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Nach Kauf von Opel: Magna nutzt Steuergelder für russische Automobilindustrie

Der Verkauf von Opel an Magna steht immer mehr in der Kritik. Nach Bekanntwerden der zu erwartenden Kündigungen von rund 10.500 Mitarbeitern (4.500 allein in Deutschland) und der möglichen Verweigerung der EU-Kommission zu dem Vertrag, gibt es neue Kritik aus Deutschland.

Magna soll, laut Dirk Pfeil, von den 4,5 Milliarden Euro Staatsgeldern über 600 Millionen Euro zur Modernisierung russischer Autobauer einsetzen wollen. Dirk Pfeil ist der Vertreter der Bundesländer im Opel-Treuhandbeirat und ist damit nach Manfred Wennemer ein weiterer hochrangiger Kritiker.

Pfeil glaubt dazu, dass Magna das "Know-How" von Opel nach Russland transferieren wird. Thomas Schäfer, Mitglied der Opel-Taskforce, widersprach diesen Behauptungen, da GM die Zustimmung für solch einen Technologietransfer an Russland dazu geben müsse. Auch die Summe von 600 Millionen Euro wäre falsch.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Auto, Steuer, Opel, Kauf, Magna, Steuergeld
Quelle: www.rp-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2009 11:57 Uhr von Milkcuts
 
+11 | -1
 
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@127.0.0.1: Soweit ich mich erinnern kann, war Gutenberg doch gegen die Rettung von Opel mit Hilfe von Magna, oder?
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14.09.2009 12:17 Uhr von Nightgarden
 
+13 | -2
 
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Wie zu erwarten: Gutenberg war ja von Anfang dagegen und Recht hatte er mal sehen was Merkel und Steine da wieder für ...... gebaut haben. Aber mann kann es ja machen ist ja nicht ihr Geld. ;-)

Aber das beschweren hilft eh nichts am 27. werden sowieso die selben wieder gewählt.
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14.09.2009 12:20 Uhr von Azrael_666
 
+11 | -1
 
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Naiv: War tatsächlich jemand so naiv und hat gedacht, Magma würde Opel aus reinem Gutmenschentum heraus kaufen? Träumt weiter!
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14.09.2009 12:36 Uhr von 42°C ^Kopfwärme
 
+12 | -1
 
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wieso muss der staat: immer wieder geld in die megakonzerne pumpen? wenn einer nicht überleben kann, dann ist das so. dann müssen sich halt die arbeiter eine neue arbeit suchen. schon gutes machen vor der wahl, der ängstliche malocher wird dann schon die richtgen wählen.
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14.09.2009 13:01 Uhr von pitufin
 
+3 | -2
 
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@ Milkcuts: das ist richtig; aber Andere müssen wieder mit der Hetze anfangen, zB dein Vorschreiber!
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14.09.2009 13:07 Uhr von Slaydom
 
+8 | -1
 
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Hätten: sie mal Opel einfach sterben lassen sollen. Man muss und kann auch nicht jede Firma retten...
Opel wird jetzt ausgeschlachtet und verschwindet sowieso in nichts irgendwann.
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14.09.2009 13:15 Uhr von OldWurzelsepp
 
+4 | -5
 
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Oh bitte Die Kündigungen waren doch längst mit der Regierung ausverhandelt. Hätte RJI oder (am Anfang noch )Fiat den Zuschlag bekommen, wäre mindestens die Hälfte aller Arbeitsplätze verlorengegangen. Ein reiner Finanzinverstor, der einzig und allein an kurzfristigen Gewinnen interessiert ist, ist immer schlecht für ein Unternehmen und Fiat wollte nur die Konkurrenz ausschalten und seine Werke auslasten.

Die (wahrscheinlich von RJI bezahlten) Kritiker schreien jetzt einfach noch lauter, weil sie eh schon verloren haben.
Magna will mit Opel massiv auf den russischen Markt drängen, also müssen sie auch erstmal dort investieren. Ist doch logisch.

Magna war ohne Frage die beste Lösung und es war überfällig, dass endlich eine Entscheidung getroffen wurde.


MfG
OldWurzelsepp
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14.09.2009 15:02 Uhr von GD9
 
+2 | -2
 
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verstaatlichen: Warum kann man Opel nicht verstaatlichen?
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14.09.2009 15:20 Uhr von Bruno2.0
 
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Mit: Freundlicher Unterstützung des Bundestages......#Die richtigen Knaller kommen erst nach dem 27.09 glaubt mir des
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14.09.2009 15:21 Uhr von :raven:
 
+5 | -1
 
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Darüber braucht sich hier keiner aufzuregen.

