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Im Erzgebirge entsteht ein neues Bergwerk

Das Erzgebirge ist durch die Bergbauindustrie erst richtig bekannt geworden, aber mit dem Ende der DDR wurden die Bergwerke geschlossen. Es fand kein Abbau von Mineralien mehr statt. Doch nun möchte die erzgebirgische Firma "Fluss- und Schwerspatcompanie Geos GmbH" wieder ein Bergwerk betreiben.

In der Nähe von Bärenstein soll eine große Lagerstätte von Fluss- und Schwerspat existieren, man gehe von insgesamt 2,5 Millionen Tonnen Mineral aus. Die Firma möchte rund zwölf Millionen Euro in das neue Bergwerk investieren, um das kostbare Material zu fördern.

Die hohen Rohstoffpreise machen dort einen Abbau rentabel. Damit man an das Gestein heran kommt, soll eine zwei Kilometer lange Rampe in den Berg getrieben werden. Im ersten Jahr möchte die Firma etwa 80.000 Tonnen Rohspat abbauen, später soll das Abbau-Volumen verdoppelt werden.


WebReporter: Arra
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Erzgebirge, Bergwerk
Quelle: www.alte-kiehvotz.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2009 22:20 Uhr von kommentator3
 
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Gute Sache: wenn auch wir ein paar Rohstoffe selber fördern können.
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13.09.2009 22:23 Uhr von maxedl
 
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@Author: Was hat die News mit dem abwandern der Firmen ins Ausland zu tun?
Es könnten höchstens ausländische Billiglohnkräfte ins Erzgebirge kommen.
Welcher Deutsche wird freiwillig in den Berg gehen, solange er nicht der Vorarbeiter, Sprengmeister oder Ingenieur ist.
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14.09.2009 04:45 Uhr von vostei
 
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Fluorit - Flussspat: braucht man auch großtechnisch bei der Metallherstellung, um bestimmte Eigenschaften derSchmelze zu erreichen oder beim Löten als Flussmittel.
Und Baryt, derSchwerspat kommt u.a. auch in der Bergbautechnik selber zum Einsatz - nämlich beim bohren.

Deutschland ist führend in der Bergbautechnik, das ist u.a. ein Exportschlager - nur wer kauft etwas aus einem Land, in dem es bald keinen Bergbau mehr geben könnte: Daher auch: thumbs up!
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14.09.2009 04:57 Uhr von vostei
 
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Und nochwas: Massenarbeitsplätze sind selbst bei einem Boom des Bergbaus nicht zu erwarten, aber wie gesagt - das Drumherum, die Technik dazu, da sind wir hier sehr gut und der Maschinenbau darbt arg im Mom. Gegen Billiglohnländer kann man daher sehr wohl anstinken, nämlich mit moderner und sicherer Technik. Basis dafür ist der Rohstoffpreis, der mit dem Bedarf steigt - die Schleife, dass Billiglohnländer schlicht menschenfeindlich produzieren, lässt sich also mit der Technik durchbrechen selbst, weil da braucht man ja auch speziell diese beiden Rohstoffe - und da, also mineralisch, gibt es bei uns noch mehr zu holen.

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