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Airbus bekommt Milliarden-Bürgschaft aus der Staatskasse

Deutschland gibt dem Flugzeugbauer Airbus eine Milliarden-Bürgschaft. Airbus schafft im Gegenzug rund 3.000 Arbeitsplätze in Deutschland für die Entwicklung des A350. Die Zahl der Arbeitsplätze könnte auf rund 7.500 steigen, wenn die Auftragslage gut ist.

Im Falle des vorzeitigen Programmabbruchs übernimmt der Steuerzahler das Risiko für die Tilgung des Darlehens und das der Rückerstattung der bis dahin aufgelaufenen Zinsen.

Da bereits 500 Vorbestellungen für das Flugzeug bestehen, befindet das Wirtschaftsministerium das Risiko, dass Airbus das Darlehen nicht zurückzahlen kann, für gering.


WebReporter: yanhad
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Staat, Milliarde, Airbus, Bürgschaft
Quelle: www.dnews.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2009 20:10 Uhr von Kamelreiter
 
+3 | -1
 
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umsatz real: ca. 11 milliarden €
umsatz airbus: ca. 30 milliarden €

außerdem ist durch den a380 nun mal die liquidität von airbus gesichert, somit eine sichere investiotion.
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14.09.2009 05:18 Uhr von vostei
 
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@Kamelreiter: Dann muss der 380 erst in den Bereich kommen, wo was verdient ist. Im Mom knackts da noch etwas, da die Anfangsexemplare noch sehr speziellen Kundenanforderungen entsprechen müssen - noch.
Beim 350er ist das nicht unbedingt so - in dieser Klasse kann mehr "von der Stange weg" produziert werden. Daher auch die Bürgschaft. Und vor allem: der wird auch bald fliegen... ^^
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14.09.2009 06:46 Uhr von Hawkeye1976
 
+1 | -0
 
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Was ist der Unterschied zwischen einem Deutschen und einem Franzosen?

Wenn der Franzose einen Airbus sieht, ruft er "Vive la france!"

Wenn der Deutsche einen Airbus sieht, ruft er ..... seinen Anwalt.

Betrachtet man die Geschichte von Airbus, dann ist diese Bürgschaft mehr als gerechtfertigt. Viele der innovativen Konzepte aus dem Hause Airbus (z.B. Fly-By-Wire, Kommunalität und Flight Envelope Protections) finden sich heute auch in den Flugzeugen von Boeing & Co wieder.

Aktuell liegen schon 493 Bestellungen für den A350 vor, der in 3 Varianten an den Start gehen wird. Unter den Kunden sind renomierte Fluggesellschaften wie Emirates, Qatar Airways oder US Airways.
Letztere haben übrigens dank ihres herrvoragenden Piloten Sullenberger bewiesen, dass man den A320 sicher notwassern kann (Hudson). Und bevor geunkt wird:
Der Grund für die Notwasserung war ein Birdstrike kurz nach dem Takeoff, der die Triebwerke lahmgelegt hat.

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