Der Deutsche an sich ist schon so abgestumpft, so sehr mit seinem Alltag beschäftigt, dass in so etwas nicht mehr zum Aufschrei veranlasst. Die meisten hier lassen sich doch vom Gewäsch einlullen, die Wirtschaftskrise sei vorbei. Dabei ist sie beim kleinen Mann noch gar nicht angekommen. Ausreichend viele, auch glaubhafte Volkswirtschaftler, sehen kurz- bis mittelfristig starke Auswirkungen, welche in der breiten Masse zu bemerken sein werden. Arbeitslosigkeit, Armut, mini-Rente und andere gestrichene Sozialleistungen werden spätestens im Herbst an die Oberfläche kommen. Natürlich und praktischer Weise... nach der Wahl.
Merkel hat zwar in Krisenzeiten Massnahmen angestossen die kurz- und mittelfristig Wirkungen gezeigt haben, allerdings hat sie damit nur die Symptome behandelt, nicht die Ursachen! Allein die Abwrackprämie wird uns noch teuer zu stehen kommen, laufen erst mal die Kurzarbeitergelder aus.

Ich möchte hier ein Buch empfehlen mit dem Titel "Wem dient Merkel wirklich?" von David Korn. Da wird deutlich beschrieben, welch Geistes Kind unsere Bundeskanzlernette ist.
Merkel ist m.M.n. als Kanzlerin für Deutschland beschämend, weil sie für Deutschland immensen Schaden anrichtet. Atomenergie, Kriegseinsätze, Verrat durch die Unterstützung des Lissaboner Vertrags etc. ... die Liste ist lang.
Sollten die Iren bei ihrer Volksabstimmung nicht standhaft bleiben und den Vertrag von Lissabon nicht verhindern, bekommt Merkel ihre Stasi 2.0 frei Haus. Und der paranoide Schäuble zieht den Abzug...
Sollte Merkel nochmals als Kanzlerin in der Stuhl geschossen werden und die EU-Diktatur real werden, hilft uns auch kein Grundgesetz mehr, weil dann nicht mehr gültig. Das wird hier nur keinem so deutlich gesagt. Dann wird in Deutschland nichts mehr so sein wie zu besseren Zeiten und die Möglichkeiten demokratisch und friedlich Veränderungen herbei zu führen wird es nicht mehr geben. Wie gesagt... dann hilft auch kein Grundgesetz §20 (4) mehr!
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14.09.2009 15:53 Uhr von Baran
 
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FDP wahlkampf: loooooooool denkt ihr so ein geldgeiler von der fdp der 5 autos hat sagt die wahrheit?
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14.09.2009 16:39 Uhr von xjv8
 
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Das: ganze Theater kann man nicht so wirklich nachvollziehen. Da wurde monatelang verhandelt und nichts ist in trockenen Tüchern. So allmählich kommt mir der Verdacht, dass niemand das Kleingedruckte so richtig gelesen hat. Ich bin auch der Meinung am 28. geht die Sonne auf und um Opel wirds dunkel.
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14.09.2009 17:01 Uhr von Scarb.vis
 
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im Duell: für ein Manager-Malus. Transparentere Manager Gehälter usw. Nur was mich wundert. Es gibt kein Politiker-Malus, es gibt keine Transparenz bei den Politiker-Gehältern, man macht sich Antiverschuldgesetze hält sich aber nie dran usw.

Dann heulen sie rum, das ihre "Waffen" zu stumpf sind. Bemängeln, das die Manager von den Kriesenbanken, HSH,Commerzbank zwar nur den 500.000€ Lohn bekommen, sich dann aber hintenrum den dicken Boni einsacken.
Und wieso ist dann die Schwarzarbeit so im Kommen? Weil in Deutschland zur Zeit jeder jeden verarscht.
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14.09.2009 18:28 Uhr von datenfehler
 
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wie bitte? Also dass es viele Arbeitslose geben wird, ist unabwendbar. Opel ist zum Sterben verurteilt. Das ist nunmal so.
Dass Gelder verschoben werden, wohin sie nicht sollen, ist nichts neues, aber wenn man totes Tier füttert, wirds auch nicht mehr lebendig und bei Opel ist es das gleiche.

"das "Know-How" von Opel "
Welches Know-How? Opel hat kein Know-How! Wo nichts ist, kann man nichts verschieben...
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14.09.2009 18:29 Uhr von wordbux
 
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Magna nutzt Steuergelder: Danke liebe Regierung,
darf ich sonst noch etwas für Euch tun ?

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