10.09.09 20:35 Uhr
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Mäuse wurden im Labor zum Schweben gebracht

Im Auftrag der NASA bauten Wissenschaftler nun eine Vorrichtung, in der mit Hilfe von supraleitenden Magneten Mäuse zum Schweben gebracht werden. Der Magnet ist stark genug, das Wasser in einem lebenden Tier bei Zimmertemperatur in einem 6,6 Zentimeter weiten Raum schweben zu lassen.

Eine Maus wurde einem oben und unten durchlässigen Käfig gehalten. So konnte sie Luft und Nahrung bekommen und sich ihrer Exkremente entledigen. Die Mäuse gewöhnten sich schon nach wenigen Stunden an die Schwerelosigkeit, die starken magnetischen Felder führten zu keinen Schäden.

Die Erkenntnisse der Studie könnten Menschen mit Knochenschwund helfen. Reduzierte Schwerkraft über einen längeren Zeitraum wirkt der Krankheit entgegen. Die Studie soll auch helfen, Mittel gegen körperliche Schädigungen zu finden, die die Schwerelosigkeit im Weltall bei Astronauten verursacht.


WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Forschung, Maus, Labor, Schwerelosigkeit
Quelle: www.livescience.com

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2009 21:19 Uhr von 1001_Schlacht
 
+22 | -1
 
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Ja ja: Die Mäuse experimentiern mal wieder mit UNS rum! 42 halt!!
xD

ne im Ernst. Tolle Sache. Mal schauen was die Zukunft da noch bringt. Langzeitschäden etc. Auf jedenfall interessante Technik. Vllt gibts ja in ein paar Jahren schon Transportröhren. Einfach ein paar PADS aufkleben und los gehts. Cool wärs schon ;)
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10.09.2009 21:28 Uhr von Python44
 
+17 | -4
 
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Viel spannender: ist der nicht erwähnte Umkehrschluß: damit könnte man künstliche Schwerkraft in Raumschiffen ermöglichen, ohne aufwendige Rotationsmechanismen.
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10.09.2009 21:33 Uhr von 1001_Schlacht
 
+6 | -3
 
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Funktionierts auch andersrum?!?! theoretisch müsste ich doch dann in der Schwerelosigkeit ein so starkes Feld erzeugen können das die Schwerkraft wiederherstellt...
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10.09.2009 21:43 Uhr von 1001_Schlacht
 
+9 | -0
 
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Ist natürlich klar: das unsere Technik im Moment noch nicht im Stande ist mit solchen Massen an Energie ein Raumschiff im Weltall zu versorgen aber wir haben ja "ZEIT" ;)
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10.09.2009 22:02 Uhr von CrazyWolf1981
 
+4 | -9
 
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Interessant: die Mäuse haben sich in paar Stunden angepasst. MEnschen werden Jahre lang darauf trainiert. Eigentor für den angeblich überlegenen Menschen ;)
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10.09.2009 22:30 Uhr von Beergelu
 
+8 | -1
 
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@ 1001_Schlacht: -"theoretisch müsste ich doch dann in der Schwerelosigkeit ein so starkes Feld erzeugen können das die Schwerkraft wiederherstellt..."

Kann man leider nicht. Denn der Effekt hat nichts mit der Schwerkraft zu tun, bzw. hebt sie sogar auf.
Hier kann man sich das eher so vorstellen, dass das Objekt, an jedem einzelnen Atom an den Magnetfeldlinien aufgehangen
wird. (Mal ganz einfach ausgedrückt).
Der Effekt nennt sich Diamagnetismus, falls du da mehr drüber lesen willst. (Grundlage ist, dass in jeder Materie ein Magnetfeld induziert werden kann). Aber ein Physiker kann dir da bestimmt weiter helfen als ich.

@CrazyWolf1981:
-"die Mäuse haben sich in paar Stunden angepasst. MEnschen werden Jahre lang darauf trainiert. Eigentor für den angeblich überlegenen Menschen ;)"

Damit ist wohl eher gemeint, dass die Mäuse sich an den Zustand der Schwerelosigkeit "mental" gewöhnt haben, da es ja eine für sie total unbekannte Umgebung ist.
Der Mensch hingegen gewöhnt sich da viel schneller um, da er sich der Schwerelosigkeit bewusst ist.
Oder bist du in deiner misanthrophischen Weltsicht etwa davon ausgegangen, dass sich der gesamte Metabolismus der Mäuse auf die Schwerelosigkeit einstellt?
Der hat nämlich die gleichen Probleme wie wir. (Verteilung der Körperflüssigkeiten,degeneration der Muskeln und Knochen,...)
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10.09.2009 23:18 Uhr von w0rkaholic
 
+2 | -0
 
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@Beergelu: Ist es nicht so, dass sich der diamagnetische Körper, in diesem Fall die Maus, vom unten angebrachten Feld abstößt? Wenn ja, dann könnte man in der Schwerelosigkeit den gleichen Effekt erreichen, man erzeugt das Feld jedoch von der "Decke" des Raumschiffs aus, die Personen würden von der Decke abgestoßen und man hätte eine Art Schwerkraft - so zumindest meine Theorie...
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10.09.2009 23:38 Uhr von Beergelu
 
+3 | -0
 
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@w0rkaholic: Ja, das wäre theoretisch wohl möglich.
Das wollte ich auch nicht ausschließen, sondern nur darlegen, dass es sich hierbei nicht um "Antigravitation" handelt, bevor sich hier wieder Ufojünger und Verschwörungstheoretiker fälschlicherweise bestätigt führen.

