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Afghanistan: NATO rettet US-Journalist und hinterlässt afghanischen Kollegen tot

Das britische Einsatzkommando ISAF hatte den "New York Times"-Reporter Stephen Farell am Mittwoch aus der Gewalt der Taliban befreit.

Farells afghanischer Reporter-Kollege Sultan Munadi wurde bei der Aktion erschossen. Die genauen Umstände sind nicht bekannt. Die ISAF hätten die Leiche wegen akuter Gefahr nicht mitgenommen.

Munadis Familie hat die ISAF stark kritisiert, die Leiche liegen gelassen zu haben. Sie würde Bürger von Nicht-NATO-Staaten schlechter behandeln als solche, die dem Staatenbündnis angehören.


WebReporter: 321news
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Tod, Afghanistan, NATO, Journalist, Kollege
Quelle: www.dnews.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2009 11:55 Uhr von DerN1cK
 
+35 | -33
 
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Immer diese: Anti-NATO und antiamerikanische Stimmung hier... diese Leute sind unser letztes Bollwerk gegen von voranschreitenden Islam. Wie friedlich der Islam ist und welche Bereicherung er uns bringt, sah man gestern in London bei der Demo gegen Islamisierung und sehen viele wahrscheinlich fast jeden Tag in unseren Großstädten.
Also ich lobe mir den Einsatz der NATO in Afghanistan! Trotzdem trauere ich natürlich um den getöteten Journalisten
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12.09.2009 12:11 Uhr von usambara
 
+36 | -20
 
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@ DerN1cK: solange sich westliche Truppen muslimische Länder besetzt halten, wird sich die islamische Welt weiter dagegen wehren.
Wäre umgekehrt auch nicht anders, oder?
Nun, das in London Gewalt gegen eine Demo von Kriegstreibern
(die das als Gedenken zum 9/11 tarnen) ausbricht, nach dem
in Afghanistan und Pakistan Dörfer bombardiert werden, ist
nicht ganz unverständlich.
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12.09.2009 12:15 Uhr von Sir_Cumalot
 
+20 | -7
 
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afghanische Soldaten: Irgendwie habe ich Respekt vor den afghanischen Soldaten, die den ISAF- Truppen so manch gefährliche Aktion abnehmen.
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12.09.2009 12:21 Uhr von Hubo
 
+19 | -30
 
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12.09.2009 12:22 Uhr von usambara
 
+14 | -9
 
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der Einsatz der Briten fand bei Kunduz statt, wo ja die Bundeswehr bekanntlich "herrscht".
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12.09.2009 12:25 Uhr von DerN1cK
 
+19 | -16
 
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@usambara: Also willst du sagen, dass ich in der Altstadt von Köln und Düsseldorf als "Scheiß Deutscher" beschimpft und angegriffen werde, weil unsere Soldaten in Afghanistan sind? Interessante Theorie...
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12.09.2009 12:55 Uhr von Specialspike
 
+16 | -2
 
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also: ich weiß nicht was jetzt so schlimm ist?! Sie haben jemanden der tot wat wegen akuter gefahr nicht mitgenommen und dafür jemanden der lebendig war gerettet! Würde das nicht jeder so machen? Egal wer der ist der lebendig ist!
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12.09.2009 13:25 Uhr von Morie
 
+4 | -3
 
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@DerN1ck: genauso interessant finde ich die Theorie das der Islam an schlechtem Benehmen schuld sein soll..
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12.09.2009 13:42 Uhr von Wurst_afg
 
+2 | -6
 
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@hubo: aber sonst noch alles senkrecht bei dir?!

man man man, was für geistige vegetarier hier manchmal rumrennen...
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12.09.2009 14:01 Uhr von Gorli
 
+5 | -2
 
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also wenn ich irgendwo umkomme wärs mir auch lieber, wenn die anderen meine Leiche da liegen lassen wo sie ist, anstatt sich wegen nichts noch selbst in Todesgefahr zu begeben. Das ist doch blöd, Kopf und Kragen wegen einer Leiche zu riskieren.
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12.09.2009 14:24 Uhr von WindStill
 
+2 | -5
 
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@gorli

wenn jemand aus deiner familie gewesen wär hättest den sicher auch liegen lassen um deinen feigen arsch zu retten?!?!
jeder mensch der stirbt hat ein recht auf eine anständige beerdigung und das nicht auf einem schlachtfeld oder ähnlichem..!!


@1984

schade das man nur 1 plus geben kann..
du hast es auf den punkt gebracht..!!




@all

nun her mit den roten punkten.. ;o)
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12.09.2009 14:36 Uhr von datenfehler
 
+3 | -8
 
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@DerN1cK @Hubo: @DerN1cK
Freundchen, mit Nachdeken und Intelligenz hast du es nicht so oder sehe ich das falsch?

