12.09.09 13:49 Uhr
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Schmiergeldzahlungen von Pharmaunternehmen an Ärzte bleiben ungestraft.

Da auf dem Medikamentenmarkt unzählige wirkstoffgleiche Medikamente erhältlich sind, ist dieser hart umkämpft. Das Pharmaunternehmen Ratiopharm bot deswegen Ärzten eine Umsatzbeteiligung von fünf Prozent an, wenn diese sich bereit erklären, Ratiopharm-Produkte zu bevorzugen.

Aufgeflogen war dies bereits im Jahr 2005, woraufhin die Staatsanwaltschaft Ulm gegen Mitarbeiter des in Ulm ansässigen Unternehmens und gegen beteiligte Ärzte rund 3.000 Ermittlungsverfahren eröffnete. Anfang des Jahres wurden die Akten dann an die zuständigen Staatsanwaltschaften weitergegeben.

Nun wurden bereits 200 der Verfahren wieder eingestellt. Die Begründung für die Einstellung der Verfahren stützt sich hierbei hauptsächlich auf ein nicht öffentliches Gutachten, welches als Konsequenz aussagt, dass Pharmaunternehmen niedergelassenen Ärzten finanzielle Zuwendungen machen dürfen.


WebReporter: neuekraft
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Pharma, Schmiergeld
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2009 14:43 Uhr von fortimbras
 
+9 | -1
 
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oder mit anderen worten: die pharmakonzerne stehen über dem gesetz
und sind vermutlich auch berechtigt niedergelassenen staatsanwälten und richtern finanzielle zuwendungen zu machen...
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12.09.2009 15:15 Uhr von Ocain
 
+3 | -1
 
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LOBBYISMUS WIN !!!!

war ja klar...^^
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12.09.2009 18:57 Uhr von Knuffle
 
+0 | -0
 
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Ach dass die Pharmaindustrie nur unser Bestes wollen, weiß man doch spätestens seit der Schweinegrippeimpfung.

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