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Aus Protest: Milchbauern schütten Milch weg

Aufgrund der niedrigen Milchpreise drohen die Milchbauern heute europaweit mit Lieferstopp.

Das sagte der Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter. Dabei entscheidet jeder Bauer selbst, ob er teilnehmen will. Die ersten der 30.000 Mitglieder des BDM haben ihre Milch schon weggeschüttet.

Die Milchbauern fordern eine Verdopplung der Preise.


WebReporter: truman82
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Protest, Milch, Milchbauer
Quelle: www.dnews.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2009 15:27 Uhr von Suppenhund
 
+10 | -9
 
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Dumme Bauern! In meiner Umgebung gibt es 100 Gemüseläden.

Jetzt jetzt eröffne ich den Gemüseladen 101.

Die Preise für Gemüse fallen ins Bodenlose.

Weil das so ist und ich ein dummer Bauer bin, verlange ich jetzt staatlich geregelte Gemüsepreise.
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11.09.2009 15:28 Uhr von Tinnu
 
+4 | -8
 
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doppelter milchpreis? ok, dann kauf ich halt keine milch mehr. bin doch nicht krösus.
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11.09.2009 15:53 Uhr von vmaxxer
 
+6 | -2
 
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tja: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

Das sollte denen mal jemand erklären.
Schuld daran ist alelrdings auch die EU die riesenmengen Milch als Subvention von den Bauern aufkauft und vernichtet (oder schlimmer) ind 3te Welt länder exportiert.
Das hat dazu geführt das immer mehr Milch produziert wurde ohne das irgendwas limitiert oder geregelt wurde.
Und jetzt gibts halt ein schönes überangebot.

Wenn die meinen das sie mehr Geld bekommen müssen sollen sie eben die Milch nicht verkaufen.
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11.09.2009 15:59 Uhr von XvT0x
 
+3 | -5
 
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nur: fair eigentlich... bin gerne bereit mehr für milch zu zahlen, wenn man bedenkt das die bauern nicht mal mehr gewinn durch milch machen. ich versteh auch nicht warum die milchpreise immer weiter sinken, hat sich doch niemand beschwert das milch zu teuer wäre, nich?
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11.09.2009 17:39 Uhr von RycoDePsyco
 
+2 | -1
 
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Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

Ja das ist richtig, aber wenn es unkontrolliert zu viele Bauern gibt, dann muss eine Regelung her um die Bauernschaft zu stabilisieren. Denn 10 Großbetriebe in Deutschland machen definitiv keinen Sinn und schaden eher nur.
Ich denke soweit weis jeder selber warum.

Und das wäre nun mal eine Maximal Zufuhr von Milch beispielsweise.

Genauso wie es mit den Abgasen der Betriebe geregelt wird.
(Falls das jemand kennt?)

Hier geht es meist um Kleinbauern mit weniger als 200 Nutztieren und die großen Betriebe die dann 2000 Nutztiere als Massenhaltung haben um einen günstigeren Preis bieten zu können, den der Kleinbauer nicht halten kann und der Großbetriebrieb aber selber kaum bwz. nur in 0,1 Centbeträgen verdient (wenn man es so nennen kann).

Früher hätte es in deiner Straße oder Stadt keine 100 Obstläden gegeben, da es Regelungen gab die derartige große Verschiebungen der Marktwirtschaft und Konkurrenz verhinderten.

Da diese Gesetze durch die CDU aber alle geändert oder gelöscht wurden, kann jetzt jeder machen was er will, unabhängig das ein 100 Jahre alter Laden deswegen Pleite geht weil der Supermarkt Billigware aus China oder Chemiehaltige Lebensmittel verkauft die marginal Billiger sind und den Wettbewerb stark verschieben.

Vor allem wird das Geld nur zu wenigen Großfirmen oder Staaten wie China verschoben.

Kein Wunder das du morgen Arbeitslos bist mit deiner Dummen Ansichtsweise.
China wird/ist eine Großmacht.
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11.09.2009 20:40 Uhr von Krebstante
 
+0 | -1
 
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ccc: Statt die Milch wegzuschütten, könnten die Bauern doch eigentlich denen geben, für die sie eigentlich gedacht ist, den Kälbern. Reduziert die Futtermittelpreise für die Kälber und ist zudem gesünder, da es ihre natürliche Nährquelle ist.
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19.09.2009 13:47 Uhr von uhlenkoeper
 
+0 | -0
 
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@youhateme: >>Sollen sie ihre Subventionen zurückzahlen, dann können sie auch die Preise erhöhen.<<


Hier beißt sich die Katze in den Schwanz :
nur durch Subventionen ist es überhaupt möglich, Lebensmittelgrundprodukte so günstig anzubieten. Durch Subventionen sollte und wird der Teil des Deckungsbeitrages ausgeglichen, der zwischen den realen Produktionskosten und dem liegt, was Handel und Verbraucher zahlen. Eingeführt wurden sie, damit sich auch einkommensschwache Familien Lebensmittel immer leisten können und niemand hungern muß.
Fallen diese Subventionen, wird sich sehr schnell ein weitaus höherer Lebensmittelpreis einstellen.
Australien ist da bestes Beispiel.

Übrigens: Ich bin ein überzeugter Vertreter der Idee, Subventionen abzubauen bzw. ganz zu streichen. Und zwar mit einem Knall. Allerdings darf man dann auch auf Verbraucherseite nicht jammern, wenn die Lebensmittelpreise dann auch mal empfindlich schwanken und manche Lebensmittel zeitweise gar nicht erhältlich bzw. bezahlbar sein werden für Otto-Normalverbraucher.

Übrigens:
Milchbauern bekommen überhaupt keine Subvention für ihre Milch !
Die Gelder für Exporte landen bei den Molkereien, Verarbeitsungsunternehmen und Exporteuren. Die Milchbauern sehen davon nichts.

Die einzigen Subventionen, die es hierzulande gibt, sind seit einigen Jahren flächenbezogene Subventionen. Es gibt keine Produktsubventionen mehr. Das heißt:
Milchviehbetriebe, die in der Regel zu den flächengeringen Betrieben gehören, schauen da gewaltig in die Röhre, während die Großagrarunternehmen im Ackerbau (v.a. in Ostdeutschland) von diesen profitieren.

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