass die Toten an Nichkleinzellern in der Hormongruppe fast doppelt so hoch war, wie in der Kontrollgruppe, ist erschreckend.
Hormonersatztherapie als "Lifestyle-Medikamentierung" sollte abgeschafft werden. Wenn die Frauen sehr starke Symptome haben, ist es noch nachvollziehbar, aber die meisten nehme es, um die Alterserscheinungen zu mindern.

Der überwiegende Anteil an Frauen, die ich kenne und die Hormonersatztherapie machen, sind übrigens Nichtraucherinnen, Raucherinnen kommen seltsamerweise auch ohne aus. Ist natürlich nicht repräsentativ, ist mir aber aufgefallen. Wovon frau ihren Lungenkrebs bekommt, ist letztendlich aber egal, vermeidbar wären beide.

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