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Musikindustrie: Gebühr für 30-Sekunden-Hörproben bei MP3-Kauf in Planung

Die Musikindustrie hatte in den vergangenen Jahren immer häufiger mit illegalen Downloads zu kämpfen. Dienste wie iTunes haben ihren Teil dazu beigetragen, dass nun mehr und mehr Leute bereit sind, für ihre Downloads zu bezahlen.

Bevor ein Musikstück gekauft wird, steht in der Regel ein Musiksample mit einer Länge von 30 Sekunden als kostenlose Hörprobe zur Verfügung.

Wenn es nach dem Willen der Musikindustrie geht, wird sich dies bald ändern. Diese will nämlich eine "Aufführungsgebühr" für die Hörproben einführen. Erste Bemühungen wurden bereits unternommen.


WebReporter: m4gic
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Musik, Plan, Kauf, MP3, Gebühr, Musikindustrie
Quelle: www.m4gic.net

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.09.2009 13:37 Uhr von werwolf0815
 
+16 | -1
 
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wollen die sich selber ein bein stellen oder wie?

nie im leben würd ich auch nur dran denken musik zu den preisen zu kaufen!
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18.09.2009 13:42 Uhr von anderschd
 
+9 | -0
 
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Manmanman. Die stellen sich an. Es gibt keine vernünftige Lösung um dem Problem Herr zu werden. Die Musikindustrie bringt nur Ansätze die den Verbraucher noch mehr verärgern.
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18.09.2009 13:42 Uhr von Marco Werner
 
+16 | -0
 
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Die Musikindustrie hat nen Knall ,denn Gebühren für das Anhören von Samples zu nehmen,wäre so,als würde man im Kino-Vorprogramm für jeden Trailer den vollen Eintrittspreis zahlen müssen...
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18.09.2009 13:43 Uhr von VatosLocos
 
+9 | -0
 
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Das wird nix: damit verprellen die nur Ihre zahlenden Kunden.
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18.09.2009 13:53 Uhr von EvilMoe523
 
+6 | -0
 
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Nie und Nimmer wird dieser Plan aufgehen und das werden sie an ihren Verkaufszahlen auch sehr bald merken.

Ich frage mich nur welche intelligenten Köpfe dahinter stecken und sich überhaupt trauen solche Ideen zu äußern. Ich meine Hörproben sind immer noch die beste Werbung und die beste Möglichkeit für den zahlenden Kunden zu seinem Produkt zu kommen. Wie soll ich denn anhand von Titeln rausbekommen, ob es sich um den Song aus Film XY handelt der mir so gefallen hatte? Wenn diese Samples Geld kosten lade ich mir nur noch mehr "Test-Alben" aus dem UseNet, denn die Katze im Sack kauf ich nicht.
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18.09.2009 13:57 Uhr von kingoftf
 
+7 | -0
 
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Aber: dann Rumheulen, wenn immer mehr Leute sich die Musik anderweitig "besorgen"

Ich würde nie auf die Idee kommen, bei Amazon für das Anspielen der Titel auch nur einen Cent zu bezahlen.

Schwachköpfe.....
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18.09.2009 14:20 Uhr von fortimbras
 
+6 | -0
 
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ich find die musikindustrie fazsinierend: noch nie zuvor habe ich gesehen wie sich jemand selbst kastriert hat
und das völlig ohne betäubung!...

wie kommt man auf die idee die leute wären bereit auchnur einen cent für diese 30 sekunden werbung zu bezahlen?

ich hoffe dass endlich mehr leute illegal saugen und dann zusammen mit der wirtschaftskrise der musikindustrie endlich das genick brechen
wenn die erstmal weg sind ist vielelicht endlich platz für ein neues musikförderndes konzept mit zukunft
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18.09.2009 15:24 Uhr von Milkcuts
 
+4 | -0
 
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haha: wie genial. Irgendwann sind wir wirklich soweit, dass wir Musikstücke nur noch kaufen können, ohne sie vorher irgendwann mal gehört zu haben. Bin schon gespannt auf wen die Musikindustrie dann die Schuld schiebt wenn keiner mehr Songs kauft.

Wenn diese Einschränkungen so weiter gehen, sehe ich keinen Grund, warum Musik als Kunst gilt und damit anders behandelt wird als normale Produkte. Wenn ich es nichtmal mehr vor Kauf probehören darf, dann fordere ich ganz klar ein 14-Tage Rückgaberecht...
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18.09.2009 15:25 Uhr von pentam
 
+2 | -0
 
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@ hostmaster: Seit dem 1.1. ist auch der Download strafbar, wenn zu erkennen oder erahnen ist, dass die Quelle gegen das Urheberrecht verstößt.

