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Deutschlands Elite hält Deutsche für wirtschaftlich inkompetent

Im Auftrag des Magazins "Capital" wurden vom Institut für Demoskopie Allensbach 658 Unternehmenschefs, Behördenleiter und Spitzenpolitiker befragt.

Laut dieser Umfrage sind 68 Prozent der Befragten der Meinung, dass die deutsche Bevölkerung "weniger gut" die Zusammenhänge der Wirtschaft beurteilen können. 19 Prozent beurteilten die Kompetenzen der Deutschen in dieser Hinsicht sogar mit "gar nicht gut".

Nur 0,1 Prozent unserer Elite denken, dass die Deutschen wirtschaftliche Zusammenhänge "sehr gut" einschätzen können. 13 Prozent urteilten mit "gut".


WebReporter: wussie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Elite
Quelle: www.spiegel.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2009 12:16 Uhr von wussie
 
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Was soll man dazu sagen. Erst reiten sie uns geschlossen in so eine Krise rein und haben dann die Arroganz anderen Inkompetenz vorzuwerfen. Vielleicht schließt, nach ihrer Meinung, "wirtschaftliche Kompetenz" aber auch Korruption und blinde Gier mit ein. Dann könnten sie sogar recht haben.
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16.09.2009 12:37 Uhr von W.Marvel
 
+16 | -0
 
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hmm würde mich mal interessieren, was Wirtschaftswissenschaftler von der Kompetenz dieser "Elite" halten.
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16.09.2009 12:47 Uhr von ZzaiH
 
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na die: manager der banken sind alle superkompetent... schließlich haben sie ohne weitere bedingungen mrd-kredite bekommen - versuch mal als normalo bei einer bank nen hohen kredit zu bekommen... die müssen sich dort das lachen verkneifen.
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16.09.2009 12:53 Uhr von usambara
 
+8 | -0
 
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tja seit dem Betrug mit "Volksaktien" hat sich der Michel
aus dem Kapitalmarkt verabschiedet.
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16.09.2009 12:53 Uhr von homern
 
+15 | -3
 
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gebt mir minuse: ich bin ganz der meinung das viele nicht richtig die wirtschaft im blick haben es gibt soviel wo sich zuviele einfach zu schnell eine meinung bilden und dann einfach kontern anstatt sich mal das grosse ganze anzuschauen
viel weiter als 2meter vor sich sehen die meisten leute einfach nicht
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16.09.2009 12:53 Uhr von funeraldiner
 
+7 | -9
 
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das trifft es: ganz gut.

Ein Wiwi würde es ähnlich sehen.
Liebstes Beispiel:
Der Kommentar des Autors, der jene Vorurteile aufgreift, die die Bildzeitung immer wieder gerne zitiert:
man wirft Eliten, insbesondere Managern Profitgier, Rücksichts- und Gefühlslosigkeit in ihrem wirtschaftlichen Handeln vor. Dabei ist deren Verhalten grundlegend beeinflusst durch die Umstände des Marktes. Das heißt: grundsätzlich kann man bspw. Managern nicht vorwerfen, dass sie sich systemimmanent verhalten haben, weil die Regeln des Marktes (Effizienz und Profitorientung) dies forderten.


und genau deswegen zähle der Autor zu den 68%
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16.09.2009 12:59 Uhr von Jay1103
 
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Eigentlich: sollte die Deutsche Elite den Mittelstand bezeichnen, die leute die auch wirklich arbeiten. Jeden Tag schuften um unsere Wirtschaft am laufen zu halten.
Und nicht diese Sesselpupper die den ganzen Tag nichts machen ausser dumme Reden zu schwingen.
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16.09.2009 13:01 Uhr von Kirifee
 
+3 | -0
 
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Deutsche hält deutsche Elite für inkompetent. Eine junge deutsche Angestellte in der Elektronikindustrie hält einer Umfrage zufolge die deutsche Elite für inkompetent. 100% der Befragten waren dieser auffassung. Als Grund für diese annahme wird u.a. der häufige wechsel der Meinung in der deutschen Elite angefürt.

