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Strecke 46: Hitlers vergessene Autobahn

Gemünden am Main - Bis zu 6.000 Arbeiter hatten zwischen 1936 und 1939 an der Strecke 46, einem geplanten Teilstück der Nord-Süd-Verbindung von Hamburg zum Bodensee, gearbeitet. Die Arbeiten kamen wegen des Krieges zum Erliegen und wurden nach dem Krieg auch nicht wieder aufgenommen.

Die Strecke 46 geriet in Vergessenheit, wie auch ihre 47 Relikte, die dort auch heute noch zu sehen sind. Neben Dämmen, dicht bewachsenen Geländeeinschnitten und halbfertigen Brücken findet man auch sinnlos wirkende Straßenüberführungen.

Mittlerweile erkennt man in der strukturschwachen Region, dass diese vergessen Autobahn auch eine touristische Attraktion sein könnte. Es gibt Überlegungen den örtlichen Tourismus, durch Erschließung der Relikte als Wanderroute, anzukurbeln.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Autobahn, Adolf Hitler, Strecke
Quelle: www.rp-online.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2009 19:27 Uhr von Spafi
 
+47 | -4
 
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weiterbauen: und so die A9 entlasten
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16.09.2009 19:40 Uhr von Muckelchen89
 
+9 | -9
 
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na hat da wieder jemand geld geschnuppert ?
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16.09.2009 19:56 Uhr von Double-L
 
+17 | -3
 
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richtig Spafi: Ich sehe das so wie Spafi, die Planungen der Infrastruktur in Deutschland von damals, gab es ja nicht umsonst. Sie durchdacht und auch nicht unbedingt schlecht.
Meiner Meinung nach wäre fertigbauen das richtige.
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16.09.2009 20:16 Uhr von Darth Stassen
 
+13 | -4
 
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Ich sehe das ähnlich wie Spafi und Double-L:
Warum sollte man die Autobahn denn nicht ausbauen? Auf lange sicht würde die Region durch die dadurch entstehende Infrastruktur sicherlich mehr profitieren als durch den eventuell entstehenden Tourismus.

Aber sorry, ich merk grad, dass ich vergaß, dass das von den Nazis kam, damit ist es ja ungeachtet seinem Sinn per Definition pöhse. /Ironie
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16.09.2009 20:33 Uhr von W.Marvel
 
+10 | -0
 
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@ Darth Stassen: Die Planung dieser Autobahn geschah noch zu Zeiten der Weimarer Republik, aber das ist nicht entscheidend. Es müßte zuvor ein neues Planfeststellungsverfahren geben (das würde schon Jahre dauern) und dazu ist es unwahrscheinlich, das die alte Trasse noch geeignet wäre. Laut der Quelle sah die Planung "etwa drei Neunzig-Grad-Kurven hintereinander und eine Steigung von 7,8 Prozent." vor, und "Die Autobahn war an dieser Stelle nur für Höchstgeschwindigkeiten von gerade mal 40 Stundenkilometern ausgelegt." Nicht die besten Voraussetzungen für einen Weiterbau :)
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16.09.2009 21:32 Uhr von hfshooter
 
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Nicht Gmünden: Die Stadt heißt richtigerweise Gemünden am Main, also mit E. mfg
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16.09.2009 21:40 Uhr von W.Marvel
 
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@hfshooter: Danke für die Information.

Ich hatte die fehlerhafte Schreibweise aus der Quelle übernommen und habe jetzt den News-Checker gebeten, den Namen zu berichtigen.
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16.09.2009 22:04 Uhr von BausOfTheHouse
 
+2 | -19
 
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16.09.2009 23:05 Uhr von RawJah
 
+1 | -0
 
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Na das fällt denen ja früh ein..
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16.09.2009 23:24 Uhr von Benno1976
 
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Wie W.Marvel schon ausführte: war die alte Streckengebung nicht gerade ideal und wurde daher nach dem Krieg zu recht verworfen. Die Strecke sollte eine "Schöne Landschaftsstrecke" werden, sie wurde weniger auf Wirtschaftlichkeit hin gebaut sondern sollte mehr was fürs Auge sein, also ein Prestige -Projekt. Weiterbauen wäre auch absurd, da damals zwar fast alles fertig war, das wichtigste aber fehlte: Der Asphalt! Man kann heute auf der Strecke ruhig umherwandern , genauergesagt wäre es eine Waldwanderung , da die geschlagegenen Schneissen längst wieder total zugewachsen sind . Was blieb sind ein paar Brückenpfeiler , mehrere vom Wald zugewachsene Brücken (sieht natürlich ulkig aus) und Entlüftungs- und Entwässerungsschächte mitten im Wald.
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17.09.2009 01:41 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -3
 
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@BausOfTheHouse: >Nur Eva Hermanns hier unterwegs oder was<

Wie kommst Du auf die Idee?

Nutzt Du keine der heutigen Autobahnen?
Es ist verflixt schwierig, sich auf eine "es war ALLES schlecht"-Position zu stellen, und dann noch irgendein Produkt der Gegenwart zu nutzen.

Von der Batterie über die Autobahnen bis hin zu Erkenntnissen der Agrartechnik und Medizin, alles während der Jahre des Naziregimes entwickelt, gebaut und erforscht. Manches davon sogar eindeutig mit unethischen Methoden, die speziell durch das Regime bedingt waren.

