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Dunkelhäutige Franzosen wollen "Tim und Struppi"-Comic mit Warnung versehen

Im Jahr 1931 erschien in der Comic-Reihe "Tim und Struppi" der Band "Tim Im Kongo". Jetzt wollen schwarze Franzosen den nach ihrer Meinung rassistisch wirkenden Comic-Band mit einer Warnung ausgestattet sehen. Außerdem wollen sie darauf hinweisen, dass man diesen Band mit der nötigen Distanz lesen sollte.

Dies teilte der Schwarzen-Verband CRAN am gestrigen Mittwoch mit. Ein Student aus dem Kongo hatte bereits Klage gegen den Verlag in Belgien gefordert.

Im Band von 1931 wurden die Afrikaner als unkritisch und faul dargestellt. Auch würden sie gebrochen sprechen. Außerdem wird dem Reporter Tim noch erklärt, wie er den Schwarzen etwas über ihr "Vaterland Belgien" beibringen sollte. Der Comicautor Hergé (1907-1983) hat diese Sätze dann "entschärft".


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Warnung, Comic, Franzose
Quelle: www.infranken.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2009 08:51 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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Diese Comicfiguren "Tim und Struppi" haben fast Kulturstatuts, sowie andere Figuren aus "Micky Maus" oder "Fix und Foxi". Aber über Geschmack - siehe Mohammed-Karikaturen - bestehen bekanntlich unterschiedliche Meinungen.
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10.09.2009 09:11 Uhr von Katzee
 
+10 | -7
 
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Unverständlich: Kann mir der Autor bitte erklären, was er mit diesem Teilsatz gemeint hat:

"wie er den Schwarzen etwas über ihr "Vaterland Belgien" lernen sollte"
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10.09.2009 09:25 Uhr von Ottokar VI
 
+38 | -4
 
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Ich finde übrigens, daß wir Nordgermanen in so manchen Sandalen- und Monumentalfilmen recht schlecht abschneiden!

! ! ! W A R N U N G ! ! !
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10.09.2009 09:28 Uhr von jsbach
 
+15 | -3
 
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@Katzee, etwas in: Geschichte: Die jetzige Demokratische Republik Kongo hieß bis 1960 Belgisch-Kongo und wurde entsprechend kolonial verwaltet. Deswegen auch „Vaterland“.
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10.09.2009 09:31 Uhr von Ottokar VI
 
+6 | -1
 
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@jsbach: Ich glaube, Katze wundert sich, wie Tim jemand anderem was lernen kann.
In Wirklichkeit lehrt Tim dem Kongolesen etwas. Dieser wiederum lernt etwas von Tim.
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10.09.2009 09:58 Uhr von Katzee
 
+2 | -3
 
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@ jsbach: Wie Ottokar schon schrieb, lehrt man jemanden etwas, man lernt ihn nichts. Ausserdem soll er entweden den Schwarzen etwas über sein "Heimatland" lehren oder die Schwarzen über ihres - "den" Schwarzen über "ihr" Heimatland geht nicht. Grammatikalisch ist dieser Satz der GAU schlechthin - und so etwas düfte in einem veröffentlichten Artikel einfach nicht passieren.
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10.09.2009 10:06 Uhr von jsbach
 
+5 | -4
 
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@katzee: dann schreib die Kommentare in Kopie gleich an den zuständigen Redakteur der Quelle. Von dort habe ich es zitiert...!
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10.09.2009 12:13 Uhr von Skepsis
 
+0 | -0
 
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Hergé ist ja im allgemeinen ein Glanzlicht der Völkerevrständigung und immer so bekannt gewesen. Warum so lange warten? Treibt das den Preis hoch?
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10.09.2009 12:48 Uhr von Lykantroph
 
+4 | -4
 
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Hallo?! In den 30ern gab es in den USA noch Busse in denen es hinten abgetrennte Reihen extra für Farbige gab.

Selbst in den 50ern wurde in Georgia noch nach Rasse getrennt.

Und jetzt scheißen die sich wegen sowas ins Hemd?!
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10.09.2009 13:13 Uhr von Flutschfinger
 
+10 | -3
 
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jaja, rassismus wird auch von der anderen seite betrieben. statt über olle kamellen, wie tim und struppi-comics aus den 30ern zu meckern sollten die dunkelhäutigen franzosen mal besser die derzeitigen zustände in afrika anprangern. dort werden (aktuell wohlgemerkt) weisse von ihren farmen vertrieben, geschlagen und ermordet nur weil sie weiss sind. das diese vormals blühenden farmen dann aufgrund mangelnder kenntinisse der bewirtschaftung eingehen ist die andere sache. aber rassismus von schwarzer seite gibt es natürlich nicht. auch wie es die black panther oder black muslims in den usa nicht gibt die heute noch übelst über weisse hetzen.

rassismus ist scheisse, aber was mich ankotzt, ist diese einseitige, scheinheilige sichtweise, rassismus würde nur von indogermanischen europäern ausgehen. ich geh sogar so weit und behaupte, das aktuell (!!!) die weissen die am wenigsten rasisstischen menschen sind.
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10.09.2009 13:32 Uhr von Taure
 
+2 | -5
 
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wenn ich jetzt die geschichte mit dem sack reis und china erwähne, bekomm ich dann auch nen rassismus vorwurf?

ansonsten sag ich nur: die aussem kongo sollen einfach mal die fresse halten und vor der eigenen tür mit dem kehren anfangen!
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10.09.2009 13:35 Uhr von Morie
 
+1 | -1
 
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Tja Kunst wird immer versucht der Zeit anzupassen..ich wette diverse Gemälde und Schriften sind aus solchen Gründen im laufe der Jahrtausende vernichtet worden.
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10.09.2009 13:39 Uhr von marshalbravestar
 
