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Journalist: Zuwanderung gescheitert - Sozialstaat nicht mehr tragbar

Der amerikanische Journalist Christopher Caldwell hat über ein Jahrzehnt die Geschichte der Zuwanderung in Europa recherchiert. Am 10. September 1964 wurde der Portugiese Armando Rodrigues als der ein millionste Gastarbeiter in Deutschland begrüßt. Doch laut Caldwell war dies kein Grund zum feiern.

Denn, so Caldwell, der wirtschaftliche Nutzen der Fremdarbeiter war nur kurzfristig, während soziale und kulturelle Umwälzungen in Folge der Masseneinwanderung massiv und dauerhaft seien. Die Gründe für das Scheitern der Zuwanderung sieht der Autor in der Vergangenheit.

Das die Zuwanderer ihre kulturellen Gewohnheiten beibehalten würden, erschien damals als völlig bizarrer Gedanke, so Caldwell. Der "Wohlfahrtsstaat", so der Journalist weiter, sei Aufgrund der extremen Belastungen durch die Zuwanderer und das Zusammenwachsen der EU nicht mehr zu halten.


WebReporter: youhateme
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Journalist, Zuwanderung
Quelle: www.welt.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2009 13:28 Uhr von youhateme
 
+1 | -0
 
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Da kommen schwere Zeiten auf Deutschland und Europa zu. Die Verantwortlichen von damals und heute haben ihr Schäfchen längst im Trockenen.
Einen verantwortungsvollen Umgang mit Zuwanderung hat es nie gegeben.

Das kann man von Politikern aber auch nicht erwarten, die in teuren Vororten wohnen und ihre Kinder auf Privatschulen schicken.

Paradoxerweise will man wohl nicht das die eigenen Kindern mit Zuwanderer-Kindern in einer Klasse sitzen.
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10.09.2009 13:50 Uhr von Tropan01
 
+24 | -8
 
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Zuwanderer oder Schmarotzer ? Ich finde viele Ausländer lassen sich sehr wohl Integrieren auch Kulturell und solange sie Ihre Traditionen und familiären werte haben sollen sie die auch erhalten weil in Deutschland gibt es sowas ja kaum noch also wft sollen sie sich Anpassen ?

vll Sind aber auch die gemeint die denken sie kommen hier ins Paradies machen ne welle leben vom Staat vermöbeln Polizisten und Zünden Autos an
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10.09.2009 14:03 Uhr von StayRussian
 
+10 | -3
 
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Das ist ja meistens so dass das Handeln von Politikern und deren Fehler nach einigen Jahren kenntlich gemacht werden und alle sie streiten ab, dass sie jemals soetwas vermutet hätten oder davon wussten... (Beispiel Atommüll)
Ich denke auch, dass es einen großen Umbruch geben wird und unsere (im großen und ganzen) inkompetenten Behörden werden nichts tun...das können sie auch nicht!
Nichts gegen kulturelle Vielfalt, aber wenn man sie nicht kontrollieren kann, dann sollte man vllt über Veränderungen nachdenken...
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10.09.2009 14:26 Uhr von fuxxa
 
+14 | -3
 
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Vielleicht sollte man sich einfach Amerika als Vorbild nehmen. Die meisten haben ja nichts dagegen, wenn es z.B. hier in Berlin ein türkisches, italienisches oder viertnamesisches Viertel gibt...ähnlich wie Chinatown in New York. Da können sie ja dann auch ihre eigene Kultur und Sprache ausleben. In amerikanischen Städten wie Miami oder New York spricht auch fast die Hälfte der Einwohner kein English, sondern Spanisch oder was anderes. Der deutsche Staat ist aber dran schuld, wenn er sich abzocken lässt und Sozialleistungen vergibt, die er sich nicht leisten kann und Leute anlockt, die das ausnutzen. Auf der anderen Seite dürfen sich die Ausländer dann aber auch nicht darüber aufregen, wenn sie aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse oder wegen ihrer Relegion keinen Fuß in deutschen Unternehmen fassen und weiterhin Pizza oder Döner verkaufen müssen...
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10.09.2009 14:29 Uhr von Clever_2009
 
+9 | -1
 
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@ GayfredJudokusSpuack: Da hast da aber Glück gehabt mit deinen Schweizerfahrungen, denn die Schweizer sind in der Regel Deutschen gegenüber gar nicht positiv eingestellt. Sie nervt
doch schon der Grenzverkehr der Menschen die in Deutschland wohnen und in der Schweiz arbeiten. Mal abgesehen davon das wir unsere Probleme nicht einfach mit Mauern und Selbstschussanlagen lösen können. Die Leute aus Afrika etc.lassen sich auf Dauer auch nicht mit einem "Apfel und bisschen Brot" abspeisen. Denn wenn das Wohlstandsgefälle weiter wächst kracht es irgendwann mal ganz gewaltig.
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10.09.2009 14:36 Uhr von midnight_express
 
+21 | -3
 
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Ich warte jetzt auf bestimmte User: Die dann wieder, ohne Beweise, behaupten, welche wirtschaftlichen Vorteile wir von "bestimmten" Migranten haben.

