13.09.09 15:23 Uhr
 10.204
 

Verschleierungs-Plug-in für Firefox

Forscher einer Universität in Kanada arbeiten an einem Browser-Plug-in, zum Schutz sensibler Daten bei der Benutzung sozialer Netzwerke.

Dieses Plug-in soll vor all zu neugierigen Blicken anderer User und auch vor den Blicken der Seitenbetreiber schützen. Die sensiblen Informationen werden durch das Plug-in verschlüsselt und nur Freunde oder solche Personen, die es lesen sollen, bekommen den Zugriff durch einen Schlüssel.

Für andere Personen werden die Informationen bei dem Verfahren automatisch durch sinnlose Daten ersetzt. Im Moment wird dies mit Facebook-Profilen getestet, könnte aber auch in anderen sozialen Netzwerken Einsatz finden.


WebReporter: thommyfreak
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Facebook, Netzwerk, Browser, Firefox, Verschleierung, Plug-In
Quelle: www.heise.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Verdächtige Konten: Twitter sperrt Tausende Accounts
Smart TVs von Samsung und TCL sind leicht zu hacken
Landgericht Berlin: Facebook verstößt gegen Datenschutz

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.09.2009 15:20 Uhr von thommyfreak
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ist ja mal nicht schlecht. Heutzutage werden mit Sicherheit mehr Daten mitgelesen, als man denkt. Ich würde es auf jeden Fall mal testen.
Kommentar ansehen
13.09.2009 16:14 Uhr von Raizm
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
bin zwar nur laie aber wenn dann irgendein kryptische symbol-salat kommt,würd ich doch als netzwerkbetreiber einfach die eingabefelder so einstellen,dass man nur Buchstaben,Zahlen und die bekannten Sonderzeichen verwenden darf..oder reicht ein Salat von denen schon aus,um eine effektive Verschlüsslung zu schaffen?

wäre schön,wenn mal ein User mit mehr Erfahrung da weiterhelfen könnte ...
Kommentar ansehen
13.09.2009 16:25 Uhr von haunta
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
raizm: nunja..
wenn man sich an dieser stelle mal auf das deutsche alphabet beschränkt, haben wir 26 buchstaben plus die 3 umlaute und das ß. das sind dann schonmal 30 zeichen. durch groß/klein schreibung wird das ganze nochmal verdoppelt. Dazu kommen noch zeichen wie komma, punkt, semikolon, leerzeichen, die 4 grundrechenarten, dann nochmal shift+1 ... shift+0, @, €... wenn ich jetzt mal so grob überschlage komm ich allein mit einer standarttastatur auf 109 zeichen.

jetzt stell dir mal ein feld mit 10 zeichen vor. Da die verschlüsselung rauslesen zu wollen, ist fast schon absurd.. ich hoffe ich konnte dir wenigstens ein wenig helfen ;)
Kommentar ansehen
13.09.2009 18:18 Uhr von bluemoon1010
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
jo wird auch zeit: Ja wird auch zeit das sowas kommt..man weiss zwar das die adressen verkauft werden, aber man findet nunmal viele nette kontakte über solche Plattformen...Und der Betreiber muss ja auch nicht alles wissen was man schriebt..
Kommentar ansehen
13.09.2009 19:46 Uhr von bestaf
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Soziale Netzwerke: Ich dachte, die sozialen Netzwerke sind zum Teil bewusst öffentlich gestaltet, schließlich wollen und sollen sich die User doch darstellen und profilieren. M. E. wird mit der Kryptierung teilweise eine Hauptfunktion dieser Kommunikationsplattformen abgestellt. Wer sensible Informationen tauschen möchte, kann ja andere Kommunikationsmittel, auch im digitalen Bereich, nutzen.
Kommentar ansehen
13.09.2009 20:07 Uhr von AfmFriedel
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Einfach keine sensiblen Daten eingeben Viel schlimmer sind die sensiblen Daten die von den so genannten guten Freunden ohne Wissen und Zustimmung der Betroffenen im Internet preis gegeben werden.

Das geht von Reallive Namen und Adressen über diskriminierende Fotos bis hin zu Homesexvideos der "Schlampe" die einem unerwartet den Laufpass gegeben hat.

Cyber Mobbing weil man mal für die "Junge Freiheit" geschrieben hat. Dann schon lieber vor der Wende bei Stasi oder SED. Damit könnte man sogar Bundeskanzler(in) werden.
Kommentar ansehen
14.09.2009 11:10 Uhr von marshalbravestar
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ich: pack schon LANGE keine daten von mir mehr ins internet FÜRHER war mir das auch egal ..,.aber wenn man wirklich versteht was damit passiert und das ganze datenbanken mit

verhaltensweisen, vorlieben, freunden etc .... gespeichert werden ist das schon krank


ABER: ich denke mir manchmal das vllt. genau diese programme auch ne backdoor haben und trotzdem wieder ausgelesen werden..ich weiss nich wem ich trauen soll
Kommentar ansehen
14.09.2009 12:25 Uhr von holzhupe
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
tze wozu verschleiern?

wer heutzutage diese "sozialen" netzwerke benutzt, ist doch selber schuld...

soziale netzwerke = ehemaliger sozialismus!!

früher hat die stasi die akten geschrieben...
heute schreiben die "user" ihre akten selbst...

chefs erkundigen sich doch schon jetzt bei facebook usw. über bewerber und co.

nun her mit den minuszeichen :D
Kommentar ansehen
16.04.2010 19:11 Uhr von CHR.BEST
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Gute Sache: Gerade um persönliche Daten vor allzuneugierigen Seitenbetreibern zu schützen.

Google wäre da so ein Kandidat. Wenn der Browser aber clientseitig ver- und entschlüsselt, guckt auch Google in die Röhre und kann die Daten nicht mehr weiter verwerten.

@ marshalbravestar:
Ein Plugin kann man zumindest auf dem eigenen Rechner genau unter die Lupe nehmen. Selbst wenn es nicht unter einer Open-Source-Lizenz läuft, wird irgendwer früher oder später per Re-Engineering die Arbeitsweise des Plugins herausfinden.
Aber bei Web 2.0-Anwendungen, die nunmal technisch bedingt serverseitig laufen müssen, weiß nur der Hersteller alleine, ob und inwieweit Userdaten sonst noch verwertet werden.

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: 680 Schwulenehen Ende 2017
Flüchtiger Mörder in Bayern gefasst
Indien: Auto rast in Schülergruppe - Mindestens neun Tote


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?