Seit dieser tollen, ziemlich schwammig formulierten Gesetzesänderung gibt es auch "illegale Downloads"... traurig aber wahr.
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18.09.2009 15:34 Uhr von Jolly.Roger
 
+1 | -0
 
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Es ist unglaublich Auch wenn diese News erstmal nur ein Gerücht ist, das wäre der Overkill.
Die Content-Mafia möchte laut eigenen Aussagen auf ein Bundle mit Premiumdiensten setzen, was in meinen Augen auch wieder ein totes Pferd ist. Das Probehören jedoch kostenpflichtig zu machen und dafür a la GEMA eine Aufführungsgebühr zu verlangen (von wem auch immer) ist eine Frechheit.
Gleichzeitig wollen sie über das 3-Strikes-Modell ihre Pfründe sichern.

Es ist erstaunlich wie lernresistent diese "Manager" sind. Prinzipiell wäre es so einfach ein vernüftiges Online-System zu schaffen, bei dem der Kunde das bekommt was er will. Allerdings müsste die Content-Industrie dann dafür sorgen, daß die Qualität der angebotenen Ware stimmt. Da aber die letzten Jahr(zehnt)e nur auf Quantität gesetzt wurde, dürfte sich das sehr schwierig gestallten.

Statt dessen rechnet man sich die Welt schön, jeder downgeloadete Song ist natürlich ein entgangener Kauf. Klar, wenn die Leute nicht mehr downloaden können/dürfen, kaufen sie. Mann, ihr müßt Geld haben....
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18.09.2009 15:57 Uhr von AlexHaegler
 
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Fehlentscheidung: Geldgierig bis zum Ende.
Wenn man sogar dafür zahlen soll, dann glaub ich gibts noch viel weniger Leute die noch legal Musik kaufen. Am besten verlangen wir noch mehr Geld fürs Radio, schließlich reicht eine allgemeine Gebühr ja nicht mehr. Oder besser, digitale Musik wird verboten! Nurnoch CD´s, Radio nur gegen monatlichen Aufpreis! Man muss die armen Plattenbosse doch verstehn ...
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18.09.2009 16:06 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -0
 
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eigene seite ohne jeglichen beleg als quelle diese "nachricht" ist ein witz. ein ganz schlechter.
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18.09.2009 16:45 Uhr von backward
 
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Demnächst fürs anschauen des Covers: 25 Cent. Schließlich sollen gaffer auch bezahlen!
Und wenn jemand in den Laden will, wird auch Eintrittsgeld verlangt, schließlich muß ja Miete, Strom, Personal, Heizung, Abnutzung etc. auch bezahlt werden.

Schade daß man solche Leute nicht in die Psychiatrie einweisen kann. Die Welt wäre viel besser.
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18.09.2009 17:01 Uhr von bpd_oliver
 
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Hier: ist ein etwas ausführlicherer Artikel:
http://news.cnet.com/...

Die Verantwortlichen sollten die Krawatten nicht so eng binden, das scheint nicht gut für den Kopf zu sein. Obwohl, vielleicht, wenn sie noch etwas fester zuziehen...
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18.09.2009 19:23 Uhr von dinexr
 
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Ich stell mir das in etwa so vor : Gespräch zwischen 2 führenden Personen der Musikindustrie :

A : Ok, das Problem sieht so aus : Da sind eine Menge Musik-Fans, die sich unsere Musik illegal im Internet besorgen, weil sie unsere Preise für überzogen halten.
Was machen wir jetzt ?
B : Wir müssen den Verlust, den diese Musikpiraten verursachen irgendwie ausgleichen.
A : Und wie ?
B : Das wälzen wir über die Kunden, die wir noch haben ab. Wir lassen uns was einfallen. Es gibt bestimmt noch Dienste, die wir anbieten, die noch nichts kosten. Setzen wir da einfach ne Gebühr drauf.
A : Ja !, das könnte klappen. Aber was, wenn dadurch noch mehr abhauen ?
B : Dann müssen wir halt einen neuen Kopierschutz entwickeln.
A : Mh. Aber der letzte war sehr teuer und ziemlich nutzlos.
B : Wir haben nicht genug investiert. Um so mehr Geld wir in Kopierschutzmaßnahmen pumpen, umso besser werden sie.
A : Und was machen wir, wenn die Entwicklung zu teuer wird ?
B : Das gleiche wie immer - neue Gebühren oder Preise erhöhen.
A : Meinst du nicht, dass durch höhere Preise und Kopierschutzmaßnahmen wieder Leute abhauen ?
B : So ein Quatsch ! Wie kommst du denn darauf ?
A : Nur son Gedanke. Hast wahrscheinlich Recht.
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27.01.2010 21:28 Uhr von Jesus_From_Hell
 
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RS wirds freuen die firmen haben nicht wirklich interesse am verkauf von Musik oder?

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