Allerdings würden bei der praktischen Anwendung größere Probleme auftreten.
Das Energieproblem wird sich davon sicherlich noch am leichtesten lösen lassen wird.
Weiter Probleme sind die Kühlung für die Supraleiter und vor allem für die Auswirkung des Magnetfeldes auf die Struktur des Raumschiffes.
Dann tritt dabei bestimmt auch noch elektromagnetische Strahlung auf, die auch abgeschirmt werden muss.
(Bei dem kleinen Versuchsaufbau sind das ja noch keine großen Probleme, aber wenn man das vergrößert nimmt der Aufwand exponentiell zu).
Aber als unlösbar würde ich die Probleme dabei nicht sehen.
(Wie gesagt, ich bin kein Physiker und weiß nicht, ob es da noch andere Probleme gibt^^)
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10.09.2009 23:40 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -7
 
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meine theorie: ist die, dass elektromagnetische felder schädlich für den menschlichen organismus sind, wenn diese bestimmte grenzwerte überschreiten.

deshalb gehört zumindest dieser nutzbare teil, wie in der neuesten neuigkeit dargestellt, in die tonne und klappe zu.
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11.09.2009 01:04 Uhr von Shedao Shai
 
+2 | -1
 
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@hofn4rr: elektromagnetische felder aha... licht? uv? mikrowellen? radio? was denn genau? tut mir leid ich kann diesen extrem ungenauen begriff einfach nicht austehen^^ vor allem wegen dieser ganzen todes-strahlung-auf-dem-dach diskussion. es kommt eben nicht nur auf die strahlungsmenge an, sondern auch auf die wellenlänge. in diesem fall handelt es sich aber um ein rein magnetisches feld, wovon nach akuteller lehrmeinung keine gefahr ausgeht (für radiowellen gelten zumindest in vielen bereichen grenzwerte). naja vielleicht kann man in diesen experimenten nicht nur erkentnisse über knochenschwund, sondern auch über die wirkungs extremer magnetfelder auf lebewesen gewinnen.
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11.09.2009 02:23 Uhr von miramanee
 
+0 | -6
 
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Ach die dummen Menschen wieder. Da hat mal ein kluger Wissenschaftler entdeckt, dass man mit Supraleitern die Gravitation austricksen kann und somit wird auf diesem Level danach geforscht diese elementare Größe zu überlisten.

Wenn man sich erst einmal etwas eingeredet hat, ist es schwer sich davon zu lösen. Darum mag ich Einstein auch so sehr. Der hat es geschafft den Menschen mit einer einfachen Wahrheit davon abzulenken wie das Universum wirklich funktioniert.
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11.09.2009 03:00 Uhr von ploeppeldi
 
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@ hofn4rr: Physik: Failed

Tolle Sache, auch schön mit der Überlegung zur Lebensverbesserung von von Knochenschwund betroffenene Personen. Nur leider schwer umsetzbar da unglaublich teuer,
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11.09.2009 08:58 Uhr von marshalbravestar
 
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jaja: ungeährlich ....wie immer am anfang will gar nicht wissen was als nächstes kommt wenn die sowas können dann will ich nicht wissen was die sonst so können ...man sagt die technologien die uns präsentiert werden sind 10 jahre alt !!!



schwerkraft ??? ach das konnten doch schon die "haunebu" prototypen
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11.09.2009 10:46 Uhr von FirstBorg
 
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@Shedao Shai: Ganz streng genommen handelt sich bei uv etc. um Elektromagnetische Wellen :) Aber statische EM Felder kann es nicht geben, jedenfalls nicht in eigenständiger kombination. Das ginge nur wenn man von einander unabhängige E und M Felder aufbaut, aber die hätten im Gegensatz zur EM Welle des Lichtes nichts miteinander zu tun.

@hofn4rr
Und worauf stützt sich deine Theorie? Bild?

@marshalbravestar
jau...haunebu... scho recht....
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11.09.2009 10:51 Uhr von zeitgeist
 
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Schwerkraftfelder in der Raumfahrt: (Beergelu)
"Weiter Probleme sind die Kühlung für die Supraleiter"
Ich denke, dass die Kühlung im Vakuum des Weltalls nicht unbedingt das größte Problem darstellt. Immerhin haben wir bei genügend Abstand zu Sonnen nur 3 Kelvin Hintergrundstrahlung.

