16.09.09 12:13 Uhr
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Köln: Asylbewerber muss wegen eingetretener Tür im Sozialamt 490 EUR zahlen

Bereits im April ging der nun Angeklagte zum Kölner Bezirksrathaus Kalk um seine Aufenthaltsgenehmigung verlängern zu lassen. Bei diesem Besuch wollte er auch gleich das ihm zustehende Sozialgeld mitnehmen. Dieses verweigerte ihm die zuständige Sachbearbeiterin auf Grund der einzuhaltenden Frist.

Der 41-jährige Mann wollte jedoch den Zahltag am nächsten Tag nicht abwarten und geriet in Rage. Er trat so lange vor eine Bürotüre, bis diese nachgab und aus den Angeln brach. Die Angestellten des Sozialamtes flüchteten in ein Nachbarbüro, verschanzten sich dort und warteten auf Hilfe.

Der Richter stellte fest, das dieses Verhalten des Angeklagten nicht so schwerwiegend war, jedoch "angesichts der Vorstrafen (...) eigentlich eine Freiheitsstrafe fällig gewesen" wäre. Der Täter wurde zu der Zahlung einer Strafe in Höhe von 490 Euro verurteilt - zahlbar in Raten.


WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Asylbewerber, Tür
Quelle: www.ksta.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2009 12:25 Uhr von Dennis112
 
+12 | -4
 
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tja: Das ist lustig. Hunde müssen in Deutschland einen Wesenstest machen damit man einschätzen kann ob sie gefährlich sein könnten oder nicht. Sollte man vielleicht in solchen Fällen auch mal einführen.
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16.09.2009 12:32 Uhr von nonotz
 
+13 | -4
 
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ganz toll: Sowas kommt nach DE, steckt die Kohle ein, zerstört öffentliches Eigentum und wird auch noch bevorzugt behandelt.
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16.09.2009 12:51 Uhr von fuxxa
 
+6 | -14
 
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Meine Fresse der Typ hat ne Tür eingetreten, bezahlt diese und gut ist. Wer meint, dass er dafür in den Knast soll, ist doch nicht ganz dicht. Kann doch jedem mal passieren, dass man mal ausrastet und bei der Behandlung auf Ämtern auch manchmal absolut verständlich. Wenn er die Tür bezahlt, ist der Schaden behoben. Wenn er ins Gefängnis müsste, würden das enorme Kosten für den Steuerzahler bedeuten. Hier hat der Richter schon richtig entschieden.
Hätte er nen Arbeitsamt angezündet, wäre er hier wieder der gefeierte Held, der sich gegen das System auflehnt...
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16.09.2009 13:05 Uhr von PeterLustig2009
 
+8 | -3
 
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Und sowas bekommt auch noch geld vom Staat: Schaden bezahlen, Sozialhilfe streichen. Soll er doch zusehen wo er bleibt. Jetzt müssenw ir son kriminelles Packa uch noch durchfüttern oder wie.

Will gar nciht wissen was passiert, wenn er mal wirklich nen Grund hat sich aufzuregen, wenn er schon so abgeht weil er 24 Stunden auf die Kohle warten muss.

OMG abschieben!!!!!
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16.09.2009 13:24 Uhr von brycer
 
+4 | -2
 
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Hmmmm: "...Der Richter stellte fest, das dieses Verhalten des Angeklagten nicht so schwerwiegend war, jedoch "angesichts der Vorstrafen (...) eigentlich eine Freiheitsstrafe fällig gewesen" wäre. Der Täter wurde zu der Zahlung einer Strafe in Höhe von 490 Euro verurteilt - zahlbar in Raten. "

Mal abgesehen davon dass ich auch dafür wäre straffällig gewordene Asylbewerber sofort wieder auszuweisen, soll "...zahlbar in Raten." heißen dass die jetzt raten ob der Mann jemals zahlt? ;-P
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17.09.2009 18:07 Uhr von AfmFriedel
 
+0 | -0
 
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Hätte es nicht besser anders herum sein können? Er holt sein Geld, kommt dann zur Verlängerung seiner Aufenthaltsgenehmigung, rennt dort die Tür ein und bekommt dort was er verdient?

"Unverschämtheit" ist bestimmt ein sehr sehr harmloser Ausdruck für das Verhalten des Kerles.

Kommt so etwas öfter vor?

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