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Mindestlohn für Altenpflege kommt noch 2009

Laut Bundesarbeitsminister Scholz (SPD) sind die Weichen für einen Mindestlohn in der Altenpflege gestellt worden. Damit soll noch im Jahr 2009 für die rund 600.000 Beschäftigten in diesem Bereich ein Mindestlohn gelten.

Am vergangenem Freitag wurden die ersten Mitglieder für die Pflegekommission benannt. Diese sollen den Mindestlohn festlegen. Neben Vertretern der Gewerkschaften, werden dem Gremium auch Vertreter der kommunalen, privaten und kirchlichen Arbeitgebern angehören.

Arbeitgeberpräsident Hundt lehnte unterdessen Mindestlöhne in weiteren Bereichen ab. Es gäbe keine sozialen Verwerfungen in anderen Branchen für ihn.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Gewerkschaft, Mindestlohn, Arbeitsminister, Olaf Scholz, Altenpflege
Quelle: www.derwesten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2009 16:55 Uhr von W.Marvel
 
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@hostmaster: die Arbeit lohnt sich aber komischerweise immer für den Arbeitgeber. Arbeit soll sich lohnen, wenn Arbeit sich nicht lohnt, wer wollte sie dann machen?

Beim Thema Mindestlohn zu erzählen, das man wolle das die Friseurin so viel wie ein Arzt verdienen solle, ist ausserdem Humbug, wer fordert das?

Aber das Du nicht möchtest, dass die Arbeitnehmervertreter beim Thema Mindestlohn mitreden, sagt schon klar was Du zum Thema Mindestlohn meinst. Es reicht ja, wenn die Arbeitgeber den festlegen: 4,50 ist doch bestimmt lohnend genug für Dich, oder?
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15.09.2009 17:15 Uhr von W.Marvel
 
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@hostmaster: Insolvenzen gab es

a) schon immer - eine Finazkrise verbessert die Anzahl nicht wirklich

b) wo ist der Zusammenhang zwischen Mindestlohn und den Insolvenzen dieses Jahres. Davon abgesehen, das Arbeitsverleihfirmen gerade den kleineren und mittleren Unternehmen durch ihre Umgehung des Tariflohns schaden und damit so manche Insolvenz verursacht haben.
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15.09.2009 17:25 Uhr von W.Marvel
 
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@hostmaster: Zitat von Dir:
"Wer KEINE Ausbildung zu einem Beruf absolviert hat, hat eben schlechte Karten. Es soll keineswegs zynisch klingen, aber es bestehen immense Lohnunterschiede zwischen einem Facharbeiter und extrem gering bezahlten Berufen wie Florist oder Friseur. Wer will die Differenz der Entlohnung wodurch nivellieren?"

Dir ist schon klar das Florist und Friseur Ausbildungsberufe sind, ebenso wie Altenpfleger? Insofern ist Deine Aussage von wegen "keine Ausbildung" doch rech unsinnig, oder etwa nicht? Das Interessante an der Mindestlohndebatte ist doch gerade, dass in den meisten Bereichen, wo ungelernte Arbeiter arbeiten, recht gut bezahlt wird. Dagegen in vielen Bereichen in den eine Ausbildung Voraussetzung ist, schlecht bezahlt wird, da dort schon seit langem Tarifvereinbarungen nicht mehr durchgesetzt weren können.

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