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Niedersachsen: Schachtanlage Asse steht in der Kritik

Die Schachtanlage Asse, in der Atommüll gelagert wird, steht unter heftiger Kritik.

In der Anlage soll die Asche von zwei ehemaligen Mitarbeitern gelagert worden sein, welche bei einem Unglück, 1975 im Kernkraftwerk Gundremmingen, verstrahlt wurden. Die Überreste wurden vermutlich einfach in die Schachtanlage gebracht und dort gelassen.

Neben der Aufregung über die zwei toten Mitarbeiter machte auch der ungewöhnliche Laugenzufluss in die Anlage Schlagzeilen. Laut BfS liefen in der Nacht auf Freitag 10 Prozent mehr Lauge in die Schächte. Dies könnte zu einem Einsturz führen.


WebReporter: cced
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, Niedersachsen, Schach, Asse, Schacht
Quelle: www.bild.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2009 20:34 Uhr von lina-i
 
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News ist falsch Es wurde keine (menschliche) Asche gefunden, es besteht nur der Verdacht.
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18.09.2009 20:44 Uhr von lina-i
 
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18.09.2009 22:28 Uhr von fortimbras
 
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lasst doch die leichen in ruhe: die sind verstrahlt also wo sollen die sonst hin als ins endlager?

problematischer ist das bechleunigte volllaufen der asse
wenn da nicht schnell was getan wird stürzt die womöglich noch vor statt nach der bundestagswahl ein
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19.09.2009 04:43 Uhr von usambara
 
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und Morsleben ist ebenfalls einsturzgefährdet. Die Kosten für die Sanierungsmaßnahmen werden auf rund 2 Milliarden Euro geschätzt.
Die damalige Bundesumweltministerin Angela Merkel (CDU) ignorierte in den 90er Jahren Expertenwarnungen in Zusammenhang mit dem unsicheren Atommülllager Morsleben in Sachsen-Anhalt.
Merkel habe aber in einem Schreiben vom 8. Juni 1995 an das Landesumweltministerium versichert, es gebe „kein Sicherheitsdefizit“ und sich eine weitere Einmischung von Landesseite verbeten. Laut Spiegel soll Merkel am 9. September 1997 trotz Bedenken des Landes angeordnet haben, dass Atommüll-Fässer mit bis zu 1100 Kilogramm Gewicht in die Grube eingebracht werden durften. Dem Bericht zufolge ließ Merkel erklären, sie habe sich „bei der Bewertung auf die Erkenntnisse der fachlich zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesumweltministeriums und des Bundesamtes für Strahlenschutz gestützt“.

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