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Dresden: Streit um einen Jungen - 14-jähriges Mädchen muss über vier Jahre ins Gefängnis

Die Jugendkammer am Landgericht Dresden hat am heutigen Dienstag ein 14-jähriges Mädchen zu einer Jugendstrafe von vier Jahren und acht Monaten verurteilt. Zwei weitere mitangeklagte Jugendliche, 17 und 19 Jahre alt, kamen mit Bewährungsstrafen davon.

Die Jugendliche hatte im Januar dieses Jahres ein damals 13-jähriges Mädchen mit Tritten und Schlägen malträtiert und dann nackt bei Minusgraden ausgesetzt, wodurch das Opfer in Lebensgefahr schwebte.

Grund für die Gewaltorgie gegen die 13-Jährige soll ein Streit um einen Jungen gewesen sein, diesen soll das Opfer der Hauptangeklagten ausgespannt haben. Da die beiden Komplizen der 14-jährigen nur eine passive Rolle spielten, wurden sie nur wegen Beihilfe und Aussetzung verurteilt.


WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Streit, Mädchen, Gefängnis, Junge, 14, Dresden
Quelle: www.sz-online.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2009 15:26 Uhr von Ingefisch
 
+15 | -4
 
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und schnell wieder raus? Wie viel sie davon absitzt?
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15.09.2009 15:33 Uhr von Deidara
 
+24 | -2
 
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Muss ja echter Hengst gewesen sein Oo

Also manche Mädls sind schon echt total bescheuert !!
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15.09.2009 15:43 Uhr von Allmightyrandom
 
+24 | -1
 
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Rofl "Damen" ist für mich das falsche Wort.

Gören triffts vermutlich eher...

13 jahre alt und ein echtes Hormonproblem... NEIN DANKE, ich verzichte. Kannste alle haben wegen mir, MacClouds ^^
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15.09.2009 15:43 Uhr von jdnttr
 
+35 | -2
 
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Respekt an den Richter ! Wenigstens einer der sich mal in die Rolle des Opfers reindenkt bevor er sein Urteil spricht.
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15.09.2009 15:54 Uhr von sternsauer2009
 
+10 | -32
 
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15.09.2009 16:06 Uhr von mustermann07
 
+3 | -4
 
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viel viel härter bestraft werden: hahaha
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15.09.2009 16:07 Uhr von DerMaus
 
+6 | -17
 
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15.09.2009 16:08 Uhr von Nethyae
 
+0 | -0
 
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@Sternsauer: Da hast du dich wohl schlecht in die Lage reinversetzt.
Hätte der Junge das Mädchen nackt ausgesetzt, wäre das natürlich ganz anders verlaufen. Wärens aber zwei Jungs, könnte man davon ausgehen, dass das Urteil so ähnlich ist...
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15.09.2009 16:09 Uhr von Kockott
 
+2 | -1
 
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hätte er gleich zustechen können bringts gleiche: http://www.ksta.de/...

wozu noch treten - gleich abstechen und nur 5 Jahre kassieren
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15.09.2009 16:10 Uhr von StArGiAnT
 
+1 | -1
 
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Alice Schwarzer hat nun mal ihren Beitrag dazu geleistet sternsauer...
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15.09.2009 16:18 Uhr von hnxonline
 
+10 | -1
 
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Die beiden mitangeklagten: Jugendlichen (17, 19) hätten meiner Meinung nach härter bestraft werden müssen.
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15.09.2009 16:27 Uhr von faebs
 
+7 | -1
 
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Wie viel: muss eigentlich noch passieren bis dieses Jugendstrafrecht verschärft bzw. abgeschafft wird?
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15.09.2009 17:37 Uhr von wordbux
 
+4 | -2
 
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vier Jahre ins Gefängnis: So sollte öfter geurteilt werden.
Nur lange weg mit dem Pack.
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15.09.2009 18:33 Uhr von m3r0
 
+0 | -2
 
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Die sitzt doch eh nicht lange wegen "guter führung"
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15.09.2009 18:47 Uhr von Maegdalicious
 
