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Nach Opel-Übernahme: Magna plant deutlich mehr Entlassungen als bekannt war

Wie nun mitgeteilt wurde, plant Magna nicht nur die ursprünglich genannte Zahl von 3.000 Mitarbeitern zu entlassen. Magna will auch im Verwaltungsbereich von Opel weitere 1.100 Arbeitsplätze einsparen. Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg (CSU) bestätigte diese Zahlen.

Die Kritik am Verkauf von Opel an Magna nimmt immer mehr zu. Auch die EU-Kommission gab bekannt, dass der Verkauf keine Genehmigung erhalten könnte, da die Unterlagen der Regierung vorsehen, dass das Opel-Werk in Antwerpen geschlossen werden soll, obwohl es rentabler arbeitet als das Werk Bochum.

Der Spitzenkandidat der Grünen Jürgen Trittin warf der Kanzlerin falsches Krisenmanagement vor. Er sagte: "Hätte sich die Bundesregierung per Teilverstaatlichung an Opel beteiligt, könnte sie nun direkten Einfluss nehmen."


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opel, Übernahme, Entlassung, Magna
Quelle: www.rp-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2009 20:30 Uhr von Wankor
 
+24 | -3
 
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PUFF wieder Miljarden weg und 1000de auf der strasse hura
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12.09.2009 20:37 Uhr von kingoftf
 
+18 | -1
 
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War doch Sonnenklar: Magna ist so gut wie pleite, die beteiligte russische Bank wird künstlich am Leben gehalten von Moskau.
Die "Renovierung" von Opel kostet in den nächsten Jahren bis zu 10 Milliarden.

Wie wollen die das stemmen ohne wesentlich mehr Entlassungen.

Wartet mal ab bis nach den Wahlen, da wird dann die Katze aus dem Sack gelassen.

Wennemer hat doch Recht:

Wennemer sagte Opel Insolvenz voraus

Der frühere Continental-Chef Wennemer hatte seine Gegenstimme am Donnerstagabend in aller Deutlichkeit begründet. Er hatte Befürchtungen geäußert, dass Opel binnen weniger Jahre die Insolvenz drohen könnte. Er bezweifle, dass sich Opel am Ende am Markt durchsetzen und wettbewerbsfähig sein werde, sagte er. Mit 1,5 Millionen Autos produziere das neue Opel-Unternehmen in den Jahren 2012/13 "viel zu wenig, um effizient zu sein". Er habe "großen Zweifel, ob die Blütenträume wirklich aufgehen werden". Das gesamte Risiko liege nun "auf den Schultern der Steuerzahler".

Am Freitag untermauerte Wennemer seine Kritik sogar noch: Opel verliere "Milliarden pro Jahr, das kriegen sie nicht einfach so schnell weg", sagte er der Nachrichtenagentur Reuters. "Wenn sie alle ihre Pläne erreichen, werden sie 2010 überschuldet sein und zum Konkursrichter gehen müssen." Es sei zu erwarten, dass die nächste Bundesregierung das Insolvenzrecht ändern werde, damit Opel länger am Leben gehalten werden könne.
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12.09.2009 21:17 Uhr von Lin-HaBu
 
+9 | -2
 
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tja: Wer denkt es wäre anders, lebt nicht auf diesem Planeten.
Man sieht an von Guttenberg der sich mit Kommentaren, ob Opel nun gerettet sei, dezent zurückhält.

Die Regierung will sich nur Pluspunkte einheimsen, auf unsere Kosten und es gibt genug die darauf reinfallen.

Allein das GM noch soviel mitbestimmen will und
Magna schon fast am Hungertuch nagt, wird das ein Faß ohne Boden.

