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Amnesty International: Japan richtet auch psychisch kranke Todeskandidaten hin

Am heutigen Donnerstag veröffentlichte Amnesty International einen Bericht, laut dem Japan psychisch erkrankte Häftlinge hinrichten lassen würde. Die Häftlinge wären Todeskandidaten, die Jahrzehntelang in Einzelhaft sitzen würden und erst am Tag der Hinrichtung vom Vollzug der Strafe erfahren würden.

Dieses Vorgehen von Seiten der Strafvollzugsbehörden könne schwerwiegende psychische Erkrankungen hervorrufen. Dabei bezieht der Bericht sich auf fünf Inhaftierte, die Amnesty International aber nicht selbst hat sprechen können, sondern sich dabei auf medizinischen Unterlagen bezieht.

Aus den medizinischen Berichten und Gesprächen mit Angehörigen schließt die Organisation die psychische Erkrankung der Todeskandidaten. Insgesamt warten in Japan 102 Inhaftierte in den Todeszellen.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, International
Quelle: www.rp-online.de
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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2009 20:33 Uhr von W.Marvel
 
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Als ich die Überschrift der Quelle sah, dachte ich zuerst an Euthanasie. Ich hoffe mit meiner Überschrift nicht den gleichen Gedanken beim Lesen hervorgerufen zu haben, falls doch, täte es mir leid.
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10.09.2009 20:44 Uhr von Aether
 
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Doch hast du. Überschrift suggeriert was falsches. !
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10.09.2009 20:48 Uhr von W.Marvel
 
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@Aether: ok - und was genau?
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10.09.2009 21:00 Uhr von Mancman22
 
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Ich habe nach dem Lesen der Überschrift auch hineininterpretiert, dass man in Japan Häftlinge AUFGRUND ihrer psychischen Krankheit hinrichtet...
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10.09.2009 21:01 Uhr von Andreas-Kiel
 
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naja, die werden ja erst psychisch krank. Ich hatte auch erst gedacht, daß Inhaftiere, psychisch Kranke hingerichtet werden.
Im Text steht dann aber, daß sie durch das Vorgehen generell bei Todesstrafen (was wirklich ziemlich unmenschlich und unakzeptabel ist) erst psychisch krank werden.

Das amerikanische Prinzip, indem psychisch Kranke erst "gesundgepflegt" werden, damit man sie dann hinrichten kann, ist aber auch nicht viel menschlicher.

Wenn einer die Todesstrafe verdient hat, soll er es erfahren und zeitnah hingerichtet werden anstatt erst 10 oder 20 Jahre im Bau zu sitzen.

Eigentlich bin ich aber sowieso eher gegen die Todesstrafe (obwohl so einige sie sicherlich verdient hätten).
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10.09.2009 21:17 Uhr von Inai-chan
 
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also: könnt ihr lesen?
es steht in der überschrift doch nur
das auch psychisch kranke hingerichtet statt nur in ne anstallt eingewiesen zu werden und wegen ihrer krankheit eine mildere strafe zu erhalten
was ich persönlich gut finde

wenn ein lad die todesstrafe vollzieht dann bitte alle fair behandeln
jemand der pschisch labil ist und dafür menschen umbringt und nur weil er krank ist am leben bleiben darf, finde ich scheisse
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10.09.2009 21:17 Uhr von W.Marvel
 
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Der News-Checker war: so freundlich meine Überschrift zu ändern. Falls es immer noch zu Missverständnissen kommt, tut mir das leid, aber der Platz in der Überschrift ist auch nicht groß genug, um es noch genauer zu formulieren.
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10.09.2009 22:06 Uhr von tai_pan
 
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Wenn ein Land schon meint: umbedingt Schwerverbrecher hinrichten zu müssen, dann sollten sie zumindest so gnädig sein, das Urteil zeitnah zu vollstrecken und nicht die Todeskanidaten 20 Jahre in ihrer Zelle verrückt werden lassen.
Die Todesstrafe ist nicht human, aber noch Jahrzehnte darauf warten zu müssen, ist meiner Meinung nach pervers.
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11.09.2009 00:09 Uhr von W.Marvel
 
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@Sir.Locke: Deine Eweifel hätte ich bezogen auf diese 6 Stunden auch.