"Anti-NATO und antiamerikanische Stimmung hier... diese Leute sind unser letztes Bollwerk gegen von voranschreitenden Islam."
"Also ich lobe mir den Einsatz der NATO in Afghanistan! "
Der NATO-Einsatz in Afganistan findet nicht zu Bekämpfung des Islams statt! Ich weiß ja nicht, wie stark es dir sonst noch an Bildung mangelt, aber ich hoffe, dass du diese einfachen Sätze von mir jetzt verstehst. Ansonsten geb ich dir nen Tipp: Schalt mal das Hirn ein und denk ein bisschen nach.
Und jetzt bedenke bitte noch folgendes: Ich bin ein rigoroser Religionskritiker, aber solche Aktionen seitens der NATO sind definitiv abzulehnen!

@Hubo
" Mal ehrlich... Ich kann die Aufregung nicht verstehen. Mir wäre ein Bürger eines NATO-Staates/EU auch näher als ein Afghane."
Mal ehrlich... Mir ist jedes obdachlose, ungebildete, abgefuckte Kriegsopfer in Afganistan lieber, als ein bequemer, ungebildeter (weil du zu faul bist, dich zu bilden!), rücksichtsloser Mainstreambürger, wie du.

"ISAF unterstützt und berät nur. Es ist die Aufgabe der afghanischen Soldaten für Sicherheit in IHREM Land zu sorgen."
Bevor du solche selten dummen Sprüche einfach nur nachschreibst, solltest du mehr nachdenken.
Die NATO ist in dieses Land eingefallen und hat alles in Schutt und Asche gelegt. Nach wie vor hapert es an allem! WIR haben dafür gesorgt, dass diese landeseigenen Solaten nach wie vor nicht für Sicherheit in IHREM EIGENEN Land sorgen können, deßhalb sind WIR nach wie vor ultimativ in der Pflicht, für die Sicherheit der afganischen Bürger zu sorgen.
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12.09.2009 15:02 Uhr von roffelo
 
+6 | -6
 
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@datenfehler: "und hat alles in Schutt und Asche gelegt" FALSCH! das land liegt seit mehreren jahrzehnten in asche, wir betreiben sicherung bei der aufbauarbeit.

Die nato ist auch nicht "eingefallen", wir natostaaten geben nur einen beitrag zum frieden in dem land, was seit vielen jahren nur den krieg kennt. die bevölkerung wird von uns vor taliban und ähnlichen warlord-gruppierungen beschützt und ist uns dafür größtenteils dankbar, weil die locals nur den kriegszustand und gewaltherrschaft kennen.
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12.09.2009 15:16 Uhr von Hubo
 
+6 | -2
 
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@datenfehler: Also nochmal ganz langsam für Dich!
1. Natürlich ist mir das Überleben meiner Kameraden bei einem Einsatz wichtiger als das Bergen der Leiche eines Afghanen. Das hat nix mit Politik zu tun, sondern mit Menschenverstand.

2. In Schutt und Asche gebombt hat die NATO Afghanistan nicht. Dieses Land ist am Boden weil es nie eine Staatsgewalt gab. Aber das führt hier zu weit.


Im Übrigen: Es zeichnet Dich nicht gerade aus, dass Du persönlich wirst und mir unterstellst ich sei ungebildet (vielleicht habe ich ja sogar einen Hochschulabschluß?), faul, bequem und rücksichtslos. Im Gegensatz zu den meisten, die darüber diskutieren, habe ich an Einsätzen der Bundeswehr in Afghanistan teilgenommen.
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12.09.2009 15:36 Uhr von mustermann07
 
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Hubo: Das ist Blödsinn. Die Russen sind in Afghanistan einmaschiert und wollten dort ihren tollen Kommunismus gewaltsam einführen... Die Afghanen haben sich gewehrt und die Amis haben ihnen dabei geholfen, seitdem geht es mit diesem Land bergab....
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12.09.2009 15:43 Uhr von fallobst
 
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in afghanistan herrscht de facto seit jahrzehnten: krieg. zuerst ein bürgerkrieg, dann der einmarsch der soviets, dann die taliban (ok, vielleicht war es hierbei kein krieg im eigentlichen sinne, sondern ein ermorden von allem, was nicht der kranken islam-hardcore-ideologie entsprach) und nun die nato. aber die nato baut (oder versucht es wenigstens) so etwas wie eine infrastruktur auf in diesem land, dessen bewohner seit jahrzehnten nur tod, hunger und elend kennen.
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12.09.2009 15:47 Uhr von fallobst
 
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@ mustermann: vor den soviets gab es in afghanistan einen bürgerkrieg, teilweise eben mit afghanischen kommunisten. das land war schon lange kaputt bevor sich die usa dort eingemischt haben. wie kann etwas bergab gehen, wenn es schon längst am tiefpunkt angekommen ist?
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12.09.2009 16:03 Uhr von WindStill
 
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die NATO ist und bleibt ein haufen KRIEGSTREIBER: und mörder..

kein krieg --> keine opfer..


