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S-Bahn-Mord: 15 Augenzeugen griffen nicht ein - Keine Ermittlungen

Beim Mord an einem Geschäftsmann an einem Münchener S-Bahnsteig gab es rund 15 Augenzeugen, wie ein Austauschschüler angab und die Polizei bestätigt hatte.

Es werden jedoch keine Ermittlungen gegen die Passanten aufgenommen. Dem Staatsanwalt sei es nur möglich eine rechtliche und keine moralische Bewertung vorzunehmen.

Indes gehen die Diskussionen um ein schärferes Jugendstrafgesetz und bessere Sicherheitsvorkehrungen in öffentlichen Transportmitteln weiter.


WebReporter: 321news
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Bahn, Auge, Ermittlung, S-Bahn, Augenzeuge
Quelle: www.dnews.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2009 10:02 Uhr von ZzaiH
 
+1 | -1
 
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bessere sicherheitsvorkehrungen jaja darauf haben einige nur gewartet...
niedersachsens innenminister hat schon angekündigt hannovers s-bahn komplett 24/7 videoüberwachen zu lassen, damit "sowas" dann verhindert wird... totale überwachung wir kommen... und mal ehrlich, selbst mit totaler videoüberwachung werden solche taten nicht verhindert, sondern nur die strafverfolgung etwas erleichtert
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16.09.2009 10:05 Uhr von usambara
 
+6 | -2
 
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warum gibt es in S/U-Bahnen keinen simplen Notrufknopf?
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16.09.2009 10:05 Uhr von ollolo
 
+7 | -1
 
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....tja ich weiß nicht so recht......Der, der eingeriffen hat ist jetzt tot. Das hat er jetzt davon. Wahrscheinlich, wenn ich dabei gewesen wäre, hätte ich wohl eingegriffen.Ich bezeichne mich selber nicht gerade als schwach, aber jetzt stellt euch mal vor, ich greif da ein und hau von den Spackos einen weg, der Typ fällt unglücklich und stirbt. Ratet mal, wer dann angeklagt wird wegen Körperverletzung mit Todesfolge??????
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16.09.2009 10:09 Uhr von usambara
 
+3 | -1
 
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@ollolo: eine Dose CS/Pfefferspray in die Fresse und weg rennen- wenn
du kein Held sein möchtest.
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16.09.2009 10:18 Uhr von Selina90
 
+2 | -2
 
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Hmmm: rechtlich keine Handhabe? "§ 323c Strafgesetzbuch: Unterlassene Hilfeleistung" vielleicht? Nein? Schade. Dachte ja nur.
Gut, bis später dann, ich geh jetzt "S-Bahn Killer" auf meiner XBox zocken.
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16.09.2009 10:21 Uhr von w0rkaholic
 
+6 | -0
 
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Viele Leute sind vor Angst wie gelähmt! Es gibt bei solchen Situationen 3 typische Verhaltensweisen. Fight, Flee or Freeze. Die wenigsten sind spontan bei Punkt 1, ein kleiner Teil entscheidet sich zu fliehen und ein relativ großer Teil ist vor Angst oder Schock wie gelähmt.

Der Teil, der wie gelähmt nur zuschauen kann, ist zumindest anschließend für eine Täterbeschreibung hilfreich. Der Teil der flieht hilft in der Regel wirklich nur sich selbst und das halte ich nicht mal für komplett falsch.

Falls Ihr zum ersten Teil tendiert und kämpfen wollt, sprecht am besten alle "Gelähmten" an. Rüttelt an den Menschen, schaut Ihnen in die Augen und sagt: "wir gehen da jetzt hin und halten diese Idioten auf!" Sobald der erste aus seiner Starre erwacht ist, folgen ziemlich schnell auch weitere.

Innerhalb kurzer Zeit stehen die meist wenigen Täter einer deutlichen Überzahl an Personen gegenüber - und wechseln selbst zum dritten Verhaltensweise, zur Flucht. Frühzeitig Polizei und Krankenwagen informieren ist auch sehr gut, denn die Jungs und Mädels brauchen zwangsweise auch immer einige, teils entscheidende Minuten bis sie vor Ort sind.
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16.09.2009 10:28 Uhr von Bokaj
 
+4 | -1
 
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15 erwachsene Personen: Sie hätten sich nur anschauen brauchen und gemeinsam zu den jungen Männern gehen müssen. Die wären gerannt wie die Hasen oder von 15 Personen überwältigt worden.

Miteinander sprechen, hätte eine starke Gemeinschaft gegen diese zwei erzeugt.

Niemand verlangt, dass man alleine gegen diese Gewalttäter hätte vorgehen sollen.

Aber 15 ...
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16.09.2009 11:03 Uhr von Canay77
 
+2 | -2
 
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Auf: die Gefahr mit minusen zugedeckt zu werden. Als ich mein Abi gemacht habe kamm mal ein Polizist in die Unterrichsstunde wie man mit Konfliktsituationen am besten ugeht. Sein Rat an uns war "Wenn Ihr belästigt werde steht auf und sucht euch einen anderen Platz. Am besten neben einen Ausländer. Denn die haben mehr Zivilcourage als wir Deutschen. Ist so, das werden euch viele Polizisten bestätigen". Ich gebe das immer genau so an meine Frau und Kinder weiter. 2 Mal hat dieses Vorgehen meiner Frau viel Ärger erspart...
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16.09.2009 11:29 Uhr von brycer
 
+4 | -0
 
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Hmmmm: Punkt1: Die Passanten die da nicht eingegriffen haben werden sich wohl auch nie ermitteln lassen. Ich glaube kaum dass sie dageblieben sind und der Polizei ihre Personalien hinterlassen haben. ;-P

Punkt2: Wenn man wirklich die S-Bahn-Bereiche 24Stunden am Tag überwacht, dann passiert das ganz eben etwas weiter weg. Man mag solche Typen vielleicht als doof bezeichnen, aber ganz dämlich sind sie meist auch nicht.

Zur rechtlichen Behandlung von ´Zivilcourage´:
Das ist bei uns sehr schlimm!
Die Schläger wollen Aggressionen verteilen, aber wenn sie selber etwas einstecken müssen fangen sie das jammern an und ein eventueller Helfer ist der gearschte.
Wann unsere Gerichte begreifen dass das so nicht gehen kann - der Tag liegt wohl noch sehr fern.
"Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es wieder zurück" Das Sprichwort kennen alle, nur bei Straftätern wird das oft vergessen. Sie rufen Gewalt in den Wald und wundern sich, wenn Gewalt zurück kommt. ;-P
Damit meine ich jetzt nicht "Auge um Auge, Zahn um Zahn" - aber solange sie dann heulen können wenn ihnen ähnliches widerfährt, was sie einem anderen antun, solange wird sich bei uns nicht viel ändern.
Die Schläger nehmen sich das Recht heraus über einen anderen Körper zu verfügen, wundern sich aber wenn ihnen selbiges widerfährt. Das kann nicht sein, dass man die Täter mehr schützt als die Opfer....

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