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NRW: Mann vertraut GPS und zwingt Polizei zu Großeinsatz

Ein Mann in Billerbeck bei Münster rief die Polizei, weil sein GPS-Standortmelder seine Hebebühne sowie Anhänger nicht mehr in der Scheune meldete.

Also meldete der Unternehmer die Gerätschaften als gestohlen. Laut der Anzeige der Geräte stünde das Gerät irgendwo in einem Maisfeld. Die Polizei suchte das Gelände mit Hubschraubern ab.

Nach einer dreistündigen Fahndung kam der Mann auf die Idee, in der Scheune nachzusehen. Dort standen sämtliche Gerätschaften, das GPS war schlicht defekt.


WebReporter: truman82
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Polizei, Nordrhein-Westfalen, Großeinsatz, GPS
Quelle: www.dnews.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2009 16:25 Uhr von Hirnfurz
 
+75 | -4
 
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OMG: was haben Menschen früher ohne GPS gemacht? Also diesem faulen Kerl würde ich den Polizeieinsatz aber sowas von in Rechnung stellen! Faulheit muss bestraft werden! Ich gucke doch zuerst wo nach, bevor ich die Polizei anrufe.

Möcht mal wissen, was manche Menschen denken!
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14.09.2009 16:25 Uhr von blumento-pferde
 
+13 | -47
 
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14.09.2009 16:29 Uhr von lina-i
 
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Das kommt davon, wenn: man sich zu sehr auf die Technik verläßt.

Ich habs auch schon erlebt, dass Leute aufgeregt um ihr Auto liefen, verzweifelt auf die Fernbedienung drückten und nicht wussten, wie sie ihr Auto aufschließen können.

Dabei hätten sie nur den Schlüssel ins Schloß stecken müssen, das gibt es immer noch bei jedem Auto, falls mal die Batterie der Fernbedienung leer ist...
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14.09.2009 16:34 Uhr von rolf.w
 
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@lina-i: "...das gibt es immer noch bei jedem Auto...."

Nicht bei jedem, zumindest nicht in den Türen. Beim Smart(sofern man ihn als Auto betrachtet) haben die Türen keine Schlüssellöcher. Ev. die Heckklappe.
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14.09.2009 16:35 Uhr von Major_Sepp
 
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Hehe: Hubschraubereinsatz...das wird teuer. ^^
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14.09.2009 16:51 Uhr von Flachinformatiker
 
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oje: bei der Gelegenheit gab er gleich noch seine Frau als vermisst auf, da ihm diese nicht wie üblich das Bier pünktlich zum Beginn der Sportschau an den Fernseher brachte. Wie sich später herausstellte hatte sie sich lediglich am Gartenzaun mit der Nachbarin verratscht.
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14.09.2009 17:09 Uhr von ausnahmefall
 
+17 | -3
 
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Ach und die Polizei kommt nicht selbst mal auf die Idee in der Scheune zu schauen? O_o Ich finde, da war nicht nur der Mann reichlich doof, sondern die Jungs von der Polizei auch.
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14.09.2009 18:18 Uhr von lina-i
 
+4 | -6
 
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@ rolf.w: Jedes Auto hat ein mechanisches Schloß, auch die A-Klasse und der Smart. Wie kommen die Leute denn sonst in ihr Auto, wenn die Batterie mal leer ist, um diese zu laden?

Ich habe auch nichts davon geschrieben, dass dieses Schloß in der Tür sein muss, sondern nur, dass es dieses Schloß bei jedem Auto gibt.
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14.09.2009 20:04 Uhr von uhlenkoeper
 
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@HIrnfurz: Keine Sorge:
der Mann wird für diese Aktion eine saftige Rechnung präsentiert bekommen. Ist nicht der Erste, der die Erfahrung machen muß, dass es teuer wird, wenn man einen "Rettungsdienst" unnötig in Alarm versetzt.

Beim nächsten Mal wird er wohl genauer hinschauen.
Oder aber -da ich den Verdacht von jschling nicht so ganz ins Reich der Fabel zu verweisen vermag- er wird so eine Nummer nicht noch einmal versuchen.

Auf jeden Fall würde ich sagen: Dumm gelaufen ... dumm und teuer ...
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14.09.2009 22:27 Uhr von Sunshinlive
 
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Und so: kommen auch die Leute auf die falsche Fahrspur auf der Autobahn da es üblich geworden ist sich immer schön auf die Technik zu verlassen...
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14.09.2009 22:42 Uhr von rolf.w
 
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@lina-i: Da widerspreche ich Dir auch nicht. Die Frage ist nur, hat jeder, der sich sonst auf die Elektrik verlässt, immer den mechanischen Schlüssel dabei? Und kommt man zB über eine Heckklappe immer an die Türen heran?
Von daher kann ich es schon nachvollziehen, wenn jemand um sein Auto herumläuft und verzweifelt, wenn die Fernbedienung mal nicht funktioniert.
Wie gesagt, natürlich hat NOCH jeder Wagen irgendwo ein mechanisches Schloss.
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14.09.2009 22:46 Uhr von rolf.w
 
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@Uhlenkoeper: "Auf jeden Fall würde ich sagen: Dumm gelaufen ... dumm und teuer ..."