Aber was solls .. 60 jahre Bundesrepublik, lass uns weiter den Ausverkauf unseres Landes feiern.......
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12.09.2009 21:17 Uhr von nostre2008
 
+8 | -1
 
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tja die cdu: hats wieder mal geschafft .... komplette risiko ist nun bei den steuerzahlern. Wenn es nicht klappt kauft gm den laden für lau zurück. Opel darf nicht in Nordamerika und Asien verkaufen.... wie geil ist das denn 2 Jahre und der Laden ist weg.
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12.09.2009 21:23 Uhr von kingoftf
 
+8 | -1
 
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Die Rettung: Opels ist doch sowieso noch fraglich wegen EU-Einwänden
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12.09.2009 21:26 Uhr von Lin-HaBu
 
+2 | -1
 
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@nostre2008: Vorallem kommt dazu das Opel Autos verkaufen konnte auf Grund der Abwrackprämie.

*Ironie an*

Die ist nun weg und tja, die Werkstätten freuen sich auch über die viele Neuwägen, muss man nicht soviel Arbeiten

*Ironie aus*
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12.09.2009 22:19 Uhr von Springbok
 
+7 | -2
 
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Guttenberg hat es immer gesagt: Insolvenz für Opel!
Das ist die einzige Möglichkeit, eine kontrollierte Insolvenz. Jetzt, und nicht später!
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12.09.2009 23:54 Uhr von datenfehler
 
+9 | -7
 
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das war doch von vorneherein klar! Opel baut schlechte Autos
ohne GM hat Opel 0 Innovation
der Markt ist mehr als gesättigt
Also wird Opel sterben; egal welcher Investor daher kommt...
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13.09.2009 00:46 Uhr von lopad
 
+4 | -3
 
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Das ganze war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Man hätte Opel einfach in die Insolvenz schicken sollen, Arbeitsplätze gehen sowieso ein paar Tausend übern Jordan aber so hätte man wenigstens nicht sinnlos Steuergelder da rein gepumpt.

@datenfehler:
Ohne GM hat Opel 9 Innovation?
Erst durch GM ging es mit Opel berg ab, da der Laden von Detroit aus geführt wurde.

Sowieso... für Innovation steht GM nun nicht gerade. Wie alle US Autokonzerne hat auch GM über Jahre hinweg über motorisierte Spritschlucker gebaut, die nun keiner mehr haben will und GM die Insolvenz beschert haben.
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13.09.2009 01:03 Uhr von Bruno2.0
 
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BOOOOOOOOOOOOOOOOOM: Wird es erst nach dem 27. September heißen


Unsere Politiker machen einfach nur scheiße der richtige BOOM kommt nach der Wahl es wird alles beschönigt bis man die MACHT hat dann kann einen nichts mehr passieren....bis in 4 Jahren
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13.09.2009 01:57 Uhr von JerkItOut
 
+2 | -2
 
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@lopad: "Erst durch GM ging es mit Opel berg ab, da der Laden von Detroit aus geführt wurde."

Die Adam Opel GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller, der seit seiner Umwandlung in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1929 (seit 2005 GmbH) zum US-amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM) gehört. (Quelle: http://de.wikipedia.org/... )

Mit Opel gehts also seit 1929 bergab? Haben sich dafür aber ziemlich lange gehalten..
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13.09.2009 11:02 Uhr von Runeblade
 
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Warum wird dieser Autohersteller so extrem künstlich am Leben gelassen? Nur wegen der Arbeitsplätze? Da hätte es sinnvollere Möglichkeiten gegeben, zum Beispiel eine Auslagerungsgesellschaft gründen, die die Mitarbeiter für 2-3 Jahre weiterbezahlt und bei der Jobsuche unterstützt. Und in der Zwischenzeit Opel sterben lassen.
Es tut mir leid für die Leute, deren Herz bei Opel hängt, sei´s als Mitarbeiter oder als Opel-Fahrer. Aber diese Firma ist am Ende, lasst sie sterben....
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13.09.2009 11:32 Uhr von BernardoS
 
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Opel an Magna: Das war ja abzusehen, unsere Milliarden stecken da jetzt mit drin und in den nächsten Jahren wird Opel abwandern (siehe Beispiel Nokia in Bochum) oder sie gehen pleite da in den Hauptmärkten keine Opel´s verkauft werden können (China, USA)
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13.09.2009 14:42 Uhr von maki
 
+5 | -2
 
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Geil :-D: Und ich versichere Euch: im Moment kuckt da nur ne Schwanzspitze aus dem mühsam zugehaltenen Sack - wenn nach der Wahl erstmal die ganze Katze rauskommt, sieht duster aus...

