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Regierungsvertreter über Opel-Verkauf an Magma: 2010 droht Bankrott

Der Vertreter der Bundesregierung in der Opel-Treuhand-Beirat, der ehemalige Conti-Manager Manfred Wennemer, äußerte sich nun sehr kritisch zum Verkauf Opels an Magna. Er sagte: "Die verlieren Milliarden pro Jahr, das kriegen sie nicht einfach so schnell weg."

Er würde damit rechnen, dass das Insolvenzrecht durch die nächste Bundesregierung geändert würde, um Opel länger am Leben zu halten. Wennemer hat als Manager einen guten Ruf. Er gilt als erfolgreicher Kostenmanager. Sein "Nein" wiegt dadurch sehr schwer gegen das Rettungskonzept.

Wennemer kritisiert: "Das gesamte Risiko liegt auf den Schultern der Steuerzahler." Als Begründung sagt er weiter: "Magna geht nur mit zehn Prozent Eigenkapital rein." Üblich wären aber 25 bis 30 Prozent Eigenkapitalquote. Regierungssprecher Wilhelm wies die Kritik zurück.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Regierung, Verkauf, Opel, Regie, 2010, Bankrott
Quelle: www.rp-online.de

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11.09.2009 16:47 Uhr von kingoftf
 
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Recht: hat er, eine rein politische Entscheidung, die Wahrheit über Stellenabbau usw. wird schön bis nach der Wahl hinausgezögert.

Magna ist selbst fast Pleite
Die beteiligte russische Bank wird von Moskau mit Milliarden am Leben erhalten.

Wo soll dann die ganze Kohle für Investitionen bei Opel herkommen?
Aus den Einnahmen durch die Erhöhung der MwSt auf 25% im nächsten Jahr wahrscheinlich.
Guttenberg hat sich gestern im Heute Journal auch schon "vornehm" zurückgehalten, auf die Frage, ob er Opel als gerettet ansehe.

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