"Der "Wohlfahrtsstaat", so der Journalist weiter, sei Aufgrund der extremen Belastungen durch die Zuwanderer und das Zusammenwachsen der EU nicht mehr zu halten."

Lieber Mister Caldwell,
würden sie dies der Regierung auch mal sagen?
Vielen Dank!
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10.09.2009 15:07 Uhr von hofn4rr
 
+13 | -1
 
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@BastB: >>Gastarbeiter hätte Gäste bleiben müssen und nach einer gewissen Zeit wieder in ihr Land zurückgeschickt werden müssen. Man hat damals viele Fehler gemacht.<<

genau das geschah ja auch anfangs, bis die muselmanische einwandererfraktion kam.

die meisten gastarbeiter aus italien blieben nicht hier, sondern sind nach getaner arbeit wieder nach hause.

was insbesondere türken betrifft, will ich natürlich nicht alle über einen kamm scheren.

auffallend dabei ist nur, dass sich stadttürken wesentlich von den landtürken unterscheiden.
letzere gibt es leider wenig, als positives beispiel.

p. s.
das der sozialstaat bald geschichte sein wird, liegt natürlich nicht nur an den bereicherern.

dieses geld/währungs/schuldensytem war von anfang an dazu verdammt in absehbarer zeit zu scheitern, mit all den gravierenden folgen, was sich bekennenderweise personen wie c. manson wünschten.

leider werden wir von einer kleinen clique regiert, die viel schlimmer als 10 mansons aufeinmal ist...
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10.09.2009 15:29 Uhr von quade34
 
+2 | -7
 
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Migranten: sind nun einmal hier und der Sozialstaat unterscheidet nur wenig. Eine Abschottung Europas von der übrigen Welt ist
nur unter einer Diktatur möglich, und das will sicher keiner. Wenn die verschiedenen Volksgruppen ihre eigenen Sitten und Gebräuche hier ausleben und sich ansonsten integrieren ist doch alles in Ordnung. Auch Deutsche im Ausland haben ihre eigenen Gemeinschaften und pflegen deutsches Brauchtum. Allerdings unter purer Integration in die jeweilige Gemeinschaft des Aufenthaltslandes. Da das bei verschiedenen Nationalitäten in Deutschland nicht so ist, könnte durch staatliches Handeln durchaus zum besseren gesteuert werden.
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10.09.2009 15:30 Uhr von selphiron
 
+4 | -22
 
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10.09.2009 15:46 Uhr von hofn4rr
 
+8 | -3
 
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@SamuelAdam: ein ernüchternder videobeitrag.

2300 euro hartz reich monatlich, inklusive unterkunft und nebenkosten.

p. s.
der mann wäre ja auch echt blöd, für seinen unterhalt selbst zu arbeiten, solange linke wie neoliberale volksverarscher den geduldsfaden der arbeitenden auf die probe stellen.
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10.09.2009 15:47 Uhr von rolf.w
 
+2 | -17
 
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10.09.2009 16:57 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -0
 
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Es bricht tatsächlich zusammen früher oder später: "Der "Wohlfahrtsstaat", so der Journalist weiter, sei Aufgrund der extremen Belastungen durch die Zuwanderer und das Zusammenwachsen der EU nicht mehr zu halten. "
Ja das meint der weil die sich immer mehr bzw. stärker vermehren als die Einheimischen und deren Arbeitslosenquoten vierzig Prozent beträgt. Das ist dann in der Tat nicht mehr haltbar.
Und das haben wir den Parteien zu verdanken die sich ausgerechnet am meisten einsetzen, so geben sie es jedenfalls vor, für den Wohlfahrsstaat.
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10.09.2009 17:01 Uhr von dinexr
 
+0 | -9
 
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Er hat ja nicht unrecht aber ich glaube kaum, dass in der Zuwanderung das größte Problem liegt :o
Zumals auch unter uns Deutschen genug Schmarotzer gibt.
Alles auf die Ausländer zu schieben, ist ein großer Fehler.

Vorallem wäre ich vorsichtig, einem Journalisten bei so einer Analyse Glauben zu schenken - ein Experte ist er sicher nicht :-)

Ich bin zwar auch kein Experte, aber ne Idee hätt ich da :
Wie wärs denn, wenn wir den Schmarotzern einfache keine Kohle mehr geben ? Nur noch denen, die arbeiten können und auch wollen ? (Zugegeben, das herauszufinden könnte sich als schwierig herausstellen, aber vlt. ists ja machbar ?).

