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Reifenhersteller unterstützt mit 20 Euro frühzeitiges Umrüsten auf Winterreifen

Der Reifenhersteller Continental will mit der "Conti-Winter-Prämie" Autofahrer dazu motivieren, frühzeitig auf Winterreifen zu wechseln. Da dies allerdings nur beim Kauf von Continentalreifen gilt, sind wohl eher Werbezwecke der Grund für diese Aktion.

Dem Käufer werden beim Kauf eines Satzes Winterreifen 20 Euro überwiesen. Dies gilt unabhängig davon, wo die Reifen gekauft wurden.

Continental beschränkt diese Aktion allerdings auf einen Zeitraum bis zum 15. Oktober 2009.


WebReporter: maf86
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Euro, Winter, Reifen, Winterreifen
Quelle: auto-presse.de

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11.09.2009 20:12 Uhr von Darek13
 
+4 | -2
 
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Continental aus Rumänien: Nachdem mir mein Reifenhändler die letzten Sommerreifen von Continental aus Rumänien verkaufen wollte und dann aber nicht in der Lage war diesen Schrott auszuwuchten und auch nach mehrmaligen Montageversuchen weiter ein unkorrigierbarer Höhenschlag bestand, verpflichte ich mich hiermit feierlich nie wieder einen Reifen von Continental käuflich zu erwerben.

Mit der Abwanderung der deutschen Industrie in Billiglohnländer geht auch die Qualität den Bach hinunter.
Schade drum.
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11.09.2009 22:37 Uhr von schorchimuck
 
+2 | -2
 
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@Darek: Diese Probleme habe ich leider tagtäglich vor Augen.

Ok bei uns gehts noch weil wir nicht so ein "Billigpreisladen" sind wie viele andere "Schäppchenreifenladen".

Aber es ist schon eine Tendenz zu erkennen das viele Reifen aus "Taka-Tuka-Land" stammen und dementsprechend miesen Rundlauf haben.

Und bei 4 Reifen ist immer mindestens 1 dabei der wie "Scheisse" läuft,2 laufen so lala,1 läuft gut.

Eine Frechheit ist die Tatsache das die Reifenpreise trotz "Ostblockimport" preislich nahezu gleich angesiedelt sind wie Reifen die aus Westeuropa stammen.

Normalerweise müsste solcher "Schrott" mindestens 20 % billiger sein damit die Leute solche Probleme in Kauf nehmen.

Schlimm ist auch die Tatsache das selbst eine Reifenbestellung vom Hersteller direkt einem Glücksrad heisst.

Das habe ich mehrmals bei einer(seit längerer Zeit von "Schlechtjahr" aufgekaufter Tochterfirma)Reifenmarke gesehen die wie ein Fluss in Hessen heisst.

Die meisten Reifen laufen super rund und es gibt keine Probleme.

Aber die Tage wurde vom "Werks LKW der Deutschlandniederlassung" ein "Made in Taiwan oder Thailandschrott" abgeladen.

Der Rundlauf war bei allen 4 Reifen inakzeptabel,es fiel aber Gott sei Dank nicht auf weil das Kundenauto recht neu ist.

Von Arbeiterseite hat der Kunde heutzutage in dieser Branche sowieso nix mehr zu erwarten weil :

1.) Die meisten Kunden wie eine Art "Drückerkolonne" den Preis drücken wollen,und daher unter Umständen das preiswerteste bestellt werden muss.

2.) Wenn ein Mitarbeiter den Kunden darauf hinweist gehen 99 % der Kunden "asozialerweise" so vor das der Mitarbeiter eine Abmahung bekommt/riskiert(anstatt den Auftrag still und heimlich zu stornieren heisst es meist : Aber ihr MITARBEITER hat GESAGT das ist ziemlicher SCHROTT).

Das vor diesem Hintergrund und der aktuellen Arbeitslage kaum noch einer dem Kunden die Wahrheit sagt ist dann wohl jedem klar.

3.) Wollen so Firmen wie "Schlechtjahr"(die damals auch Vorreiter der "Ostverlagerung" waren)ein Prämiensystem durchsetzen,was heisst :

(wahrscheinlich niedriges)Grundgehalt + mehr Geld nur wenn der Monteur/Mitarbeiter Summe X an Reifen verkauft(wofür sind dann noch eigentlich die Verkäufer da ?).

Man hat ja schon am Bankensystem gesehen das solch ein System nur für kurze Zeit schnelles Geld bringen kann,und dann hinterher nur noch "verbrannte Erde" hinterlässt.

Dann wird nur noch auf Teufel komm raus verkauft,egal was für ein Schrott aufs Auto kommt,Hauptsache die Zahlen stimmen.

Ich kann vor diesem Hintergrund nur jedem raten vor der eigentlichen Wintersaison die Räder aufziehen zu lassen.

Das kann dann evtl. Geld sparen,und hat den Vorteil das vor allem SAUBER und SICHER gearbeitet wird.

Wenns drüber und drunter geht kann man nämlich in Punkto Räder festziehen absolut nix Garantieren weil in dieser Zeit kaum noch wirkliche Fachkräfte eingestellt werden,sondern fast nur noch "Jahrespraktikanten" die vom Arbeitsamt geschickt werden.

mfg
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11.09.2009 23:00 Uhr von Ingefisch
 
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immer Winterreifen: Ich kaufe mir gute Winterreifen und fahr die so lange es geht. Ich wechsel nie.
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11.09.2009 23:42 Uhr von Darek13
 
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Winterreifen im Sommer: Wenn Du nur 3km zur Arbeit und danach um die Ecke zum Aldi gurkst, kannst Du natürlich auch im Sommer mit Winterreifen fahren.
Der Winterreifen klebt auch im Sommer ganz gut am Asphalt.
Bei 30Grad Außentemperatur auf der Autobahn bei 150km/h wird aber sehr schnell nicht mehr viel vom Profil übrigbleiben, da die Winterreifen-Gummimischung zu weich wird und damit die Laufleistung der Reifen stark abnimmt.
Also ist dein Geschäftsmodell nicht für jeden zu empfehlen.

Noch einmal zu Continental. Diese Geschäftspolitik der Verlagerung in Billiglohnländer kann man mit dem Sägen an dem Ast auf dem Sie sitzen vergleichen.
Über Jahrzehnte wurden unglaubliche Gelder in die Erarbeitung eines Markennamens gesteckt.
Ein Renommee zu erarbeiten dauert Jahrzehnte. Das wird jetzt innerhalb weniger Jahre alles vernichtet.

Das böse Erwachen ist schon da. Das sieht man an den Umsatzeinbrüchen der Markenhersteller.
Die Rechnung wurde ohne den Wirt (Verbraucher) gemacht.
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12.09.2009 09:38 Uhr von Joker01
 
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ich brauche keine Winterreifen, denn mein Wagen hat Allradantrieb;)

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