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CDU/CSU und FDP: Wahlkampfspenden von Banken und Industrie

Wie der "Spiegel" nun berichtete, haben die Parteien CDU, CSU und FDP sehr hohe Wahlkampfspenden der deutschen Wirtschaft erhalten. Alleine die CSU erhielt 600.000 Euro vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie. 150.000 Euro spendete der Verband der FDP.

Auch Banken und Vermögensdienstleister leisteten sich großzügige Spenden von mehreren hunderttausend Euro an die CDU/CSU und FDP. So erhielt die FDP 250.000 Euro von der Düsseldorfer Finanzierungsgesellschaft Substantia. Die Deutsche Bank dagegen spendete 200.000 Euro an die CDU.

Da sich die Großspenden ausschließlich an die CDU/CSU und FDP richten, sagte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Künast: "Ich fordere Merkel auf klarzustellen, wie sie angesichts dieser Großspenden unabhängig für Deutschland agieren will."


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bank, CDU, FDP, CSU, Wahlkampf, Industrie
Quelle: www.derwesten.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2009 19:39 Uhr von IfindU
 
+34 | -3
 
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Peanuts, im Vergleich dazu was Merkeln denen letztens gegeben hat.
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12.09.2009 19:47 Uhr von deuxpac
 
+54 | -0
 
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Das läuft ja wie geschmiert! Meiner Meinung nach sollten Spenden von der Industrie bzw. von Firmen untersagt werden und nur Spenden von Privatleuten erlaubt sein. Darüber hinaus bin ich für ein Verbot von Politikernebenjobs, sie sollen ausschließlich Gehalt vom Volk bekommen, weil die im Auftrag des Volkes unterwegs sind. Wenn das umgesetzt würde, dann denke ich würde sich so einiges hier in Deutschland ändern!
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12.09.2009 19:53 Uhr von pirata
 
+38 | -0
 
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Das ist ja richtig Holz, 10.000 Euro gehen ja noch, aber 600.000, 150.000 Euro. Was man nicht alles macht, um nach der Wahl einen gelockerten Kündigungsschutz zu bekommen, um Hunderttausende auf die Straße zu setzen...? Wer diese korrupten Nasen wählt ist selbser schuld.
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12.09.2009 19:55 Uhr von artefaktum
 
+21 | -0
 
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@deuxpac: Ich bin ganz deiner Meinung. Spenden sollten verboten werden, schon um allein die Vermutung einer späteren Bevorzugung entgegenzuwirken (was einigen Parteien sogar ganz recht sein könnte).

Mit Spenden von Privatleuten ist das allerdings auch schwierig. Ein Herr Ackermann von der deutschen Bank könnte ja auch privat spenden. Da haben wir das gleiche Problem.
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12.09.2009 20:07 Uhr von mueppl
 
+15 | -0
 
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Sponsoren der Parteien benennen und auf den Webseiten, Plakaten und sonstigen Medien der Parteien veröffentlichen. Dann weiss der Wähler ganz genau, wen er wählt von der Wirtschaft.
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12.09.2009 20:07 Uhr von deuxpac
 
+6 | -0
 
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@artefaktum: Natürlich, so ein Ackermann könnte das durch die Hintertür machen und sich das gespendete Geld vom Arbeitgeber zurück zahlen lassen. Was wäre wenn man z.B. hingehen würde und eine Obergrenze pro Person und Jahr einführen würde, die jemand einer Partei spenden darf. Sagen wir mal 100.000€/Jahr, möchte jetzt Jemand mehr spenden, wird alles was die 100.000€ übersteigt an soziale Projekte ausgezahlt oder kommt in einen großen Topf und der Bundestag entscheidet was mit dem Geld passiert (natürlich ist das Auszahlen an die Abgeordneten ausgeschloßen).
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12.09.2009 20:11 Uhr von artefaktum
 
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@ deuxpac: Klingt gut. Dennoch bin ich da etwas "radikaler": Die paar Millionen die da an Spenden zusammenkommen, könnten den Parteien auch aus Steuergeldern bezahlt werden, das wär ein Tropfen auf den heissen Stein. Die wären es mir als Steuerzahler wert, um alleine jede Vermutung einer Bevorzugung auszuräumen.
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12.09.2009 20:22 Uhr von deuxpac
 
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@ artefaktum: Wenn man es richtig radikal machen will, gebe ich dir Recht! Ich meine einem PolizeiBEAMTEN z.B. darf ich ja auch nichts "spenden". Dazu würde ich für Wahlen aber jeder Partei welche zur Wahl zugelassen wird ein Wahlbudget zur Verfügung stellen, für alle den selben Betrag, wegen Chancengleicheit... nur mit den rechten Parteien müsste noch eine Lösung her. Und das Budget darf nicht überschritten werden.
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12.09.2009 20:23 Uhr von kadinsky
 
+3 | -0
 
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jede: partei sollte die gleichen mittel zur verfügung haben, nicht mehr und nicht weniger, da kann doch ackermann und co gleich selbst kandidieren....
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12.09.2009 20:26 Uhr von fortimbras
 
+5 | -0
 
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lobbyisten sind halt bessere menschen: die dummmen leute auf der straße schaffen es ja man grade so ein kreuz für ihre partei zu machen
die hingegen spenden völlig uneigennützig hunderttausende euros an die parteien ihrer wahl
klr dass die künast von den grünen da neidisch wird weil die nicht so uneigennützige wähler hat...