Die Gründe für die möglichen psychischen Erkrankungen liegen wohl eher in der langen Einzelhaft und dem Unwissen, ob die jeweilige Nacht nicht auch die letzte Nacht ist.
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11.09.2009 00:34 Uhr von dj_seeyaonbeach
 
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Wenn: ich zehn Jahre in Haft wäre, hätte ich wahrscheinlich auch psychische Störungen ..
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11.09.2009 00:39 Uhr von fallobst
 
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@ tai_pan: wieso sollte man sich irgendwelchem abschaum von mördern gnädig verhalten? weil wir alle geistig umnachtete pseudo-gutmenschen sind?

aber davon abgesehen, gibt es sicherlich eine frist, in der man das urteil anfechten kann, weil neue beweise auftauchen oder ähnliches.

und pervers finde ich übrigens diese anteilnahme mit den tätern unter totaler ausblendung der opfer (und damit meine ich nicht nur die vergewaltigten und/oder ermordeten).

wenn ich schon worte höre wie "gnädig", "unmenschlich" usw.
man kann ja mit worten alles schön-reden und sich ach so zivilisiert geben. aber nur bis man die rechnung in form eines ermordeten verwandten oder freundes präsentiert bekommt. denn am zahltag entpuppen sich diese schönen reden als das, was sie wirklich sind, nämlich leere worte realitätsfremder schwätzer...
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11.09.2009 00:47 Uhr von willi_wurst
 
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hust: jeder der dort (hoffentlich zu recht) zum tod verurteilten, hat sich das selber zuzuschreiben. es ist ja nicht so, das die täter nicht gewusst hätten, das es in japan die todesstrafe gibt.

ich möchte mir nicht ausmahlen was die täter mit ihren opfern angestellt haben, falls diese das überhaupt überlebt haben.

mir ist es wurst, ob die krank oder gesund sterben...
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11.09.2009 08:23 Uhr von Totes_Fleisch
 
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@sir.locke: Hehe, dir scheint als Einzigem der komische Sachverhalt aufgefallen zu sein. Schon merkwürdig, sich über die paar verbleibenden Stunden einer sich möglicherweise entwickelnden psychischen Erkrankung aufzuregen... ;-)

AI sollte sich lieber gegen die Todesstrafe an sich engagieren, oder gegen die vorherige jahrelange Haftunterbringung.
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11.09.2009 09:01 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@Totes_Fleisch - Sir Locke: Die Idee, daß die paar Stunden bis zur Hinrichtung kaum ausreichen, eine psychische Krankheit auszulösen hatte ich auch erst.

Allerdings, wenn man dann etwas nachdenkt, stellt man fest, daß das jahrelange eingesperrt sein mit der täglichen Möglichkeit, hingerichtet zu werden, die Krankheit auslöst.

Ich denke Mal, daß man das auch gut nachvollziehen kann.
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11.09.2009 10:04 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@fallobst: dass problem ist, dass für sagen wir mal 10 hingerichtete menschen ein unschuldiger über die wupper gehen musste.

und das wohlgemerkt ohne dass die hinrichtungen irgendeinen nutzen bringen. weder bringen sie das/die opfer zurück noch ist sonstwem in irgendeiner form geholfen.

das einzige argument für die todesstrafe ist rache. und die sollte kein argument sein. zumindest nicht bei charakterlich gefestigten menschen.
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11.09.2009 11:33 Uhr von Totes_Fleisch
 
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@Andreas-Kiel: Äh, lies bitte meinen Beitrag noch einmal genau durch... ;-)

