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Wuppertal: Statt Geld zu spenden, erhielten Besucher Bargeld von der Kirche

Ob die Idee einer Evangelischen Gemeinde den gewünschten Erfolg bringt, wird sich erst am 8. November 2009 herausstellen. Diese Kirchengemeinde hatte einigen Gottesdienstbesuchern zehn Euro in die Hand gegeben, anstatt dass sie für die Kollekte Geld in den Klingelbeutel einlegen sollten.

Dies geschah am gestrigen Sonntag während eines Freiluftgottesdienstes in der Kirchengemeinde Unterbarmen (Wuppertal). Die Gabe war mit der Aufforderung verbunden, das Geld in den rund zwei Monaten bis zur Abgabe zu vermehren.

Am Ende der Aktion sollen dann die Erlöse der Jugendarbeit und der Gemeinde übergeben werden. In der 9.000 Seelengemeinde fand dieser Gottesdienst zum 38. Unicef-Kinderfests des Rotter Bürgervereins statt.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Geld, Kirche, Besuch, Besucher, Wuppertal, Bargeld
Quelle: www.idea.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2009 10:56 Uhr von jsbach
 
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Wie schreibt die Quelle so treffend: "Kollekte einmal andersrum" und die Kirche hat statt zu nehmen, auch mal etwas "gegeben". Allein der psychologische "Druck" an die 10-Euro-Empfänger wird bestimmt groß sein, denn zum Frühschoppen wird das Geld bestimmt nicht ausgegeben...
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14.09.2009 11:13 Uhr von Cyphox2
 
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Die Grundidee is an sich nich schlecht. Bin nur gespannt, wieviele sich wirklich daran halten und versuchen, das Geld zu vermehren, anstatt blind auszugeben. Wär blöd, wenn die Kirche am Ende draufzahlt....
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14.09.2009 11:22 Uhr von provocateur
 
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Braucht man zum vermehren nicht zwei Geldscheine (m + w)?
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14.09.2009 11:26 Uhr von Jones111
 
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Im Gegenteil! Es ist doch der Sinn, das Geld zu vermehren. Indem ich Geld ausgebe, stärke ich die Wirtschaft. Wenn ich das Geld für nutzbringende Dinge einsetze, kann ich durch sie meine Leistungsfähigkeit verbessern und somit besser arbeiten oder besser entspannen.

Geld wird nur mehr, wenn es fließt. Bestes Beispiel sind die Verleihgeschäfte von Banken. Dabei verleiht eine Bank der nächsten Geld, wodurch beide über dieses verfügen können. Indem die zweite das Geld weiterverleiht, wird der Kreislauf fortgesetzt.
Von unverwendetem Geld hat niemand etwas

Link:
http://de.wikipedia.org/...
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14.09.2009 11:29 Uhr von Cyphox2
 
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Klar vermehrt sich Geld nur wenns fliesst. In dem Fall sollte es aber zumindest so ausgeben werden, dass dadurch für einen selbst Profit (in Form von GELD) ensteht, sonst wirds nix mit "Am Ende der Aktion sollen dann die Erlöse der Jugendarbeit und der Gemeinde übergeben werden."
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14.09.2009 11:55 Uhr von Götterspötter
 
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Geld in Gotteshäusern ????? Oh-je ...... hoffentlich hört das nicht Jesus, der mag das gar nicht hab ich mir sagen lassen und wird sehr sehr böse zu den "Seelen-Bankern" :)

In irgend so einem ollen Buch ist sogar davon die Rede das er das Inventar kaputt gemacht hat

*zwinker
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14.09.2009 12:02 Uhr von DonBalasto
 
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Da war doch was Erinnert mich starkt an das Gleichnis von den anvertrauten Talenten.
Also bloß nicht das Geld vergraben, denn "Wer hat, dem wird gegeben werden; wer nicht hat, dem wird genommen werden." (Lukas... o.Ä. frei nach Jesus-Christus)
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14.09.2009 12:38 Uhr von schaefchen11
 
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ich hätt da ne Anlageidee für nen 10er kann man nen Lottoschein ausfüllen. und wenns Mittwoch klappt (chance von 1 zu 140 Mio.) passt der "Erlös" garantiert nicht mehr in den Kollektebeutel ^^.
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14.09.2009 12:44 Uhr von jsbach
 
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@DonBalasto: zwar nicht ganz bibelfest aber gut. Aus den Bibelkommentaren:

Die Talente": Dieses Gleichnis ist in seiner Art ähnlich wie das von den Pfunden. Die Talente wurden aufgeteilt entsprechend der Fähigkeit jedes Dieners, sodass einer fünf, einer zwei und ein weiterer ein Talent hatte. Dieses Gleichnis folgt dem der zehn Jungfrauen, was zeigt, dass der Christ, während er auf seinen Herrn wartet, die ihm anvertrauten Gaben getreulich benutzen soll. Das Gleichnis von den Pfunden zeigt den Herrn Jesus, wie er die Erde verlässt, um ein Reich zu empfangen. Er gibt jedem seiner Diener ein Pfund, um während seiner Abwesenheit damit zu handeln. Alle Gaben sind zur Ehre des Herrn und der Diener ist ihm für den treuen Gebrauch der Gaben verantwortlich.
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14.09.2009 13:34 Uhr von marshalbravestar
 
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die: gehen aber SEHR vertrauensvoll mit ihrer "Kundschaft" um .....

sollen die mal bei media markt machen ..hier haste nen 500er mach mehr da raus und komm wieder zum shoppen ...
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14.09.2009 14:05 Uhr von napster1989
 
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Naja: entweder man geht dort aus überzeugung hin oder man lässt es. ist doch klar das die anzahl der mehrbesucher nur wegen des geldes da sind ...
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15.09.2009 02:27 Uhr von echowar
 
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Wäre: es nicht eine gute Idee den örtlichen Kneipenwirt davon zu überzeugen, man saufe ihm die Kneipe leer und bekomme für jedes weggezogene Bierchen den Preis erstattet + 1 Cent?
Saufen für Unicef - und das allmorgentliche Frühshoppen wäre auch nicht gefährdet.

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