Aber nicht unbedingt für den Betroffenen. Es kommt darauf an, wie der Vertrag mit dem entsprechenden Dienstanbieter aussieht. Wenn da zb sowas steht wie "alarmieren Sie umgehend die Polizei, wenn ihr Fahrzeug nicht da angezeigt wird, wo Sie es abgestellt haben.", dann könnte auch der entsprechende Anbieter zur Rechenschaft gezogen werden. Kann natürlich auch sein, dass im Vertrag sinngemäß steht "Vergewissern Sie sich, dass die Anzeige auch richtig ist und vertrauen Sie nicht blind unserer Technik."
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14.09.2009 22:49 Uhr von Schwertträger
 
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@lina-i: Nein, nicht unbedingt: >Ich habs auch schon erlebt, dass Leute aufgeregt um ihr Auto liefen, verzweifelt auf die Fernbedienung drückten und nicht wussten, wie sie ihr Auto aufschließen können.

Dabei hätten sie nur den Schlüssel ins Schloß stecken müssen, das gibt es immer noch bei jedem Auto, falls mal die Batterie der Fernbedienung leer ist...<


Bei vielen Fahrzuegen hilft Dir das nicht, weil in dem Moment, wo Du die mit dem Schlüssel aufgeschlossene Tür aufmachst, die Alarmanlage losgeht.
Die Fernbedienung überträgt nämlich auch den Code, der das Ding abstellt. Wenn man die Batterei so leergenudelt hat, dass das nicht mehr klappt, hat man schlechte Karten bei etlichen Herstellern.
Ich weiss es von einem Kia und einem Opel.
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14.09.2009 22:50 Uhr von Schwertträger
 
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@blumento-pferde: Auch wenn sie Dir viele Minus verpasst haben, hast Du natürlich Recht. :-)

Genauigkeit und Präzision wird nicht unbedingt geschätzt, wenn man sie selber liefern soll. Und jemand, der einen mit der Nase drauf stösst, ist nicht beliebt. ;-)
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14.09.2009 22:55 Uhr von Schwertträger
 
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@jschling: Ja, das klingt recht plausibel: Eben gerade weil man im Ernstfall erstmal selber die Scheune und die Schäden an der Scheunentür checken würde, ehe man die Polizei ruft, wäre das ein mögliches Szenario.

Allerdings ist zu bedenken, dass es ein seeehr riskantes solches wäre, da man ja damit rechnen müsste, dass die Polizisten ordentlich arbeiten, Punkt für Punkt abhaken, und deshalb mit der Bestandsaufnahme an der Scheune anfangen bzw. diese parallel durchführen.
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14.09.2009 23:08 Uhr von rolf.w
 
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@Schwertträger: "...wo Du die mit dem Schlüssel aufgeschlossene Tür aufmachst, die Alarmanlage losgeht."

Ich habe da vor einigen Jahren mal etwas noch skurrileres erlebt. Ein Bekannter meines Vaters hielt seinen, ich glaube es war ein BMW, an, um mal eine Runde zu quatschen. Er stieg aus, lies aber den Schlüssel im Wagen. Nach einiger Zeit verriegelte der Wagen automatisch die Türen. Das soll auch eine Art Diebstahlsicherung gewesen sein. Um wieder ins Auto zu gelangen, musste er erst zu Hause den Ersatzschlüssel holen. Zum Glück war es nicht so weit, aber wenn einem sowas mal im Ausland passiert..... .
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14.09.2009 23:26 Uhr von Schwertträger
 
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@rolf.w: Auch wenn es sehr ärgerlich ist, finde ich das noch nicht mal sooo skurril, zumal man auch durch die Bedienungsanleitung (zumindest bei VW steht´s drin) darauf hingewiesen wird.
Es erzieht einen dazu, immer den Schlüssel abzuziehen, .... oder eben die Tür offen zu lassen.