Mal abgesehen davon, dass ich Schmarotzer auch nicht mag, muss ich aber rolf.w zustimmen.
Für so einen, ich sag mal, weit rechten Politiker wäre so ne Nachricht eig. Ideal, könnte er doch seine Unfähigkeit auf die böses Ausländer umschieben :-)
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10.09.2009 17:27 Uhr von Kappii
 
+1 | -6
 
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aha: ein amerikanischer Journalist. Soso, ich meine wenn wir unser Gesundheitssystem auf ein minimum reduzieren würden, würde es dem deutschen Staat wohl auch besser gehen.
Wenn ich in dem Artikel Europa durch USA und Portugiesen durch Mexikaner ersetzen würde...

Der gute Herr sollte mal lieber im eigenen Garten graben.
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10.09.2009 18:38 Uhr von fridaynight
 
+2 | -0
 
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2300 Euro monatlich? unglaublich was sich in Deutschland abspielt. Ganz zu schweigen von den Fällen damals mit "Mehmet" und den anderen Dingen auf Kosten der Steuerzahler. Dieser Kerl im Video hat 7 Kinder und die werden auch schön zu Extremisten erzogen und leben hier. Toller Multiplikator und keiner greift ein. Kinder ohne Ende und irgendwann bekommen wir die Packung.
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10.09.2009 19:10 Uhr von bluecoat
 
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..hätte Journalist Christopher Caldwell seine Hausaufgaben gemacht wüßter er das unsere derzeitige Regimespitze den Sozialstaat demontiert !
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10.09.2009 20:13 Uhr von rolf.w
 
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Leute !! Warum schimpft ihr hier dauernd auf die Folgen und nicht auf die Ursachen/Verursacher?

Es ist doch die deutsche Gesetzgebung, die diesen Schindluder erst möglich macht. Begreift das doch mal endlich. Der Ausländer, egal wo er her kommt, der hier Staatshilfen abgreift macht das nicht illegal. Vor keinem Gericht Deutschlands hätte er etwas zu befürchten. Das ist alles legal und wird von staatlicher(gesetzgebender) Seite legitimiert. Es sind unserer frei gewählten Volksvertreter, die so etwas erst ermöglichen. Wenn euch jemand 1000 Euro für nichts hin hält sagt ihr doch auch nur "Danke".
Begreift doch bitte, dass ihr ein völlig falsches Feindbild habt. Der Schmarotzer bleibt Schmarotzer, weil man ihn weiter schmarotzen lässt. Den Ausländer als Vater allen Übels darzustellen ist falsch. Des Übels Vater ist eine Gutmenschenpolitik die sich einen Kehricht um die Spätfolgen kümmert.
Deswegen ist es auch falsch, was dieser Journalist da von sich gibt. Er stellt einen Sündenbock auf und ihr meckert alle fleißig ohne nachzudenken mit.
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10.09.2009 20:58 Uhr von SJIR
 
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@all: Kann es sein, dass die viele User ganz einfach NAZ!S sind?
Oder: Sie wurden von einem "türken" verkloppt und hassen jetzt Ausländer?!
man man.. Ihr seid alle OPFER!
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10.09.2009 21:26 Uhr von CasparG
 
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mann mann: schreibt man so, du opfer.
weshalb haben hier islamisten jobs
in firmen, während deutsche mit
höherem schulabschluß
von eltern oder harz 4 leben müssen ?
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12.09.2009 13:16 Uhr von ringelling
 
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@SJIR: Das ist typisch!

Der überwiegende Teil der User hier ( und anderswo ) drücken das aus, was viele Menschen im Land denken und da kommst Du mit der "Nazi-Keule"!

Tatsache ist, dass die, denen wir den Zirkus verdanken - all die Linken, Grünen und sonstigen Gutmenschen, die am liebsten das Land mit allen möglichen Nationen vollstopfen wollen - heute am lautesten beklagen, dass es so ist, wie es ist.
Sie wollen nicht erkennen, was sie angerichtet haben, obwohl sie wussten zu was es führen wird.

Sie erreichen das, was sie mit normalen politischen Mitteln nicht erreichen konnten:
Die Auflösung des Staates Deutschland zu Gunsten einer Utopie die nichts anderes zum Ziel hat, als die Aufhebung dieses Staates, den sie so sehr hassen.

Radikal? Villeicht, aber nicht so radikal wie die Ideen und Mittel derer, die diesen Staat während ihrer Regierungszeit bankrottreif gemacht haben.
Dann lieber doch Kapitalismus. Ist zwar auch scheiße, aber immer noch besser als das, was diese Träumer angerichtet haben.

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