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Gutachten: Polizisten erschossen Regensburger Studenten nicht aus Notwehr

Nachdem ein Student Ende April einen Mitbewohner mit einem Messer bedrohte, wurde die Polizei gerufen. Diese schoss insgesamt zwölf Mal auf den Studenten.

Nachdem er nach acht Treffern bereits Kugeln im Knie, Armen und Lunge hatte und schon im Eingangsbereich des Gebäudes lag, feuerte ein Polizist aus unmittelbarer Nähe noch vier Mal auf den Studenten. Dieser erlitt hierbei einen Herzschuss.

Nachdem die Staatsanwaltschaft zuerst von Notwehr ausging, bietet das Gutachten, welches eine direkte Notwehr ausschließt, neue Ermittlungsgrundlagen.


WebReporter: Monstermann
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizist, Student, Regen, Regensburg, Gutachten, Notwehr
Quelle: www.sueddeutsche.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.09.2009 12:45 Uhr von Monstermann
 
+1 | -0
 
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Und wieder mal ein Fall übertriebener sinnloser Polizeigewalt. Der Student hat zwar seinen Mitbewohner bedroht, aber ihn deshalb mit 16 Schüssen niederzustrecken halte ich für überzogen.
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17.09.2009 12:56 Uhr von darQue
 
+12 | -0
 
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drei mal drei macht sechs widdewide und acht plus 4 = 16 :)
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17.09.2009 13:07 Uhr von usambara
 
+2 | -0
 
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bei 16 Schuss ist das Magazin einer HK P2000 leer geballert.
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17.09.2009 13:10 Uhr von Shaft13
 
+3 | -3
 
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Nun: Die ersten Schüsse waren gerechtfertigt. Wer mit einem Messer auf Polizisten los geht, wird erschossen.

Was ein erfahrener Messerstecher in einem Treppenhaus in kurzer Zeit anrichten kann, kann sich keiner vorstellen.

Dieses Risiko würde ich als Polizist niemals eingehen.

Das man dann schiesst wenn der Messerstecher zum Angriff übergeht ist ganz normal. Und auch nicht nur ein Schuss.

Wieviele Beamten waren das? 4? Das da jeder 2 mal schiesst ist klar. Man spricht sich ja vorher nicht ab, das nur Beamte X schiesst.

Das Problem ist,das hier schnell eine Gruppendynamik beim schiessen ensteht,so das wenn der Nebenmann schiesst,man auch weiterschiesst, der Nebenmann aber genau das gleiche macht,weild er erste weiterschiesst,schiesst man auch weiter.

So wird deutlich häufiger geschossen,als man es alleine getan hätte. Da das 2,dei beamte machen, hört sich die Zahl der Schüsse natürlich imme rVerhältnismässig hoch an, aber 12 Schuss bei 4 Beamte sind nunmal nur 3 pro Beamter.
Und wenn ich schiessen müsste,würde ich auch nicht unter 3 Schuss abgeben.

Wobei die letzten 4 Schuss,wenn der Täter wirklich schon lag, natürlich nicht so einfach übergangen werden können, selbst mit dieser Schiess Gruppendynamik.
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17.09.2009 13:10 Uhr von Monstermann
 
+1 | -0
 
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@darQue: naja dass mit der Mathematik ist so ne Sache^^


@ usambara

Da es 8 Polizisten waren die den Studenten "gebändigt" haben hätten sie auch 128 Schüsse abgeben können
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17.09.2009 13:14 Uhr von Irea
 
+2 | -0
 
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Hilft ja doch nichts , da mit diesen Beamten meist folgendes passiert:
-Werden in eine andere Abteilung versetzt
-Werden in einen anderen Bezirk versetzt
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17.09.2009 13:16 Uhr von Dracultepes
 
+6 | -3
 
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Das war doch eindeutig Notwehr. Der hat immerhin zu seinem gefürchteten Todesröchler angesetzt und gefurzt. Die Polizisten haben das einzig richtige getan und ihn mit Blei vollgepumpt.

Wer Ironie findet darf sie behalten.
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17.09.2009 13:21 Uhr von Ashert
 
+2 | -2
 
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Wahrscheinlich: war der Mann nach den ersten 8 Fehlschüssen (hätte ja auch mal einer in den Kopf sein können) einfach nur noch nicht tot, da hatten die Polizisten dann Angst vor dem Opfer das es sie verklagen könnte und haben ihn dann erst hingerichtet!
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17.09.2009 13:45 Uhr von VatosLocos
 
+3 | -0
 
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Wo war denn das Pfefferspray und der Schlagstock ?

Notwehr ist richtig und wichtig aber so viele Polizisten und so viele Schussverletzungen.

Is ja wie im Film......
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17.09.2009 14:36 Uhr von pentam
 
+3 | -1
 
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@ VatosLocos: Wenn einer mit einem Messer auf dich zu kommt, setzt du als Polizist kein Pfefferspray oder Schlagstock ein. Da ist die Pistole schon das richtige Mittel der Wahl.
Ein Messer ist eine verdammt gefährliche Nahkampfwaffe und damit würde ich mich auch nicht anlegen, wenn ich in der Überzahl wäre.
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17.09.2009 15:01 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -3
 
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@pentam: Jop, dann braucht man 12 Kugeln um jemanden zu stoppen.

Er hatte Kugeln im Rücken, der Typ lag dazu schon am Boden und dann wird nochmal gefeuert.

Das hat doch nichtsmehr mit Notwehr zu tun. Nichtmal wenn der Verdächtige nen Messer hat.
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17.09.2009 15:13 Uhr von -MaD-
 
+3 | -1
 
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vor einiger zeit: waren bruder und vater des "täters" bei sternTV. so wie es sich da angehört hat, war die polizeiaktion total übertrieben und nicht gerechtfertigt.
soweit ich mich erinnern kann, soll er ohne grund, mirnichts-dirnichts, wie ein "irrer" mit einem messer auf seinen mitbewohner losgegangen sein. dieser wurde glaub ich aber garnicht verletzt und aufeinmal steht n swat team vor der wohnung und pumpt ihn voll... da kann einfach irgendwas nich stimmen...
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17.09.2009 15:29 Uhr von pentam
 
+2 | -1
 
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@ Dracultepes: Hab ich irgendwo geschrieben, dass ich die 12 Kugeln oder wie sie in dieser Situation gefallen sind als gerechtfertigt empfinde?
NEIN!
Ich habe lediglich erklärt, warum nicht Pfefferspray oder Schlagstöcke statt Pistolen eingesetzt wurden!
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17.09.2009 15:33 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -1
 
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@pentam: Ich hab dich auchnicht persönlich angegriffen, auch wenn es so klingen mag. Ich hab deinen Text eher falsch verstanden, passiert. Klang nur so als wolltest du es verteidigen, weil VatosLocos ja auch schrieb das Notwehr schon richtig ist, nurnich in der Anzahl der Schussverletzungen.

Nichts für Ungut.
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17.09.2009 16:25 Uhr von pentam
 
+1 | -0
 
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@ Dracultepes: Schon ok!
Meine Aussage bezog sich halt nur auf die Frage "Wo war denn das Pfefferspray und der Schlagstock", die dann auch im nächsten Post mit "es wurde weder schlagstock noch pfefferspray benutzt." wieder aufgegriffen wird.

Es wäre halt lebensmüde, sich mit dieser "Bewaffnung" einer Person mit einem Messer zu nähern.
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17.09.2009 19:08 Uhr von Deniz1008
 
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es wird solange begutachtet bis daraus notwehr: geworden ist.

das ist deutschland.

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