man sollte mal offenlegen welcher ab geordneter und welche partei in den letzen 10 jahren von wem geld bekommen hat und welchen entscheidungen getrioffen wurden auf die das einfluss gehabt haben könnte
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12.09.2009 20:33 Uhr von Wankor
 
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Dreist: die gehört wegen koroption vom am enthoben
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12.09.2009 20:41 Uhr von hofn4rr
 
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nebenjobs: politiker pralen gerne damit 80 oder mehr stunden die woche für UNS zu arbeiten.

von der unglaubwürdigkeit mal abgesehen, wo bleibt denn da eigentlich noch die zeit für nebenjobs?

entweder sind die nebenjobs inbegriffen, oder die verkaufen die leute einfach für blöd.

ich tendiere natürlich für letzteres...
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12.09.2009 20:43 Uhr von deuxpac
 
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@ hofn4rr: Insbesondere weil die ja, sogar nach eigenen Angaben, IMMER im Dienst sind!
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12.09.2009 20:50 Uhr von Milkcuts
 
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Wenn man noch: ein wenig mehr sucht, und noch ein paar andere Quellen anschaut, dann sieht man, dass diese Großspenden auch an andere Parteien (z.B. SPD) gehen. Die einzigen die scheinbar wirklich fast nie was abkriegen sind die Grünen. Aber scheinbar wohl eher weil keiner Ihnen Geld spenden möchte (da zu irrelevant?). Kein Wunder also dass sie sich da beschweren. Mit Blick auf diese Information muss ich allerdings sagen, dass sich dann die Aussage von Künast eher nach einem "Wenn wir nichts kriegen, soll keiner was kriegen. Das ist unfair !!" anhört....
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12.09.2009 21:13 Uhr von kadinsky
 
+3 | -0
 
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@Milkcuts: na und? damit hat sie doch auch recht, was hat das dann denn noch mit einer demokratischen wahl zu tun?
ich dachte eigentlich, wir hätten hier noch keine amerikanischen verhätnisse....
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12.09.2009 21:48 Uhr von DOMM
 
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Das ist ja auch: das Klientel was die CDu CSU und FDP unterstützt.
Die arbeiten doch nicht im Sinne des Bürgers.
Die FDP will doch die Verteilung nach Oben

Sie behaupten ja :
"Politik für die Mitte von Menschen wie du und ich !!"
(steht auf einem Wahlplakat)

(habt ihrs gemerkt... das ist noch nciht mal richtiges Deutsch)
es heißt "mir und dir" statt "du und ich"

Unfähigkeit in Person
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12.09.2009 21:49 Uhr von dragon08
 
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Also wo bleibt hier @Fredll ? Der muß das doch Verteidigen , das so etwas gut ist und soooo......





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12.09.2009 21:51 Uhr von DOMM
 
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Wenn ich in der Politik wäre, würde ich Lobbyisten: Einen Riegel vorschieben.. das verhindert das Arbeiten zum Wohle des Volkes
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12.09.2009 21:59 Uhr von Milkcuts
 
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@kadinsky: Ich gebe dir vollkommen Recht, Spenden von Unternehmen verursachen den Verdacht (die Tatsache) einer Manipulation der Politiker. Aus diesem Grunde sollte man sie abschaffen. Mir ging es in meinem Kommentar vielmehr um zwei Dinge:

1. Zeigen, dass dies nicht nur bei CDU/CSU und FDP der Fall ist, sondern eben fast alle Parteien betrifft.

2. Dass die Forderung der Offenlegung oder Abschaffung solcher Spenden von Frau Künast wohl aus den falsche Gründen getätigt wird.
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12.09.2009 22:23 Uhr von zocs
 
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Nur die Linkspartei bleibt un-gespendet, also nicht von Lobbyisten verseucht ...
Und das ist auch gut so ...

Alle anderen großen Parteien, bekommen dicke Geld, z.B. auch von der Allianz ... auch die Grünen.

http://www.lobbycontrol.de

Korruptes Pack.
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12.09.2009 22:30 Uhr von Lin-HaBu
 
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Es ist doch nichts neues das Spenden aus der Wirtschaft und Industrie kommen.

Nur ein wenig gering, hätte mit mehr gerechnet.
Das sind Peanuts, wenn man da an die Zeiten bei Kohl und Schröder denkt.
Aber im retuschieren und Kaschieren der Spendengelder haben die Parteien Erfahrung.
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12.09.2009 22:54 Uhr von Anya
 
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Bin für gläserne Politiker, Parteien und Politik
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12.09.2009 23:46 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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BastB hat leider recht.
Also geben wir denen am 27.09. die Quittung!
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13.09.2009 04:45 Uhr von politikerhasser
 
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Und was tut der frustrierte Deutsche am 27.09. trotz des Wissens um all die Missstände in diesem Land? - Er bleibt mit dem Arsch zu Hause und wundert sich, dass sich wieder nichts ändert ...

Schon traurig, von welchen Deppen wir in diesem Land umgeben sind - Politiker, Banker, Manager und gleichgültiges Wahlvolk ...
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13.09.2009 08:25 Uhr von miramanee
 
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Hmmm Ich mag mich irren, aber der Beigeschmack von Bestechung ist da deutlich zu spüren. Von wegen Spende.

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