Bei den meisten dieser Dinge spricht niemand von "nazibehaftet" oder ähnlichem. Ja, meistens wissen´s die Leute nicht mal.
Nur bei den Autobahnen ist´s allen präsent, dabei wurden die von normalen Arbeitern gebaut.


Noch dazu zeigt Dein Satz, dass Du der Masse nachkrähst.
Wenn man sich das entsprechende Video des Interviews anschaut, dann wird deutlich, was Frau Herrmann genau gesagt hat, und nicht sie diejenige ist, die sich peinlich verhalten hat (jetzt bezogen auf das Kerner-Interview zum Thema).
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17.09.2009 01:46 Uhr von Schwertträger
 
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Unweit von unserem Wohnhaus im Norden Hannovers stehen auch noch zwei Brücken über zwei kleine Bäche. Einer davon ist längst trocken und wurde vor langer Zweit eingeebnet, so dass die Brücke über nichts führt.

Ein dritter Brückenanfang (zwei Pfeiler ohne Brücke dazwischen) existierte auch noch, allerdings wurde der abgerissen, weil er direkt an der Bahnstrecke Hannover-Soltau stand und die Instandhaltungskosten zu hoch wurden. Der Bahnbetrieb war durch herabfallende Betonbröckchen gefährdet, die sich durch Auswinterung lösten.
Der Rest des Bauwerkes erwies sich als sehr stabil.
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17.09.2009 06:32 Uhr von darmspuehler
 
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@Wolfsburger: wieso fehler der vergangenheit ?? Das mit den Autobahnen war ja mal ne gute erfindung von damals, aber wenn ichs mir überlege sind ja fast alle autobahnen relikte aus der nazi zeit. also wegreißen und feldwege draus machen
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17.09.2009 07:40 Uhr von Joe1972
 
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@Spafi @Darth Stassen: @Spafi
die A9 würde niemals entlastet werden, allerhöchstens die A7. Der Brückenpfeiler der zu sehen ist steht quasi parallel zur A7 und ist max 20 km Luftline von der A7 entfernt. Daher wäre die Fertigstellung nur Geld zum Fenster raus schmeißen und keine Entlastung.

@Darth Stassen
Mit der Infrastruktur seh ich so wie du. Nur wäre eine Ost-West-Variante (Schweinfurt - Aschaffenburg) sinnvoller. Die ist auch geplant. Aber es gibt in der Region leider einige Kleingeister, die kurz vor der Rente sind und den Bau verhindern wollen, da dadurch ihre Lebensqualität sinken würde. Leider!

Genutzt werden die Relikte übrigens schon sehr viel länger in der Region. Z.B. wird der Pfeiler auf dem gezeigte Bild schon lange zum Klettern verwendet.
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17.09.2009 10:00 Uhr von LoneZealot
 
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@Wolfsburger: "Auf jeden Fall viel sinnvoller als das tausendste Denkmal für eine bestimmte Gruppierung, als wenn diese allein die Opfer des Krieges gewesen wären."

Wieder einen Grund für Judenhass gefunden? ;)

Wollte die jüdische Gemeinde die Denkmale, besonders das in Berlin? NEIN, eine Nichtjüdin hat das veranlasst.

wo wurde denn von jüdischer Seite jemals der Unfug behauptet die einzige Opfergruppe zu sein? Diemeisten Opferrenten gehen im Übrigen an Nichtjuden.

Leute wie Du können nichtmal die Zahl der nichtjüdischen Opfer nennen, so sehr sind sie informiert.

Fazit: Aufklärung bringt nichts, Zeit- und Geldverschwendung.
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17.09.2009 10:38 Uhr von phoqueman
 
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@joe1972: eine trasse aschaffenburg schweinfurt wäre in der tat traumhaft...

ich pendel öfters zwische nerlangen und frankfurt. und dazu gibts nur 3 wörte zu sagen
a3, würzburg, katastrophe

eine verlängerung der a70 nach aschaffenburg wäre wunderbar
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17.09.2009 10:45 Uhr von MrFloppy89
 
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Time Life: Neben "Hitlers Frauen", "Hitlers Kinder", "Hitlers Stuhlgänge", nun auch die neueste Time-Life-Produktion: "Hitlers Autobahnen".
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17.09.2009 11:34 Uhr von Joe1972
 
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@phoqueman: das Problem kenn ich ... ich laß Würzburg Freitag Mittag immer links liegen;)
laut google Maps 10 km mehr und 50 Min längere Fahrt bis nach Aschaffenburg
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17.09.2009 15:38 Uhr von BausOfTheHouse
 
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ihr stinkt und habt minderbemittelte politische meinungen
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17.09.2009 15:46 Uhr von W.Marvel
 
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@BausOfTheHouse: Wo geht es eigentlich hier um Politik?
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17.09.2009 18:45 Uhr von Bibi66
 
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Da gibt es übrigens: schon seit Jahren Führungen, ein Buch (mittlerweile in der dritten Auflage) und ne Homepage

http://www.reichsautobahnen.de/
(inklusive einer Liste der nächsten Führungen)
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18.09.2009 03:52 Uhr von cced
 
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Wer: schaut sich denn sowas an. Also mich würden in meinem Urlaub keine angefangenen Strecken interessieren.
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18.09.2009 06:49 Uhr von Sergray2
 
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denke das ist Hier "shortnews" und nicht "ALTNEWS"????
weiss doch schon jede sau !

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