+3 | -0
 
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@ deidara: geiler kommentar mitm hengst. danke hat mich zum lachen gebracht nach der traurigen nachricht mit patrick swayze :(

endlich macht die justiz was richtig und lässt das weib nicht laufen weil sie minderjährig oder son scheiss is :)
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15.09.2009 20:36 Uhr von Taure
 
+4 | -5
 
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4 jahre nur? dieses miststück sollte ohne chance auf irgendeine form von rehabilitation ab nach sibirien! für den kompletten rest ihres kümmerlichen daseins! ist ab sofort meine meinung bei solch asozialem gesockse - auch, oder gerade die beiden kleinen wi..er aus münchen, die den mann tot geprügelt haben....
ganz ehrlich? manchmal bedauere ich das fehlen der todesstrafe in germany - diese pack einfach ausmerzen! das einzig richtige.....
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15.09.2009 21:36 Uhr von Henneco
 
+1 | -3
 
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die müßte so lange im knast sitzen wie ihr opfer noch an der misshabdlung leiden muß!!!!! meiner meinung nach ist die strafe viel zu wenig.
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15.09.2009 21:41 Uhr von Wankor
 
+1 | -1
 
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OMG: Das muss nen Echter Man sein wenn sich dafür gegenseitig fast tötet.
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15.09.2009 21:49 Uhr von Kirifee
 
+1 | -2
 
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Ich finde Den Richter sollte man für viel mehr solcher Fälle einsätzen was Mord etc pp angeht. Der Verteilt schon bei Jugendstrafen ganz gut. Der würde sicher auch mal vernünftig bei anderen Sachen handeln.
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15.09.2009 23:32 Uhr von Marcus79
 
+1 | -0
 
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Also bei der Überschrift dachte ich zuerst....schon wieder Amerika
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16.09.2009 01:51 Uhr von Splinderbob
 
+1 | -0
 
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Finde das Urteil absolut gerecht.
Immerhin war das Opfer in Lebensgefahr. Gute Führung und die is wie oben schon erwähnt nach 2/3 raus. Kann sie ne Arbeitsstelle, oder besser nen Ausbildungsplatz vorweisen sogar schon nach 1/2.

Doch zumindest der 19 jährige hätte bissel mehr vertragen können. Immerhin hatte der so ne art Vorbild Position.
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16.09.2009 02:54 Uhr von vZero
 
+3 | -5
 
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Überzogene Strafe: Ohne die Details der Tat zu kennen: Eine fast fünfjährige Jugendstrafe für eine gerade strafmündig gewordene (und daher wahrscheinlich nicht vorbestrafte) Person ist gnadenlos überzogen. Es würde mich wundern, wenn der Anwalt des Mädchens nicht in Berufung gehen würde.
Folgendes gebe ich zu bedenken:
- das Mädchen hat wohl emotionsgesteuert gehandelt und konnte womöglich das (potentielle und tatsächliche) Ausmaß ihres Handelns geistig nicht erfassen
- dem Mädchen wird die Möglichkeit genommen, ihren Lebensweg zu gestalten, auch in Bezug auf einen künftigen Arbeitsplatz
- dem Mädchen wird die Chance einer "normalen" menschlichen Entwicklung genommen, gerade in der wichtigen Phase der Pubertät; es wird quasi von Kind auf desozialisiert
Selbstverständlich sollte sie für ihre Tat bestraft werden, und das nicht zu lasch, eventuell auch in psychologische Behandlung - die verhängte Strafe aber erfüllt keinerlei sinnvollen Zweck, sie schiesst weit übers Ziel hinaus, besonders bei Jugendlichen, auf die man unter Umständen noch positiv einwirken und eine Besserung bewirken kann. Das Zeitalter, in dem man Übeltäter einfach nur weggesperrt (oder auch getötet) hat, ist nämlich seit einiger Zeit vorbei - und das mit Recht, schliesslich wollen wir Straftaten wirksam verhindern und nicht durch Zerstörung jeglicher Perspektiven den Nährboden für Wiederholungstäter legen.
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16.09.2009 05:16 Uhr von Splinderbob
 
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@vZero: Tut mir leid, aber das sind Argumente die bei mir nicht wirklich ziehen.
Außer die Sache mit der Berufung. Es währe nen schlechter Anwalt, würde er das nicht versuchen. Und wenn die Glück hat, bekommt die 18 Monate auf Bewährung. Doch den Schock des ersten Urteils hat die auf jeden Fall. Und genau das freut mich sehr.