Es geht um die Nachricht an dem Tag, an dem man sterben soll. Diese solle eine psych. Krankheit auslösen, was da wohl kaum noch ins Gewicht fallen sollte.
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11.09.2009 11:48 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@Totes_Fleisch: Andreas-Kiel hat da schon recht ... die leute erfahren einen tag vorher WANN sie hingerichtet werden.
DASS sie hingerichtet werden wissen sie die ganze zeit.

und die tatsache dass es jeden tag ohne vorwarnung soweit sein kann verschärft den psychischen druck vermutlich nur noch zusätzlich.

wie man es auch dreht und wendet ... die todesstrafe ist und bleibt barbarisch.
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11.09.2009 12:11 Uhr von W.Marvel
 
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@totes Fleisch: In der News steht nirgendwo, das es um eine psychische Erkrankung geht, die am Tag der Hinrichtung durch die Änkündigung derselben entsteht.

Entweder verstehst Du den Text absichtlich für einen billigen Gag falsch, oder Du hast Probleme Texte zu verstehen.
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11.09.2009 12:52 Uhr von Totes_Fleisch
 
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@W.Marvel: Habe es tatsächlich falsch gelesen. Kann aber passieren und ist kein Grund, mich gleich so blöd anzumachen.
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11.09.2009 16:08 Uhr von fallobst
 
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@ dr. gonzo: das erste und wichtigste argument für die todesstrafe ist, dass der mörder dann NIE wieder eine möglichkeit hat rauszukommen und noch mehr leid über unschuldige zu bringen. weder durch ausbruch noch durch bewährung.

"charakterlich gefestigten menschen"
so ein hochtrabender müll. das kann man immer leicht behaupten, wenn man davon nicht betroffen ist oder immer nur den täter im focus der fürsorge hat.

und wieso sollte den angehörigen und freunden des opfers rache verwehrt bleiben? mit welchem recht sprichst du ihnen das ab?
und damit wir uns nicht falsch verstehen, mit rache meine ich die gewissheit, dass der täter tot ist. ich meine damit keine lynchjustiz.
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11.09.2009 16:22 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@fallobst: "das erste und wichtigste argument für die todesstrafe ist, dass der mörder dann NIE wieder eine möglichkeit hat rauszukommen und noch mehr leid über unschuldige zu bringen."

das kriegt man auch anders hin. dieses argument ist also hinfällig.

"so ein hochtrabender müll. das kann man immer leicht behaupten, wenn man davon nicht betroffen ist oder immer nur den täter im focus der fürsorge hat."

na dei müll ist auch nicht besser. und meine fürsorge gilt in erster linie den unschuldigen. eine gruppen von leuten für die du offenbar nicht das geringste interesse aufbringst.

"und wieso sollte den angehörigen und freunden des opfers rache verwehrt bleiben? mit welchem recht sprichst du ihnen das ab?"

es gibt kein solches recht. von daher kann ich ihnen auch nichts absprechen.
unser rechtsystem sieht vor, dass weitere straftaten verhindert werden und täter (wenn möglich) reintegriert werden sollen. und genau so sollte es auch sein.
wenn du auf rache stehst, warum gehst du nicht nach albanien? da würdest du deine helle freude haben ..

"und damit wir uns nicht falsch verstehen, mit rache meine ich die gewissheit, dass der täter tot ist. ich meine damit keine lynchjustiz."

na prima, die bürde des tötens soll also auch noch ein unbeteiligter auf sich nehmen.
hast du eigentlich mal darüber nachgedacht wie henker unter diesem system leiden müssen? vermutlich nicht.
und komm mir nicht mit "tja, beruf verfehlt" .. henker sind in den allermeisten fällen normale justizangestellte.
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11.09.2009 16:51 Uhr von fallobst
 
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@ dr gonzo: "das kriegt man auch anders hin. dieses argument ist also hinfällig."
nicht für die angehörigen des opfers und eventuellen zeugen der tat. sie haben meist angstzustände, ausgelöst durch die tatsache, dass der mörder noch lebt und somit noch immer eine kleine, aber reelle chance hat ihnen selbst oder ihren kindern, eltern etc. etwas anzutun. diese zusätzlichen opfer, denen kaum ein gericht gerechtigkeit zuspricht, finden nur ihre ruhe, wenn der mörder tot ist.