Ist ein umstrittenes Feature, würde ich sagen. :-))

(... und wahrscheinlich eines, dass auf Druck der Versicherungslobby den Weg in die Fahrzeuge fand).
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14.09.2009 23:27 Uhr von brainbug1983
 
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Naja, die Geräte als gestohlen melden, und sie am ursprünglichen Ort zurücklassen, um die Versicherungssummer abzukassieren, mit dem Gedanken das die Polizei nichts macht, wäre doch sehr naiv. In dem Fall sollte sich eigentlich jeder denken können das die zumindest ne oberflächliche Spurensuche am "Tatort" durchführen, und sei es nur den Platz anzusehen an dem die Geräte standen. Wär das nicht der Fall könnt da ja jeder anrufen und alles mögliche als gestohlen melden. Ich vermut in dem Fall einfach nur blödheit, kann mir auch nicht vorstellen das ein Hersteller im Vertrag angibt man solle sofort die Polizei anrufen, ohne vorherige überprüfung ob die Geräte noch da sind. Das hat noch lange nix mit schlechter Qualität der GPS-Module zu tun, die Verbindung kann da aus den den unterschiedlichsten Gründen mal abreissen, sei es ne leere Batterie, schlechtes Wetter oder sonst irgendwas...
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15.09.2009 01:34 Uhr von Troete
 
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ich bin ja noch eher sekptisch mit den neuen geräte, bin ja noch nicht so vertraut damit. aber allem anschein soll man sich nicht 100% darauf verlassen
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15.09.2009 03:03 Uhr von Schwertträger
 
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@Troete: Das sollte man nie: Man verlässt sich ja auch nicht 100%ig auf´s Wetter, oder ein Auto, sondern man plant immer die Möglichkeit einer Panne mit ein. Darum gibt es Dinge wie den ADAC etc. .

Und mit Navigationstechnik ist es genauso. Sie funktionieren prima, aber sie können eben auch mal ausfallen oder fehlerhaft arbeiten.

Den gesunden Menschenverstand sollte man niemals ausschalten!
Selbst dann nicht, wenn die Technik wirklich 100%ig wäre.
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15.09.2009 08:21 Uhr von shriker
 
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Kein PC und auch kein Navi erstezen denken!

So a Depp!
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15.09.2009 12:50 Uhr von uhlenkoeper
 
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@Rolf W. Ich habe zwar noch nie erlebt, dass ein Geräteanbieter sich freiwillig zum Zahlemann eines Kunden machen ließe (bei der von Dir angeführten Angabe im Vertrag wäre das ja so) und ob es solche Formulierungen überhaupt gibt, aber ich bin mir sehr sicher, dass die Forderungen der Rettungsdienststelle an den Anrufer gerichtet werden. Das ist immer so, auch bei "Jux-Notrufen", wenn dort der Anrufer ermittelt werden kann.
Ob der Mann dann die Ansprüche gegen ihn an seinen Vertragsanbieter abgeben kann, weiß ich nicht. Interessiert aber auch erst mal nicht. Denn der wird sich sicherlich damit "herausreden" können, dass der Mann sich grob fahrlässig verhalten hat, wenn er nicht wenigstens dort nachgeschaut hat, wo er wissentlich seine Fahrzeuge (mit den Geräten drin) abgestellt hat, bevor er den Notdienst alamiert. Da ist es schon ein Unterschied, ob jemand sein Fahrzeug am abgestellten Platz nicht SEHEN kann, oder ob er dort gar nicht erst nachgeschaut hat.

Sei es drum.
Teuer und dumm bleibt es allemal, so etwas anzuschieben. Und in diesem Fall auf keinen Fall zum Schaden des Steuerzahlers, der sonst für Rettungseinsätze aufzukommen hat.
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15.09.2009 15:15 Uhr von Gerhard Kunz
 
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Hoffentlich muss er wenigstens den Einsatz bezahlen.
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16.09.2009 15:30 Uhr von Arne 67
 
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Bezahlen Wieso soll er den Einsatz bezahlen ? Wäre es nicht Sinnvoller von den Beamten gewesen mal dort nachzusehen bzw. zuerst einmal nachzufragen ob er denn überhaupt mal Nachgeschaut hat, ob seine Geräte fehlen.

Man sollte zwar davon ausgehen können, das man zuerst einmal kontrolliert ob auch wirklich die Gegenstände fehlen,
aber auch das kann man einmal vergessen...

Aber von Beamten da, sollte man davon ausgehen, das Sie nicht zuerst einmal das Strohfeuer entfachen und Großalarm auslösen nur weil da ein paar Gerätschaften vermutlich gestohlen wurden....
Wird aber ein Kind vermisst, muss mindestens 24h gewartet werden, denn es könnte ja auch von allein wieder heim kommen...

Fazit. Gib jedem Deiner Kinder einen GPS-Tracker mit und behaupte das sind Gerätschaften und schon wird sofort nach Ihnen gesucht....

Traurig traurig traurig....
Das eine Gerätschaft mehr wert ist als ein Menschenleben....

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