:-DDDD
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14.09.2009 13:34 Uhr von Elias_K
 
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Jep, das wird ne dicke fette schwarze Katze.

Die "Rettung" von Opel ist m.E. reiner Wahlkampf.
Und teuer für den deutschen Michel.

Wenn auf den benannten Märkten nicht verkauft werden darf, kann sich Opel einsargen, es sind die einzigen Märkte mit Potential.
Amerika braucht spritsparende Autos, China braucht günstige Autos, nur geliefert werden sie jetzt nicht von Opel...

Ich denke mal eher, dass die Interessen von Magna und den "Russen" eher bei der verfügbaren Hochtechnologie liegen.

Ist die abgeschöpft, wird dichtgemacht.
Das dürfte dann in spätestens 2 Jahren sein.
Und kostengünstig für Magna.

Da es ja noch in der folgenden Legislaturperiode, sollte man sich die Sache also merken. :-)
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14.09.2009 17:03 Uhr von MadAxx
 
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mannomann, so ein Wahnsinn wäre doch eigendlich normal gewesen !

Firma läuft nicht..Firma pleite ....Insolvenz und fertig !!!!
So ist nun mal der Wettbewerb, gibt eh zuviele Autobauer.

Aber nee, nur weil das Opel ist, pumpen wir da unsere Steuergelder rein....den Tod verzögern und für alle richtig teuer machen, das ganze

Irre , total irre , wenn ich in meinem Betrieb so haushalten würde, wie die in Berlin, wäre ich auch schon lange insolvent....nur mir kleinem Krauter würde keiner helfen
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14.09.2009 17:27 Uhr von hofn4rr
 
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die rettung: bezieht sich doch ohnehin nur auf die aktionäre.

die arbeitsplätze ansich wären wesentlich günstiger wo anders zu besetzen.
selbst wenn die opelaner 10 jahre von der stütze leben würden, käme der ganze spass noch günstiger.

denn, es dauert bestimmt kein halbes jahr, bis wieder von unrealistisch hohen finanzspritzen die rede sein wird.

dieses ganze gerede um rettung hier und da, und die krise sei überwunden, dient doch nur dafür die massen ruhig zu stellen.
zumindest solange bis die wahlen und der eu-reformvertrag durchgeboxt wurde.

alles andere was danach kommt wird höchstens noch im gruselkabinett verabschiedet, was sich einst mal bundestag nannte.
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14.09.2009 18:31 Uhr von EifelundArdennen
 
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Ich würde Magna: raten, besonders im bürokratischen Bereich von Opel
ordentlich aufzuräumen. Total überorganisiert.
Opel sollte 2/3 der Belegschaft entlassen, um wieder auf die Beine zu kommen.
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15.09.2009 12:23 Uhr von Sir_Cumalot
 
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Warum erst jetzt die Skepsis: Es hiss doch Magna wäre die einzige Wahre Lösung für Opel.

Und jetzt auf einmal heulen alle üpber das was vorher schon bekannt war.
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15.09.2009 13:26 Uhr von Shiftleader
 
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Na da haben wir´s ja: Wer hatte denn eigentlich gedacht, daß bei Magna es am besten sei? Wohl die wenigsten.

Im Vorfeld haben doch alle mit den Kosten und den Arbeitsplätzen gepockert. Mahna ist noch das geringere Übel.

Aber ist denn Opel wirklich ein Konzern, dem geholfen werde sollte mit unseren Steuergeldern? War doch alles nur Wahlkampf gewesen.

Wenn 2 Opel- Händler es vor einem Jahr ablehnten, einen FIAT als Gebrauchtwagen für den Kauf eines neuen Astras in Zahlung zu nehmen (nur weil ein "Ausländer" nicht in die Gebrauchtwagenpalette passt), dann hat man dies also so verdient.

Opel wird wohl bald dahin siechen; da hilft auch keine Finanzspritze, egal wie hoch die ist.

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