SOLDATEN SIND MÖRDER, egal woher die stammen..
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12.09.2009 16:37 Uhr von WindStill
 
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@ Primera: ganz platt gesagt ist das deren job und den haben die zu erfüllen und man kann sich nicht aussuchen wen man rettet oder nicht, ob lebendig oder tot..

ist dir mal aufgefallen das immer alles die bösen taliban waren wenn da was passiert?
nicht das ich es für gut heissen will was da abgeht..

wenn ein oder zwei tanklaster mit fliegerbomben "entsorgt" werden dann frag ich mich echt..
aber "unser" general der des befohlen hat, hat ja sicher recht gehabt, ne..

was haben deutsche soldaten in afghanistan zu suchen?
hat man deutschland direkt angegriffen?
wenn es die EU nicht geben würde wäre nicht ein einzger soldat aus deutschland dort und würde menschen umbringen..

wenn ich schon lese das das eine hilfmission ist wird mir schlecht..
warum sterben bei einer hilfsmission menschen durch deutsche hand?

es geht doch nur ums öl und eine menge geld..

KEIN BLUT FÜR ÖL ! !
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12.09.2009 17:11 Uhr von kommentator3
 
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@WindStill: Du hat offenbar voll die Ahnung!

Respekt!

"KEIN BLUT FÜR ÖL ! !"
In Afghanistan gibts gar kein Öl.
Und bevor jetzt irgendein Schlaumeier was von einer geplanten GAS-Pipeline erzählt. Soo wichtig und wertvoll ist die auch nicht.
Dieser Krieg hat seit beginn über 500.000.000.000 Dollar gekostet.
Das holt keine Pipeline jemals wieder rein.

In diesem Krieg geht es die Eindämmung des Krebsgeschwürs des vollkommen ausgetickten Islams.
Um sonst nichts!
Das ganze ist übrigens (Im Gegensatz zum Irak) von der UNO legitimiert.

"warum sterben bei einer hilfsmission menschen durch deutsche hand?"
Informier dich mal ausführlich über das Afghanistan vor der Nato-Hilfsmission. Dann schämst du dich für die Gülle die du hier erzählst.
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12.09.2009 18:43 Uhr von fallobst
 
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@ windstill: "kein krieg --> keine opfer.."

dann sind also in den jahren, in denen die taliban an der macht war also niemand zu schaden gekommen, oder?
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13.09.2009 18:04 Uhr von maki
 
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Kommi3: "Dieser Krieg hat seit beginn über 500.000.000.000 Dollar gekostet.
Das holt keine Pipeline jemals wieder rein."

*lol*

Diese "über 500.000.000.000 Dollar" hat der nicht gekostet, sondern (weitestgehend) aus den Taschen der Steuerzahler auf die Konten der westlichen Kriegstreiber rüberwachsen lassen.
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13.09.2009 19:04 Uhr von kommentator3
 
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@maki: "Diese "über 500.000.000.000 Dollar" hat der nicht gekostet, sondern (weitestgehend) aus den Taschen der Steuerzahler auf die Konten der westlichen Kriegstreiber rüberwachsen lassen."

sicher, wenn man in allem und jedem immer die große Weltverschwörung sehen will, dann mag es für dich plausibel sein.

Warum nochmal sind über 40 Staaten gemeinsam dort einmarschiert.
Was war nochmal der Anlass?

Ach ja, 11.9 gabs ja gar nicht wirklich. War nur ein fake!
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13.09.2009 19:27 Uhr von maki
 
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Dann möge Ihro Kurzsichtigkeit doch mal plausibel: erklären, wohin Kriegskosten (Waffen, Munition, Sold, Verpflegung, Treibstoff, Kasernen, Lager ...) "verschwinden" und von wem sie aufgebracht werden...
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13.09.2009 20:00 Uhr von kommentator3
 
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@maki: was weiß ich wohin da was fließt.
Natürlich gibt es Kriegsgewinnler (wie in jedem Krieg).
Aber was heißt das nun in deinen Augen?
Dass die Soldaten, Waffenproduzenten und Treibstoffproduzenten ständig Kriegen anzetteln?
Dass diese dann natürlich von der UN legitimiert werden?

Das mag auf den Irak teilweise zutreffen, aber sicher nicht auf Afghanistan.

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