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@katzee: die belgier haben damals mit schäferhunden deren dörfer aufgeräumt und die jagen lassen deren frauen geschändet misshandelt genau wie die kinder und sowas halt alles ....


aber das sollte man nicht nur auf tim und struppi anwenden sondern auf mindestens die hälfte aller hollywoodfilme ...aber weisse lesen nicht zwischen den zeilen ist doch eben nur ein comic das schon in jungen jahren die kinder prägen soll
;-)
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10.09.2009 13:44 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Lest mal Dagobert Duck da werden die Schwarzen schon in den 70er in den lustigsten Formen dargestellt, mit dicken Lippen, meist können sie nur trommeln und "Humba, Humba" reden.
Allerdings sind sie immer intelligent, da sie nie auf die Glasperlen von Dagobert Duck hereinfallen und schon Telefon und Computer in der Bambushütte haben.
Aber es gibt auch genügend Darstellungen wo es Kanibalen und Zombies gibt. In den neuesten Übersetzungen reden die Schwarzen allerdings schlimmstes Schwäbisch.
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10.09.2009 14:17 Uhr von Ottokar VI
 
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@ marshalbravestar: Guck bei Google mal nach Kongo-Gräuel. Das mit den Schäferhunden haben sie gemacht, wenn sie gute Laune hatten. Wenn sie schlechte Laune hatten, haben sie ihnen die Hände zu hunderten abgehackt.

Nicht schön, und alles im Namen der belgischen Krone.
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10.09.2009 15:44 Uhr von Katzee
 
+1 | -0
 
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@ marshalbravestar: Ich würde nicht so weit gehen, "jsbachs" grammatikalische Ausrutscher mit den Gräueltaten der belgischen Krone zu vergleichen - denn mir ging es nur um diese unverständliche und grammatikalische absolut schief gegangenen Formulierungen des Autors.

@ jsbach: Ich brauche nichts an die Originalquelle zu schicken, denn dort ist es richtig ausgedrückt.
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10.09.2009 17:56 Uhr von Verdan
 
+4 | -5
 
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OMG .. Ein schwarzer der faul ist und gebrochen spricht DAS GIBTS JA GARNICHT.

Das ist so rassistisch

[/ironie off]
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10.09.2009 18:21 Uhr von m3r0
 
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In islamischen Ländern werden Christen auch als Schweine dargestellt und den Kindern beigebacht wie böse wir sind und das wir alle in die Hölle kommen..geht doch mal einer bitte hin und macht das das aufhört
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10.09.2009 19:07 Uhr von bluecoat
 
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...der Schwarzen-Verband CRAN kann sich gleich
hinter dem Zentralrat der Juden und dem Islamistenverband als Dauernörgler und ewig an allem Rummeckerer einreihen !

So Dreck kann ich nicht mehr hören !!!
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11.09.2009 09:01 Uhr von marshalbravestar
 
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@dragon: dann gibts auch keine amis sondern afrikaner und germanen mit amerikanischer staatsbürgerschaft---
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11.09.2009 10:16 Uhr von Sveni14
 
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ich frage mich: doch immer was die leute so für probleme suchen?! wie kommt man auf die idee einen comic, der aus dem jahre 1931 stammt, zu verklagen?! also ganz dicht sind die leute doch echt nicht mehr. im eigenen land krieg und nichts zu fressen, aber sich um tim und struppi kümmern. weiterhin frag ich mich, ob es nun langsam der neue trend ist, dass minderheiten, schwarze in frankreich (kann man sie überhaupt noch als minderheit bezeichnen?) oder imigranten in deutschland täglich das maul wegen belangloser scheiße aufreißen.
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11.09.2009 10:56 Uhr von Götterspötter
 
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hmmmm? Ich kann die "Sorgen" der Afrikaner ja verstehen ..... aber ein Comic - was eine Fiktion darstellt - zu kritisieren spricht nicht gerade für eine "logische Denkweise" - es gibt "andere Probleme" um die es sich im Bezug auf "Rassendiskriminierung" zu kümmern gilt - AUCH von afrikanischer Seite aus !!!!!

Aber wenn wir schon dabei sind !
Müsste die Bibel und besonders das neue Testament nicht auch mit einem Warnhinweis versehen werden "Achtung Antisemitisch !!

... und sollte der Talmut und der Koran nicht auch "entschärft" werden ...... weil "Ausländer- und fremdenfeindlicher" geht es eigentlich fast gar nicht mehr - dagegen ist das Parteiprogramm der NPD ja fast "kindisch"

:)
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11.09.2009 11:14 Uhr von Flying-Ghost
 
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Der Froschkönig: Früher hat die Prinzessin ihn an die Wand geklatscht. Heute wird er geküsst. Ist sonst zu hart für Kinder.

Es lebe die Zensur!
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11.09.2009 13:38 Uhr von Maqz
 
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Warnungen brauchen ausserdem: Lucky Luke (Indianer verunglimpft)
Isnogud (Araber auf die Schippe genommen)
Asterix (Hier bekommt praktisch jede Volksgruppe ihr Fett weg)
Daneben diverse Disney-Comics, in denen ebenfalls Indianer, Farbige, Eskimos oder andere Menschen/Tiere/Fabelwesen/Gegenstände stereotypisiert werden.

Solche Warnhinweise sind grotesk!
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11.09.2009 18:36 Uhr von maf86
 
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Ich habe als Kind auch immer Comics von Tim und Struppi gelesen. Aber ein Rassist bin ich bei Weitem nicht geworden.

Ich finde, dass man auch ohne "Warnhinweis" solche Comics immer mit der nötigen Distanz ließt. Ich zumindest kenne kein Kind, dass aufgrund von Comics seine Meinung gegenüber Schwarzen rassistisch geändert hat...

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