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Gentechnisch verunreinigter Leinsamen in Deutschland aufgetaucht

Der Verbraucherschutzminister Baden-Württembergs, Peter Hauk, teilte am gestrigen Donnerstag mit, dass in Deutschland gentechnisch veränderter Leinsamen gefunden worden sei. Man habe bei 41 untersuchten Proben, 16 positive Funde mit geringem Anteil des gentechnisch veränderten Flachs gefunden.

Der Minister kann sich vorstellen, dass sich das veränderte Material auch im Brot finden lässt. Allerdings ginge, so die Meinung seines Ministeriums, davon keine gesundheitliche Bedrohung aus. Bundesagrarministerin Ilse Aigner will, dass die Länder dafür sorgen, dass der Flachs vom Markt verschwindet.

Hauk geht davon aus, dass der genetisch veränderte Leinsamen aus Nordamerika stammt. Er vermutet einen "schludrigen Umgang bei Logistik und Verpackung". Greenpeace-Gentechnik-Experte Alexander Hissting sagte dazu: Die deutsche Bevölkerung wäre unwissentlich "zu Versuchskaninchen geworden".


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Leinsamen
Quelle: www.rp-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2009 09:15 Uhr von Raptor667
 
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was ist eigentlich an gentechnischem Saatgut so schlimm???
Wächst einem ein 2 Kopf wenn man es ißt? Oder mutiert man zum Zombie? Ich versteh die ganze aufregung echt nicht.
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11.09.2009 11:37 Uhr von zeitgeist
 
+2 | -0
 
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genau das ist das Problem: Es geht darum, als mündiger Bürger die Wahl haben zu dürfen, und daher ist eine Kennzeichnung und strikte Trennung notwendig.

OB überhaupt schlimm und WIE schlimm ist derzeit noch (langzeit) ungetestet. Daher ist es derzeit eine Glaubens- und Vertrauensfrage des Konsumenten. Auf der einen Seite kann resistenteres und schneller wachsendes Saatgut ein Schritt gegen Welthunger sein, auf der anderen Seite sind Monokulturen und nicht absehbare Effekte auf das Ökosystem ein erhebliches Risiko.

Aber eben dieses Risiko soll jeder für sich selbst entscheiden dürfen.
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11.09.2009 14:49 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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Das Schlimme an der Gentechnik sind Firmen wie Monsanto.
Wäre aber trotzdem wünschenswert zu wissen, was man isst.
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12.09.2009 16:47 Uhr von Chutzpe
 
+1 | -0
 
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Zu wenig erforscht: Ich bin für Gentechnik, finde jedoch, dass man das zu früh und unerforscht auf die Menschheit loslässt, was man entdeckt hat.

Bei uns schreiben die Gemeinden gross an ihren Ortseingängen "gentechfreie Gemeinde" - da lach ich mich nur tot, denn die Bienen, die im Nachbarort gentechnisch veränderte Pollen aufgesammelt haben, werden umdrehen und nur gentechnisch veränderte Pflanzen weiterbestäuben...

Dass sich das über kurz oder lang vermischen würde, war doch absehbar, doch auch hier schreit die nichtmitdenkende Mehrheit: Ja wir wollen die Verbesserung und wer es nicht will, wird übergangen - danke auch.

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