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USA: Zwei Studenten ermöglichten für 150 Dollar die günstigste Weltall-Expedition

Zwei Studierende des MIT (Massachusetts Institute of Technology) haben eine Sonde gebastelt, um damit ein Kamerahandy ins Weltall fliegen zu lassen. Die Kosten hierfür betrugen 150 Dollar (rund 100 Euro). Damit fotografierten sie unseren Planeten aus dem All.

Mit Bauteilen, die man in jedem Baumarkt erwerben kann, machten sie ihre Sonde flugfähig und schickten von der Stadt Sturbridge (Massachusetts) ihr Fotohandy ins All, wo es dann Bildaufnahmen von der Erde machte. Dabei hatten Justin Lee und Oliver Yeh einige Probleme zu lösen.

Mit ihrer "Raumfähre" mussten sie in genügend Höhe vorstoßen, extremen Temperaturen trotzen und die Rückreise zur Erde schadlos überstehen. Handelsübliche Elektronik half ihnen dabei, da diese kaum Veränderungen erforderte. Bis zur oberen Stratosphäre gelangte die Sonde mit dem Fotohandy.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: USA, Dollar, Student, Weltall, Expedition
Quelle: bazonline.ch

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2009 01:21 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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Der Deutsche Wetterdienst beschreibt die obere Stratosphäre zwischen 40 und 50 Kilometer Höhe. Das abgebildete Foto ist ganz aktuell und stammt vom 15. September. Vielleicht lässt sich über die angegebene URL in der Quelle, wo auch noch sechs Fotos (Vom Start bis zur Bergung der Kamera) zu sehen sind, noch etwas mehr erfahren. Auch beim Anklicken des Bildes sind eventuell noch Zusatz-Informationen zu bekommen, allerdings in französischer Sprache.
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16.09.2009 08:39 Uhr von IngoVonKnito
 
+12 | -0
 
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war keine handykamera: Es war eine normale Digitalkamera.
Quelle letztes Bild.
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16.09.2009 08:51 Uhr von lina-i
 
+15 | -6
 
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Diese News hat einen gewaltigen Fehler: Da das Handy nur eine Höhe von 50km erreichte, war es keine Weltraumexpedition, sondern nur eine Erkundung der Stratosphäre. Der Weltraum beginnt erst ab einer Höhe von 80Km (wissenschaftliche Definition), 100Km (Raumfahrtindustrie bzw. 118Km (NASA, USA).
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16.09.2009 09:29 Uhr von rubberduck09
 
+5 | -2
 
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Bei Fotohandy hätt ich ne Frage: Hatte das Teil da ´oben´ noch Empfang?
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16.09.2009 09:57 Uhr von radiojohn
 
+10 | -2
 
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Auschnitte aus der Website der Studenten: " On Sept. 2, 2009, we launched a digital camera into near-space to take photographs of the earth from high up above."

Aha... into NEAR SPACE!
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News: !Handelsübliche Elektronik half ihnen dabei, da diese kaum Veränderungen erforderte."

Website:"We used off-the-shelf items exclusively (i.e., no electronic chips or soldering) to create our launch vehicle."
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"Our ultra low-budget balloon went 17.5 miles high into the uppermost parts of the stratosphere and returned 5 hours later.
Note: commentators are correct that we did not go “into space” – space is much higher than any helium-filled balloon could probably go. That is why the tagline of the website says “pictures from near-space.”
-------------------- ------------------------- -----------------------

Und NEIN, es wurde NICHT mit einem Handy fotografiert:

"All of our supplies (including camera, GPS tracking, weather balloon, and helium) were purchased for less than a grand total of $150."

Auch auf der Schrottquelle "bazonline" wurde keinesfalls von einem Handy berichtet.
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Fazit: "jsbach" wieder mal.

r.j.
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16.09.2009 10:03 Uhr von radiojohn
 
+2 | -1
 
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Vergessen Hier ist die url der Studenten:
http://space.1337arts.com/

r.j.
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16.09.2009 10:15 Uhr von IngoVonKnito
 
+2 | -1
 
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ahhh: Das Handy war der GPS-Empfänger mit extra Antenne und Akku angeschlossen.
http://space.1337arts.com/...
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16.09.2009 10:19 Uhr von delicious
 
+7 | -2
 
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Reife Leistung: Respekt
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16.09.2009 13:25 Uhr von EmperorsArm
 
+5 | -4
 
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Falscher Titel, falscher Inhalt. Laut den Studenten flog ihre "Sonde" 17.5 Meilen (ca. 26 km) hoch, das ist nicht einmal annähernd Weltall. Fakt ist, die habe keine Sonde gebaut, sondern einen Ballon - mit Helium kommt man nämlich nicht ins Weltall.
Auch ist daran nichts besonderes - Ballons steigen regelmäßig in solche Höhen auf für atmosphärische Tests eben. Also eigentlich: Langweilig.
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16.09.2009 18:09 Uhr von zer0six
 
+2 | -1
 
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Trotzdem geil. An solch einem Projekt würde ich mich auch gerne mal austoben.
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16.09.2009 19:12 Uhr von miramanee
 
+4 | -5
 
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Nicht überraschend: Mag sein, dass das Handy nur 50 Kilometer Höhe erreicht hat. Das ist nicht ausschlaggebend. Fakt ist hier eigentlich nur die Tatsache, dass man nicht so viel Technologie braucht wie NASA oder ESA gerne behaupten. Alles nur Fassade um enorme Summe zu bekommen, die am Ende nur für Pseudoverwaltung verpuffen und in ganz andere Kanäle verschwinden.

Eigentlich stört mich das gar nicht. Mich ärgert nur, dass man noch immer glaubt wir seien zu blöd das zu erkennen.
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16.09.2009 20:15 Uhr von EmperorsArm
 
+4 | -1
 
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Dummheit ist kein Ersatz für Wissen: @miramanee: Die Ballon-Sonde hat 26 km erreicht - und gerade einmal eine Kamera transportiert. Wie kannst Du glauben davon auf die Kosten für z.B. Mondmissionen oder Marsmissionen zu schließen?
Die Höhe wurde auf eine völlig andere Weise erreicht, nämlich durch Auftrieb eines Ballons, das ist mit Raketen nicht zu vergleichen. Dafür kommt man eben mit einem Ballon nicht viel weiter als ca. 30 km hoch - auch die ESA nutzt dafür Ballons.
Sorry, aber es ist schon erstaunlich, mit wie wenig Kenntnis manche Leute meinen sich ein Urteil bilden zu können. Eine drei Absatznews ersetzt also in Deinen Augen ein komplettes Studium...
Das ist ein bisschen so, als wenn man einen Regenwurm in der Mitte durchschneidet, sich wundert, dass eine Seite weiterlebt und dann sagt, Gehirnchirurgie ist gar nicht so schwierig, wie die Ärzte uns glauben machen wollen...

Fakt ist die News ist schlichtweg falsch betitelt und falsch widergegeben.
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16.09.2009 20:44 Uhr von DarioBerlin
 
+3 | -0
 
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Geile Sache !

Allerdings frage ich mich wo man eine Canon A470 inkl. 8 GB SD Karte für 40 $ bekommt.

Naja whatever, ein schöner Spaß, den würd ich mir auch gern mal machen. Hoffentlich zeigen die genau wie sie das gemacht haben "

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