^^ so eine News hätte ich mal gerne :D
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16.09.2009 13:09 Uhr von usambara
 
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@funeraldiner: "Systemimmanentes Verhalten" ist eine Entschuldigung für
nicht gewollte Reformen.
Oder: Als Soldat darf ich kein Mitleid haben, systemimmanentes Verhalten im Krieg heißt schlicht:
alle Gegner töten-keiner darf wieder aufstehen.
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16.09.2009 13:21 Uhr von rolf.w
 
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Also: Mir scheint eher, hier wurden die Begriffe Kompetenz und Macht miteinander verwechselt. Das würde zumindest einen gewissen Sinn ergeben.
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16.09.2009 13:23 Uhr von Dracultepes
 
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Die meisten wissen doch nichtmal wie man richtig mit dem eigenen Geld wirtschaftet. Denen würde ich nichtmal nen Handwerkerbetrieb mit 2 Gesellen in die Hand drücken.
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16.09.2009 13:25 Uhr von funeraldiner
 
+4 | -4
 
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usambra: so ein bullshit! der begriff der systemimmanenz ist in dieser hinsicht keine Entschuldigung, sondern einfach ein empirischer Sachverhalt. Die Faktoren der Situation (Marx: Unterbau und Überbau) formen das Verhalten der Partizipanten. Ob das gut oder schlecht ist, ist eine andere Frage, die allerdings nicht die Teilnehmer betreffen darf, sondern das Prinzip.

Das was du für den Soldaten als "systemimmanent" bezeichnest finde ich ziemlich Fehl am Platz. Erstens würde ich wenig, bzw nichts mit Krieg vergleichen, weil nichts so schrecklich ist, wie Krieg (es sich also um eine Sondersituation handelt) zum anderen, weil militärische Logik nichts mit wirtschaftlicher zu tun hat! Das was für den soldaten "systemimmanent" ist, ist die Ideologie, die er verfolgt. Namentlich das dritte reich, das Judenvernichtung zum Alltag und Kriegsethos zum systematischen Ideologie erhöhten. Mitleid wurde hier auch verboten!
Darüberhinaus machst du einen grundlegenden Fehlschluss, du erklärst, dass ds Verhalten des Soldaten im Krieg dem system angeglichen wäre, vergisst aber, dass das eigentliche Potential im begriff "Krieg" selber liegt. Krieg bedeutet nämlich in diesem Fall, salopp ausgedrückt: Die Dominierung des Feindes auf militärischen Wege durch Gewalt und Tod. Was sich auch schon darin zeigt, dass man im Krieg nicht mehr von "Mord" spricht. Man "fällt", wird nicht ermodet!
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16.09.2009 13:31 Uhr von funeraldiner
 
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Ich wette, dass ich so um die 68% Minus-Bewertungen bekomme. :D

Ist schon traurig hier.
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16.09.2009 13:44 Uhr von La_Voce
 
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und: das von denen die alles in die schei**e geritten haben...



aber die haben trotzdem recht wenn ich daran denke wie WENIGE menschen wirtschaftliche zusammenhänge erkennen und vieles für gottgegeben halten .....bildung für alle
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16.09.2009 13:49 Uhr von dinexr
 
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Ich schätz jetzt einfach mal: Über 90% der Deutschen halten die deutsche Wirtschafts-Elite für inkompetent. Dass wir da nicht so ganz falsch liegen, haben die uns ja eindrucksvoll bewiesen.

Wobei ich aber auch nicht glaube, dass die meisten von uns Deutschen unbedingt Experten sind (mich eingeschlossen) ^^

Scheinbar haben wir jetzt n Problem.
Wenn hier keiner Ahnung hat, sollten wir wohl Personal auswechseln - und die Frage nach dem "wo" ist auch leicht zu beantworten.

Was ist besser ? Wenn auf der Straße aufmal viele Leute n Plan davon haben, oder wenns in der wirtschaftlichen Leitung aufmal Kompetenz gibt ? :>
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16.09.2009 13:53 Uhr von Noseman
 
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Im Grunde haben sie recht: Wenn die deutsche Bevölkerung wirklich blicken würde, wie diese "Elite" uns hinterrücks wirtschaftlich aussaugt, würden die Mitglieder dieser "Elite" an den nächsten Baum aufgeknüpft werden.
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16.09.2009 14:24 Uhr von EvolutionV2.0
 
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@ Meinung des Autors: 100 % recht hast du.

