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Duisburger Raubopfer: Erst bestohlen, dann von Ämtern im Stich gelassen

Mittwoch letzter Woche wurde ein 55 Jahre alter, arbeitsloser Duisburger überfallen. Ihm wurden 450 Euro gestohlen. Die hatte er dabei, da er unter anderem die Miete hatte zahlen wollen.

Nach dem Überfall hätte er nur noch 15 Cent zum Leben gehabt. Daraufhin hoffte er auf Hilfe durch die Agentur für Arbeit, da er Arbeitslosengeld I erhält. Die Agentur schickte ihn aber zur Arge. Keine Behörde sah sich angeblich in der Lage zu helfen.

Letztendlich half ihm die Opferschutzorganisation "Weißer Ring" unkompliziert und so wie er gehofft hatte. Er erhielt ein Darlehen in Höhe von 50 Euro. Nun erhielt er von der Arge auch Lebensmittelgutscheine - auf Kulanz. Man sei eigentlich ja nicht zuständig, heißt es.


WebReporter: W.Marvel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Duisburg, Amt
Quelle: www.derwesten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2009 16:34 Uhr von W.Marvel
 
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Die Kulanz der Arge erstaunte Mitarbeiter der Agentur für Arbeit. Denn für sie ist die Arge ganz klar zuständig. Das der Mann soviel Geld bei sich hatte, ist sicher alles andere als klug, aber die Arge hat die Möglichkeit in solchen Fällen einen Kleinkredit zu vergeben. Einen Menschen so alleine zu lassen ist alles andere als korrekt. Allerdings zeigt es wieder einmal wie schlecht die Mitarbeiter der Arge ausgebildet sind.
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09.09.2009 16:49 Uhr von Skepsis
 
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Ein Wort: Sozialstaat.


Klar, zuständig sein und HELFEN sind zwei paar Stiefel.
Aber für irgendwelche Kriminellen ist immernoch n Euro über...
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09.09.2009 18:01 Uhr von fortimbras
 
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die arge war auch nicht zuständig: der mann hat arbeitslosngeld I erhalten
die arge ist aber nur für leute mir arbeitslosengeld II zuständig
in deren statistik taucht er also gar nicht auf
also warum sollen die geld für ighn verschwenden wen nsie das geld doch brauchen um jemand anders zum seminar zu schicken damit der in ihrer statistik nicht auftaucht?

deren aufgabe ist es die arbeitslosen statistik zu beschönigen
für arbeitsvermittlung oder sozialhilfe sind die nicht zuständig
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09.09.2009 18:04 Uhr von W.Marvel
 
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@nokia1234: Leider hatte der NewsChecker den Absatz in der News geändert. Aus der Quelle ging hervor, daß der Mann damit die Miete, weitere Verbindlichkeiten und den Rest der Summe für den Rest des Monats brauchte, das hatte ich auch in der News geschrieben.

Da es sich um sein letztes Geld handelte war es daher meines Erachtens auch nicht sehr klug von ihm, abgesehen davon das es untypisch ist die Miete bar zu bezahlen. Ich habe ihm dadurch aber keine Mitschuld gegeben oder das Verhalten der Ämter verteidigt.
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09.09.2009 18:17 Uhr von quade34
 
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selbst Schuld? klingt irgenwie nach Berliner Politiker, die sagen ja auch, dass man sein Auto nicht in der Stadt parken soll.

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