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Ehemaliger SPD-Vize Clement macht Werbung für die FDP

Am vergangenen Montag sprach sich der ehemalige stellvertretende SPD-Vorsitzende und frühere "Superminister" Wolfgang Clement, der auch Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen für die SPD war, indirekt für die Wahl der FDP aus. Die FDP käme einer wirklichen Fortschrittspartei am nächsten.

In der Diskussionsveranstaltung "Grüne Biotechnologie" in Sachsen-Anhalt betonte er zudem, der SPD die Zukunftsfähigkeit abzusprechen. Die FDP habe sich dem Fortschritt verschrieben, "So wie es meine Partei, die SPD, einmal tat" sagte Clement wörtlich.

Nun ist die SPD-Spitze verärgert über seine Aussagen, zumal Clement dies nicht zum ersten Mal gemacht hat. Bereits 2008 hatte er im Landtagswahlkampf von Hessen, als er noch Mitglied der SPD war, von der Wahl der SPD abgeraten, wegen ihrer, in seinen Augen, fortschrittsfeindlichen Energiepolitik.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, FDP, Werbung, Vize
Quelle: www.rp-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2009 03:09 Uhr von W.Marvel
 
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Der Ex-SPD Mann und Mitverantwortliche der Agenda 2010, Wolfgang Clement, zeigte nach seiner Berufung als Aufsichtsrat bei RWE schon sehr früh, dass ihm Atomkraftwerke, die er ursprünglich auch hatte schließen lassen wollen, plötzlich als wichtiger Energielieferant unverzichtbar erschienen. Menschen wie Clement machen die Politik im höchsten Maße unglaubwürdig, da es scheint, als ob der Geldgeber über die politische Überzeugung entscheidet.
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10.09.2009 08:21 Uhr von DerN1cK
 
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Ich war mal bei einer: "Debatte" zwischen Clement und Solms (FDP). Da hat sich schon herauskristallisiert, dass Clement fast noch liberaler ist als einige der FDP :)
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10.09.2009 08:35 Uhr von Kingbee
 
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Wie: der läuft noch frei rum?
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10.09.2009 09:50 Uhr von U.R.Wankers
 
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sitzt im Aufsichtsrat bei der RWE: und ist deswegen ein großer Fan von Atomkraft.

Gab sein Parteibuch zurück, weil er die Rüge der Bundesschiedskommission nicht akzeptieren wollte...

Ein Bilderbuch-Großkotz.
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10.09.2009 11:19 Uhr von Graf_Kox
 
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Traurig, wie sich ein einst so geachteter Mann zum Hampelmann der Energielobby macht. Tja, den richtigem Absprung schaffen wohl nur die wenigsten.

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