Wir sind die deppen: Denen diese abzockerei durgehen zu lassen. Schoen bloed sind wir und lassen uns noch als vollidioten hinstellen.
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16.09.2009 14:28 Uhr von Joe1972
 
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So unrecht? so unrecht haben sie meiner Meinung gar nicht!
Den wirtschaftliche Weitblick auf die gesamte Wirtschaft sollen auch weiter hin die Experten haben.

Aber so manchem fehlt auch der Blick in seinem eigenen Umfeld, z.B.:
Der Wunsch nach Luxus (ein verständlicher Wunsch, hat ja jeder, ich auch) ist so groß das Dinge mit minderer Qualität gekauft werden. Dadurch geht das Teil dann schneller kaputt und anschließend muß wieder ein billiges gekauft werden, weil man sich das teuere immer noch nicht leisten kann, oder noch weitere (unnötige) Dinge gekauft werden "müssen". Dann weiterer billiger Schund und dann wieder und wieder und ...
Der Verzicht auf einen Luxusartikel bis man sich vernünftige Qualität und damit mit entsprechender Lebensdauer leisten kann würde im nachhinein sicherlich Geld sparen ... aber Geiz ist ja geil!!!!
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16.09.2009 14:47 Uhr von dinexr
 
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Da is mir doch gerade was passendes zu eingefallen: "Niemand urteilt schärfer als der Ungebildete, er kennt weder Gründe noch Gegengründe."

-Anselm Feuerbach
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16.09.2009 15:18 Uhr von wussie
 
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@funeraldiner: Ich hätte für die Respekt wenn die ihre Fehler einsehen würden und daraus auch lernen würden wie das jeder normale Menschen, nein, jedes normale Lebewesen auf diesem Planeten macht. Dafür sind Fehler ja da. Aber eben genau das machen sie nicht. Im Gegenteil, es wird fröhlich weitergemacht, als ob nichts gewesen wäre.
Und sorry, sowas kann kein normaler Mensch gutheissen oder tolerieren oder sonstwas positives draus gewinnen (es sei denn er will dass Kapitalismus untergeht).
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16.09.2009 17:05 Uhr von LastManStanding
 
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Sowas: kommt von denen, die der Wirtschaft den grössten Schaden bringen.
Wenn wir "normaldenkenden" mal einen Fehler machen, kostet das "einpaareurofuffzich". Bei der "Elite" siehts ja anders aus, nicht wahr?

Der Elite sei gesagt: Ihr kocht auch nur mit Wasser. Aber das habt Ihr längst vergessen. Kapitalismus, Materialismus, Gier (grenzenlos) und Erfolgswahn haben längst den Blick für die wesentlichen Dinge im Leben verblendet. Irgendwann, wenn kein Hahn mehr nach Euch kräht, werdet Ihr es verstehen.....
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16.09.2009 17:19 Uhr von shortlaester
 
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Seit wann sind Behördenleiter Elite?! Sind wir hier in der UdSSR? Behördenleiter sind für mich das größte Pack und keine Elite!
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16.09.2009 17:34 Uhr von Jakyll
 
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hmm: 0,1% von 658..so so...
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16.09.2009 18:42 Uhr von Götterspötter
 
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**lach ..... was für Spacken Ich sage nur Wirtschaftskrise .........

.... und die Frage ist "Wer hier wohl Inkompetenz, zu 1000-fach bewiesen hat !?"

Merken die eigentlich noch irgendwas ?

Eine Elite die die Welt nicht braucht !
Aber keine Angst - WIR arbeiten schon an EUCH !
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16.09.2009 18:46 Uhr von Götterspötter
 
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...doch noch was vergessen **editfunktion bitte ** jeder Deutsche der es schaft mit den Almosen die unsere Wirtschafts-Elite als "gutes Gehalt" bezeichnet - seine Familie bis zum Ende des Monats durchzubringen - hat mehr Wirtschaftliche Kompetenz als diese Geld-aus-dem-Fenster-werfer oder Entlassungswellen-Befürworter !

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