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Pfarrer veruntreute 107.000 Euro - Zwei Jahre Haft auf Bewährung

Drei Jahre lang hatte ein Pfarrer in Wörth a. d. Isar Kirchengelder in die eigene Tasche fließen lassen. Jetzt wurde der aus Polen stammende Geistliche zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der Pfarrer übt nun eine mindere Tätigkeit in einem oberbayerischen Kloster aus.

Nachgewiesen wurden dem Pfarrer Janusz Z. 67 einzelne Fälle von Unterschlagung. Insgesamt hatte er sich 107.000 Euro innerhalb von etwa drei Jahren aus Konten der Kirchenstiftung für private Zwecke angeeignet.

Dem so viel Gottvertrauen eingeräumten Kirchenmann wurde vom Schöffengericht nachgesehen, dass er das meiste Geld für die Behandlung seines kranken Bruders einsetzte. Der kranke Bruder ist als Priester in Polen tätig.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Jahr, Haft, Bewährung, Pfarrer
Quelle: www.pnp.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2009 23:35 Uhr von ika
 
+2 | -6
 
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mich interessiert einzig und allein: WOFÜR er das Geld ausgegeben hat :D
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15.09.2009 23:41 Uhr von Noseman
 
+4 | -2
 
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Dtsch.. Amtskirchenpriester sind sozia abgesichert: Ihre ausländischen Kollegen, wie der Bruder dieses Mannes, offensichtlich nicht.

Menschlich kann ich diesen Priester daher verstehen.

Der Kirche, der er dient(e) aber nicht. Denn auch Nonnen und Mönche in Deutschland sind nicht sozialversichert.
Falls sie aus dem kirchlichen Dienst auscheiden wollen oder müssen, werden sie zum Sozialfall, landen in Armut, fallen dem Staat zur Last.

Wir sollten angesichts dieser Nachricht nicht nach Polen gucken, sondern unsere eigenen Verhältnisse regeln.


Und dazu gehört, dass die beiden Amtskirchen ihre Angestellten genauso selbstverständlich absichern müssten wie es andere Arbeitgeber auch müssen.

Zurück nach Polen: dass das ausgerechnet dort gar nicht möglich ist, ist bezeichnend.
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16.09.2009 00:13 Uhr von darkdaddy09
 
+3 | -4
 
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2 Jahre für über 100.000 Euro? Ich denke, mit dem Urteil könnte jeder auch mal 2 Jahre ohne Bewährung auskommen.
50.000 Euro Netto im Jahr und dafür 1 Jahr sitzen? Warum denn nicht?

1 Jahr = 365 Tage = 8760 Stunden

50.000 Euro / 8760 Std. = 5,70 € "Stundenlohn".
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16.09.2009 04:21 Uhr von Armenian
 
+3 | -1
 
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wenn ich das schon lese: wie soll man der Kirche noch vertrauen.ehrlich

Schwarze Schafe gibt es überaall
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16.09.2009 08:57 Uhr von w0rkaholic
 
+2 | -0
 
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Liebe Religiöse, macht mich rot - aber: hätte der Mann nicht nur beten müssen für die Behandlung seines Bruder?
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16.09.2009 09:37 Uhr von Monstermann
 
+1 | -0
 
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omg: ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass die kirche tatsächlich so ehrlich ist wie sie sich gibt?

Sorry aber es geht so vielen Leuten auf der Welt echt scheiße und die Kirche sammelt Geld wo es nur geht...aber irgendwie mal an den Kirchenschatz ( nicht nur im vatikan liegt massig Gold, so ziemlich jede dorfkirche besitzt einen kirchenschatz ) dass machen sie nicht...ich würde meinen eine kirche die alles tun möchte um anderen zu helfen sollte auch alles tun. Gott hat selbst mal gesagt ( zumindest steht es so in der bibel ^^ ) baut mir keine häuse oder paläste in denen ihr mich verehrt sonder tut es dort wo ihr seid. Sollten sie mal die Vatikanstadt in ebay setzen..irgendein verschobener Multimilliardär wird die schon kaufen...
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16.09.2009 10:55 Uhr von ledeni
 
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auf Bewährung: Ist für mich immernoch wie ein Freispruchund sollte in solchen fällen (oder besser ganz) abgeschafft werden.
Entweder hat man was ngestellt oder nicht.
Und der, der nix angestellt hat braucht sich auch kein sorgen zu machen.

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