"und vor allem für die Auswirkung des Magnetfeldes auf die Struktur des Raumschiffes."
Wasserfreie Kunststoffe sollten auch das Problem lösen können.

"Dann tritt dabei bestimmt auch noch elektromagnetische Strahlung auf, die auch abgeschirmt werden muss."
Magnetisch Sensible Komponenten zu isolieren ist denke ich auch eine überwindbare Herausforderung.
Ich sage nicht es ist einfach, aber denkbar :D

@Shedao Shai
Hier ist aber von einem lokal begrenzten elektromagnetischen Nahfeld (im Sinne von Kombination von Elektrostatik und Megnetostatik) die Rede, nicht von einer sich ausbreitenden elektromagnetischen Welle.
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11.09.2009 10:54 Uhr von Shedao Shai
 
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@miramanee: es wurd zwar schon öfters hier erwähnt aber egal:
dieser versuch hat genausowenig mit antigravitation oder gravitationsabschirmung zu tun wie der auftrieb im wasser!
ich bin mir nicht ganz sicher ob du auch podkletnov ansprichst, aber dessen versuch konnte nie reproduziert werden...
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11.09.2009 11:02 Uhr von FirstBorg
 
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@zeitgeist: Was die kühlung im All angeht.... du übersiehst, das es im All kein Medium gibt das die Wärme aufnehmen kann. Wenn die Wärme also nicht direkt in Lichtumgewandelt wird das abgestrahlt werden kann, braucht man dennoch irgendwelche Kühlvorrichtungen.
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11.09.2009 11:04 Uhr von Shedao Shai
 
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@zeitgeist: wo steht etwas von einem elektromagnetischen feld? ich les in der quelle nur von magnetfeldern.
elektromagnetische wechselfelder bewegen sich immer mit lichtgeschwindigkeit, da gibt es keine lokalen grenzen.
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11.09.2009 11:51 Uhr von zeitgeist
 
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Kühlung und Elektromagenetismus: @FirstBorg
das mit Wärmeableitung ist klar, aber die Wärmeabstrahlung vereinfacht das Kühlproblem doch um einiges.

@Shedao Shai
der Einfacheit halber sprechen wir von klassischer Elektrodynamik und nicht von relativistischer bzw.
Quantenelektrodynamik, ok?
Da die (ich zitier mal Wikipedia) "Abstrahlung elektromagnetischer Wellen in der Elektrostatik vernachlässigt [wird]", beschränkt sich die "Beschreibung des elektromagnetischen Feldes [...] hier also auf das Nahfeld."
http://de.wikipedia.org/...

"elektromagnetische wechselfelder bewegen sich immer mit lichtgeschwindigkeit"
jupp.
"da gibt es keine lokalen grenzen"
doch, da sie sich mit c, aber innerhalb des Nahfeldes bewegen (Abstrahlung vernachlässigt).
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11.09.2009 11:54 Uhr von zeitgeist
 
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vergessen: "wo steht etwas von einem elektromagnetischen feld"
1. Satz:
"Scientists have now levitated mice using magnetic fields."
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11.09.2009 12:21 Uhr von JesusSchmidt
 
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"magnetic fields": da steht nix von "elektro". :)
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11.09.2009 12:25 Uhr von FirstBorg
 
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magneto: Apropos magnetfelder... ihr kennt ja magneto aus X-men... wusstet ihr, das wenn sich magneto bewegt, aus ihm elektro wird? :)
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11.09.2009 12:58 Uhr von br666
 
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Na also. Ein Antigrav-Projektor.
Wie bei Perry Rhodan.
Wie geil!
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11.09.2009 13:02 Uhr von Shedao Shai
 
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@zeitgeist: die wikipedia ist da ein wenig ungenau^^ in der elektrostatik gibt es logischerweise keine elektromagnetischen wechselfelder und somit keine abstrahlung von radiowellen, klar. das nahfeld besteht aus einem magnetfeld und einem elektrischen feld auch richtig. aber es existiert keine kopplung und erst diese macht den ganzen kram ja zu den ach so bösen elektromagnetischen feldern (sprich licht).
genau wegen diesen sprachlichen missverständnissen kann ich den begriff "elektromagnetische felder" im zusammenhang mit strahlenbelastung auch nicht leiden. bei mikrowellen und radiowellen weiß man einfach besser was sache ist.
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11.09.2009 13:08 Uhr von br666
 
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Hmm, eigentlich ging es in dem Bericht ja um die Aufhebung der Schwerkraft und nicht um die künstliche Herstellung dieser im schwerelosen Raum.

Ersteres hätte natürlich ungeahnte Möglichkeiten zur Folge: Z.B. könnten sich Fahrzeuge durch die (teilweise, oder vollständige) Aufhebung der Schwerkraft viel leichter fortbewegen. Das würde bedeuten, das man eine Unmenge an Energie einsparen könnte.
Der Transport schwerer Gegenstände würde sich enorm erleichtern, usw.
Hier liegt der eigentlich größte Vorteil der ganzen Geschichte!

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