Aber wenn man sich nun mal denkt, das sie eine andere Person zusammen geschlagen hat bis diese regungslos da lag. Danach ging sie davon, und lies das Mädchen liegen. Was bedeutet das sie ihren Tod in kauf nehmen würde. Alleine diese Tatsache, macht in meinen Augen schon mal 2 Jahre zu ner gerechten Strafe. Des weiteren kommt das erscheinen vor Gericht dazu, bzw. das verhalten. Ich denke schon das der Richter seine Gründe hatte.

Und nicht das man mich falsch versteht. Ich hatte früher als jugendlicher selbst einige Probleme mit dem Gesetz und bin paar mal vor Gericht gelandet. Doch nach nem etwas harten Urteil, hatte ich begriffen das es so net weiter gehen kann. Und habe es am ende doch noch geschafft was aus mir zu machen.
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16.09.2009 06:41 Uhr von misantrophe
 
+2 | -1
 
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endlich mal ein Richter der durchgreift: es geht hier nicht um eine Packung Kaugummi die im Supermarkt eingesteckt wurde.
Wenn bei Zeiten eine anständige Strafe verhängt wird, kann eher ausgeschlossen werden das jemand mit 18 schon ein prall gefülltes Führungszeugnis vorzuweisen hat.
Die Kuscheljustiz sorgt sonst dafür das die Täter denken sie können weiter machen wie bisher.
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16.09.2009 08:03 Uhr von Kamimaze
 
+4 | -0
 
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@vZero: Da muss ich Splinderbob recht geben, auch ich kann nicht erkennen, dass das Urteil in irgend einer Form zu hart ist, schließlich ging es hier um versuchten Mord, das Opfer schwebte tagelang in Lebensgefahr, weil die Körpertemperatur auf 24°C fiel.

--> http://www.mdr.de/...

> "- dem Mädchen wird die Chance einer "normalen" menschlichen Entwicklung genommen, gerade in der wichtigen Phase der Pubertät; es wird quasi von Kind auf desozialisiert"

Ein häufiges Argument, stimmt aber nicht immer. Die Richter schauen bei Jugendlichen schon sehr genau auf das soziale Umfeld. In diesem Fall, bei Nacy, war es so, dass in ihrem Umfeld, sprich ihrer Familie, kein Unrechtsbewusstsein besteht, ihre Angehörigen haben sich gestern im Gerichtssaal lt. einem Fernsehbericht abfällig über das Opfer geäußert, fanden, dass so eine "Abreibung" nicht schaden könne, ohne zu registrieren, dass das Mädchen wie gesagt fast totgeprügelt wurde, und zwar auf bestialische Weise, ich hab die Anklageschrift beim Prozessauftakt selbst vernommen und möchte sie hier nicht wiedergeben!

Dass ein langjähriger Gefängnisaufenthalt auch bei sehr jungen Menschen nicht unbedingt schadet, zeigt ein Fall aus Florida: Im Jahr 2001 hatten zwei Brüder, damals 12 und 13 Jahre alt, ihren Vater erschlagen und wurden dafür ein Jahr später, 13- und 14-jährig zu 7 bzw. 8 Jahren Haft verurteilt.
Der Fall schlug damals hohe Wellen.

Im Gefängnis machten sie höhere Schulabschlüsse, der jüngere der beiden, heute 20 Jahre alt, hält sogar Vorträge in Barcelona, das ist in sofern erstaunlich, dass Europaaufenthalte für so junge Amerikaner eine absolute Ausnahme ist...

--> http://www.youtube.com/...

--> http://today.msnbc.msn.com/...

--> http://www.pnj.com/...

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