mörder sollen nicht integriert werden. wieso sollten sie eine möglichkeit haben, die ihren opfern verwehrt geblieben ist.

und was die henker angeht: das ist ein job, den leute bekommen, die sich dafür bewerben. da wird niemand zwangsrekrutiert oder dergleichen. oder so sollte man es zumindest handhaben. es gibt genug menschen, die als soldaten in fremden ländern bereit sind zu töten, und das sogar in der ungewissheit, ob es gerecht ist. da sollten sich doch leute finden lassen, die rechtskräftig verurteilte mörder per knopfdruck aus unserer welt befördern.

und es kann natürlich zu unrecht verurteilte menschen geben. aber es ist halt eine abwägung zwischen dieser möglichkeit und der linderung des psychischen schadens der angehörigen etc. (wie oben bereits erläutert). wie ich mich bei der abwägung entschieden habe, kannst du dir ja bereits denken.
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11.09.2009 17:14 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@fallobst: "nicht für die angehörigen des opfers und eventuellen zeugen der tat. sie haben meist angstzustände, ausgelöst durch die tatsache, dass der mörder noch lebt und somit noch immer eine kleine, aber reelle chance hat ihnen selbst oder ihren kindern, eltern etc. etwas anzutun. diese zusätzlichen opfer, denen kaum ein gericht gerechtigkeit zuspricht, finden nur ihre ruhe, wenn der mörder tot ist."

diese geschichte ist von vorne bis hinten blödsinn. eine völlig surreale situatin die du da konstruierst .. hat mit der realität nichts zu tun.
und selbst wen .. willst du ernsthaft plädieren dass man einen menschen tötet aufgrund der völlig irrationalen ängste von anderen menschen? lächerlich.

"mörder sollen nicht integriert werden. wieso sollten sie eine möglichkeit haben, die ihren opfern verwehrt geblieben ist."

unser rechtsystem sagt sie sollen reintegriert werden.
und deine "auge um auge" mentalität zeigt nur wie wenig du deine denkmurmel einsetzt bevor du dich äußerst:
mörder sollen also umgebracht werden. und diebe? willst du die bestehlen? oder gewalttäter verprügeln? vergewaltiger missbrauchen?

"und was die henker angeht: das ist ein job, den leute bekommen, die sich dafür bewerben. da wird niemand zwangsrekrutiert oder dergleichen"

erst informieren, dann posten!

"es gibt genug menschen, die als soldaten in fremden ländern bereit sind zu töten, und das sogar in der ungewissheit, ob es gerecht ist."

ein soldat darf keinen gefesselten unbewaffneten gegner töten du genie.
und der henker weiss genausowenig ob sein opfer schuldig ist.

"da sollten sich doch leute finden lassen, die rechtskräftig verurteilte mörder per knopfdruck aus unserer welt befördern."

yea, lynchen ist cool. ich wette du ständest sofort bereit um diese welt ein stück gerechter zu machen.

"und es kann natürlich zu unrecht verurteilte menschen geben. aber es ist halt eine abwägung zwischen dieser möglichkeit und der linderung des psychischen schadens der angehörigen etc. (wie oben bereits erläutert)."

nur damit ich dich richtig verstehe .. du wägst ab zwischen dem leben eines unschuldigen und dem (von dir frei erfundenen) psychischen leid der angehörigen. und du entscheidest dich gegen das leben des unschuldigen?

ich meine .. was soll man dazu noch sagen? das ist so hochgradig asozial, da fehlen mir echt die worte ....
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11.09.2009 18:33 Uhr von fallobst
 
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@ drgonzo: "und deine "auge um auge" mentalität zeigt nur wie wenig du deine denkmurmel einsetzt bevor du dich äußerst:
mörder sollen also umgebracht werden. und diebe? willst du die bestehlen? oder gewalttäter verprügeln? vergewaltiger missbrauchen?"

wüsste gern wann ich das in der form behauptet hätte.

ein mörder darf in unserer gesellschaft keinen platz haben. ich habe nichts von foltern oder dergleichen gesagt. die angemessene strafe für einen mörder ist der gewaltsame tod. wieso sollte der mörder denn eine 2. chance bekommen? unser rechtssystem wurde auch nur von menschen begründet und ständig erweitert. es sollte wieder mehr der schutz der menschen im vordergrund stehen.


"diese geschichte ist von vorne bis hinten blödsinn. eine völlig surreale situatin die du da konstruierst .. hat mit der realität nichts zu tun."

und nein die angstzustände sind nicht ausgedacht. aber dass du dir das nicht mal ansatzweise vorstellen kannst, verwundert mich dennoch. glaubst du die zeugen solch einer tat gehen dann gemütlich nach hause schließen mit dem erlebten einfach so ab, als wäre es bloß ein schlechter traum gewesen? wer von uns beiden ist hier naiv? wie kommt es, dass vergewaltigungsopfer teilweise ihr leben lang unter der angst leiden und kaum aus dem haus gehen und schlimmeres? aber das hab ich mir bestimmt auch nur ausgedacht, was?

hier mal ein kurzer artikel, wie sich bereits "harmlose" einbrüche auf die psyche der opfer auswirken. und dabei geht es nur um "wertlose", materielle dinge:
http://diepresse.com/...


"und selbst wen .. willst du ernsthaft plädieren dass man einen menschen tötet aufgrund der völlig irrationalen ängste von anderen menschen? lächerlich."

der mörder soll getötet werden, weil er einen mord begangen hat, ich dachte, das wäre klar. ich habe mit den angstzuständen lediglich ZUSÄTZLICH begründen wollen, warum ich die todesstrafe für sinnvoll halte.


"ein soldat darf keinen gefesselten unbewaffneten gegner töten du genie."

bei den soldaten ging es mir nur darum aufzuzeigen, dass es genung menschen mit der bereitschaft aus legitimen gründen zu töten (die nicht umbedingt in jedem menschen innewohnt) gibt, die somit den beruf des henkers ergreifen könnten.


"nur damit ich dich richtig verstehe .. du wägst ab zwischen dem leben eines unschuldigen und dem (von dir frei erfundenen) psychischen leid der angehörigen. und du entscheidest dich gegen das leben des unschuldigen?"

es gibt die kleine möglichkeit, dass ein unschuldiger dabei ist, zweifellos. genauso wie die tatsache mit dem lebenslangen leid der angehörigen und freunde des opfers. nur weil du dir nicht vorstellen kannst, dass sie leiden (wer ist jetzt hier asozial?????), heißt das nicht, dass sie nicht dennoch lebenslang leiden.

ich habe gesagt es ist ein abwägung, eine schwierige sogar. aber weiterhin eine abwägung. du kannst das nicht verneinen. ich habe keine lust dir die worte im mund zu verdrehen oder die tatsachen zu meinen gunsten zu verbiegen, denn sonst hätte ich diese abwägung sicherlich nicht erwähnt.

ps: deine billige polemik kannst du für dich behalten. das untergräbt nur deine argumente...
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11.09.2009 20:18 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@fallobst: "die angemessene strafe für einen mörder ist der gewaltsame tod."

wer sagt das? ist das so eine art naturgesetz von dem ich noch nie gehört habe? oder hast du einfach in deiner selbstherrlichkeit entschieden dass es so sein soll?

"es sollte wieder mehr der schutz der menschen im vordergrund stehen."

jahaaa .. die todesstrafe schützt die menschen. deswegen haben die usa ja auch so niedrige kriminalitätsraten. gutes argument!

"glaubst du die zeugen solch einer tat gehen dann gemütlich nach hause schließen mit dem erlebten einfach so ab, als wäre es bloß ein schlechter traum gewesen?"

nein, ich bezweifele nur dein märchen von den angehörigen deren leiden plötzlich verschwindet, weil der täter umgebracht wurde.

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